Mozart zum Gruße

Aus Liber Historium
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Zeit: 12. Rondra 1034

Region: Zwischen Donnerbach und Winhall, Wien

Beteiligte: Ta'ir ya Hawa, Avala Lyria Vogelflug, Maximus Donnerkrach von Donnerbach, Florence Ingaldsdotir

Erwähnungen: Mozart

Aus Lana Adersin-Nagraskjaleffs "Wohin mein Weg auch führt - Maximus Donnerkrach"

Wir schreiben den 12. Rondra 1034 - ein herrlicher Tag!

Ich bin gerade auf den Weg nach Neuschanz, als ich auf Avala treffe und wir beschließen, den Weg gemeinsam zu gehen. Die Zweisamkeit hält allerdings nicht lange an, denn am Wegesrand sehen wir einen Mann, der sich später als Dâneshdjû Ta'ir ya Hawa vorstellt, ein Magier aus Drakonia, der wohl eng verbunden mit den Elementen zu sein scheint. Sein "Den Sechsen zum Gruße" ließ mich zuvor entsprechend ratlos stehen. Er teilt seine Mahlzeit mit uns und wie der Zufall (oder das Schicksal?) es möchte, gesellt sich auch Flo zu unserem Lager. Die kleine Thorwalerin zeigt uns einen glasigen 20-seitigen Würfel, den sie für Lana und Aedin nach Neuschanz bringen möchte und Ta'ir bietet an, sich das Artefakt genauer anzusehen. Er sagt etwas von einem Schlafzauber, aber genauer höre ich nicht zu, da mich magisches Zeug nicht sonderlich interessiert. Als es Zeit wird, kuschelt sich Avala zu mir in den Schlafsack und...

Als ich aufwache, traue ich meinen Augen kaum! Ein unangenehmer Gestank liegt in der Luft, seltsam gekleidete Menschen starren uns an, wir hören das Klappern von Hufeisen und Rattern von Kutschen und.. was ist das?! Streitwägen in verschiedenen Farben, die sich ohne Pferde oder sonstiges Getier bewegen! Ich glaube ich starre die Leute hier genau so neugierig an, wie sie mich. Ta’ir hingegen versucht herauszufinden, was es mit dieser Gegend hier auf sich hat und spricht den nächstbesten Mann an. Viel findet er allerdings nicht heraus, denn die Leute hier scheinend etwas verwirrt zu sein. Sie reden von einem MITTELALTERFEST und ob wir dort hin wollen, haben aber selbst keine Ahnung, wo das sein soll. Nun gut, ich frage nach dem nächsten Tempel und werde auf das große Gebäude hinter uns verwiesen, vor dem zwei Männer mit weißen Perücken stehen. Sie erzählen uns von der ZAUBERFLÖTE, die wir später suchen möchten, und überreichen uns ein wahrlich köstliches Geschenk. Es handelt sich dabei wohl um Schokolade und schmeckt herrlich! Nach dem Verzehr dieser Geschmacksexplosionsbombe (auch MOZARTKUGEL genannt, anscheinend huldigen sie damit ihrem Gott) betreten wir endlich den Tempel des MOZARTs und beobachten, wie einige Menschen ihre Hand in eine Schüssel mit Wasser stecken. Avala scheint von dem Wasser nicht sonderlich überzeugt zu sein, denn sie beschließt, es mit Kräutern zu verfeinern, was einer der Menschen hier nicht gut heißt. Er pöbelt uns an, dass wir abhauen sollen und als er etwas aus seiner Tasche zieht, eskaliert die Situation. Na es hätte doch auch ein Schwert sein können. Oder schlimmer, ein dämonisches Etwas! So oder so, es handelt sich dabei um ein EI-FON, welches von Ta’ir erworben wird, um die POLIZ-EI zu rufen (ehrlich – ich bin verwirrt). Wir verlassen also den Tempel des MOZARTs, da uns nicht erlaubt wurde, einen der geweihten DEPPERTEN zu sprechen und versuchen es lieber damit, die POLIZ-EI zu rufen, die uns möglicherweise helfen kann. Obwohl uns die Menschen rundherum skeptisch anblicken, scheint unser lautes Rufen funktioniert zu haben! Die POLIZ-EI erreicht uns mit ihren metallischen Streitwagen (diese sind leider nicht zu erwerben) und versucht uns zu helfen. Auf eher unfreundliche Art, möchte ich hier an dieser Stelle erwähnen, genau so wie der Rest dieser Menschen. Nachdem diese Unterhaltung auch nichts gebracht haben, wollen wir zu einem Ort namens STAATSOPER, um uns dort die ZAUBERFLÖTE zu holen.

Während wir versuchen der Wegbeschreibung der POLIZ-EI zu folgen, spielt Flo mit dem magischen Würfel und findet heraus, dass man damit verschiedene Effekte erzielen kann. Natürlich versuche ich es ebenfalls und bekomme daraufhin einen neuen Verbündeten. Darf ich vorstellen? Forr, ein grauer Vogel, der uns erstaunlicherweise die Richtung weist. Bei der STAATSOPER angekommen erfahren wir, dass wir erst abends zur ZAUBERFLÖTE gelassen werden, außerdem wird uns unser Aufenthaltsort genannt. Wir befinden uns in WIEN, das in ÖSTERREICH liegt. Seltsam, noch nie gehört, dabei sind meine Geografiekenntnisse nicht so schlecht. Mit Hilfe der Leute an der STAATSOPER ruft Ta’ir die POLIZ-EI mit dem EI-FON, wird aber von dieser an die AUSKUNFT (118888) verwiesen. Die freundliche Dame erklärt uns als erste endlich, wo sich Neuschanz befindet! In NIEDERLANDE (auch noch nie gehört... verdammt, ich sollte wohl doch nochmal einige Karten genauer studieren). Wir finden auch heraus, dass eine Dukate 127,90 EURO oder aber auch 509 EURO wert ist. Diese benötigen wir, um zur ZAUBERFLÖTE vorgelassen zu werden. Also auf zum nächsten Geldwechsler! Die Dame namens AUSKUNFT will uns noch beim Weg helfen, doch Ta’ir erklärt ihr freundlich: „Maximus hat einen Vogel, dem können wir folgen!“. Forr führt uns also zuverlässig zum nächsten Geldwechsler („Grüß Gott“ – „Grüß Götter“ – „Grüß Mozart!“ ?!) , bei dem Ta’ir Dukaten und Silber eintauscht und mir einen dieser leicht zu beschädigenden Scheine gibt. Papier?! Ernsthaft? Die Leute hier sollten lieber auf stabileres Material zurückgreifen! Avala hat mittlerweile dank des Würfels ihre Kleidung gewechselt und Ta’ir hat den Klugscheißermodus (Anmerkung: Eigentlich weiß er nur einiges über diese Welt hier, aber irgendwie kann ich ihn nicht leiden… weiß gar nicht wieso) für sich entdeckt – was ist denn das überhaupt für ein seltsames Ding? Und für welchen Zweck wurde es geschaffen? Um Leute zu ärgern?

Wir fragen den Geldwechsler nach einem Magiekundigen und sind wenig später auf dem Weg zum GEIMSWÖRKSCHOP, der zwar einen netten Besitzer zu haben scheint, aber etwas verwirrt ist, da er ständig von Spielen spricht. Er verweist uns also zum DEMMITSCH oder PLENNET HERRY (wie schreibt man das alles überhaupt?!), da wir uns näher mit dem Spiel namens DSA beschäftigen wollen, da dieses uns eventuell weitere Informationen liefern kann.

Beim PLENNET HERRY scheint einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen, denn dort liegt eine Ausgabe des Aventurischen Botens aus, die eigentlich erst in einigen Götterläufen rauskommen sollte. Eigenartig, aber in der Bibliothek des Geschäfts finden wir wenigstens einige Bücher, deren Studium uns eventuell weiterhelfen könnte. Möglicherweise helfen sie uns dabei, nach Neuschanz zu finden! Oh was ich vergessen habe zu erwähnen, Avala hat vor dem Geschäft einen dieser metallischen Streitwägen gewonnen. Diesen verwenden wir, um die fast 40 Bücher über DSA zu transportieren, denn Flo weiß dank des Würfels, wie man dieses Gerät bedient. Vorher findet Avala allerdings noch einen andersfarbigen Würfel und… na wie man das halt macht, wenn man neugierig ist. Wir würfeln – auf eine genauere Ausführung der Geschehnisse möchte ich an dieser Stelle aber nicht eingehen. Kurz gesagt wurde mein Kopf durchgemixt. Und irgendwas mit Hasen.

Endlich ist es Abend und wir werden in die STAATSOPER eingelassen (das „Mozart zum Gruße verschafft uns eigenartige Blicke, doch es scheint uns auch sympathischer zu machen, denn wir müssen unsere Waffen doch nicht ablegen). Es sieht allerdings ganz anders aus, als ich es erwartet habe. Dort sind viele Menschen und Stühle und eine Bühne – die ZAUBERFLÖTE gibt es gar nicht! Es ist eine Vorstellung, die auch rein gar nichts mit diesem Artefakt zu tun hat… wer nannte diesen Stück so und warum? Es ist nicht zu erkennen und somit befinden wir uns wieder am Anfang unseres Abenteuers, denn wir wissen nicht so recht, wie wir weitermachen sollen. Doch dann wird uns klar, dass die Zahlen, die Ta’ir auf seinem Armgerät hat in Verbindung mit den beiden Würfeln stehen, die Avala momentan bei sich trägt. Wir lassen als letzten Ausweg also zu, dass das Beisammensein der Würfel die Zahlen vorantreiben (oder rückwärtstreiben) und warten ab. Bedauerlicherweise sind weder eine MERKUR oder BILLA in der nähe, aber das SPA! Doch so sehr ich mich um Einlass bemühe, der Zugang ist verschlossen und die Schokoladeneier, die wir zuvor von großen Plüschhasen bekommen haben, werden mir auf ewig verwehrt bleiben…

Wir wachen dort auf, wo wir unser Lager am Tag zuvor aufgeschlagen hatten. Die Bücher sind alle leer, das Papier, in dem die Köstlichkeiten waren, unerkennbar. Auch der Rest unserer Errungenschaften ist unbrauchbar geworden und die Würfel sind verschwunden. Avala hält für uns aber ein Stück der fremden Welt fest, indem sie die Melodie der ZAUBERFLÖTE in einem der Bücher verewigt. Auch Forr findet erfreulicherweise den Weg zu mir zurück.

(Das Fehlen der Schokolade ist von allem am bedauerlichsten – aber wenn ich es mir recht überlege, ist es besser so, denn ich werde das Gefühl nicht los, dadurch gerade noch einer verheerenden Sucht entgangen zu sein!)