Märchenstund

Aus Liber Historium
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Zeit: 18. Phex 1060 - 21. Phex 1060

Region: Gareth

Beteiligte: Alice Donnerkrach, Thalion Kalchas Beryllus von Vinsalt und Rhajid ibn Ta'ir

Erwähnungen: Schankmaid Marie, Bauer Bert, Hans und Greta, die Hexe Brima Leb

Geschichten von und zu Neuschanz

Nachmittag des 18. Phex

Wir sind vom Haus der Baroness auf dem Weg nach Hausen. Als wir das Dorf schon sehen, erwähnt Thalion, dass die Felder hier alle brach liegen, was für Ende Phex eher unüblich ist.
Gen Abend kommen wir dort an und suchen uns eine Taverne. Die Leute wirken geschäftig, aber recht ausgemergelt, als seien sie gerade so durch den Winter gekommen.
Kommen unter in der Taverne „Zum fleißigen Wirt“, inkl. Stall. Es ist nicht viel los, das scheinen wohl die letzten paar Leute zu sein, die jetzt noch hier sind.

Die Schankmaid fühlt sich unwohl über die brach liegenden Felder zu reden. Da will sie sich nicht einmischen. Thalion meint, wir müssen uns darum kümmern. Sollen mit dem Bauern Bert reden.

Die Magd bleibt länger weg, als wir es sonst gewohnt sind. Bereitet sie den Eintopf genau passend zu, statt bereits einen über dem Herd köcheln zu haben?
Der Eintopf selbst gestaltet sich recht simpel. Ein Pilzeintopf, der auch hauptsächlich nach Pilz schmeckt mit ein paar Bröckchen Fleisch.

Wir beschließen Morgen nach dem Rechten zu sehen.
Im Schlafsaal finden wir Hängematten, statt Betten vor.

Am nächsten Morgen beim Frühstück sprechen wir ein paar Bürger auf die Felder an. Die Felder seien verflucht von einer alten Hexe. Die lebt im Wald Richtung Trollzacken.
Außerdem sollen wir ganz schnell von hier verschwinden, sonst werden wir sicher auch noch gefressen. Reisende seien eines Tages einfach verschwunden.

Machen uns auf den Weg zu Bert. Schon von weitem hören wir laute Stimmen. Es dauert einen Moment, bevor uns die Tür geöffnet wird.
Vor einem Mond hat die Hexe die Felder verflucht und seitdem spießt kein Pflänzchen. Versucht haben sie es.
Außerdem sind ihre Kinder seit 3 Tagen verschwunden; Hans und Greta.
Ihr Mann ist Förster und die Kinder begleiten ihn dann und wann oder bringen ihm Essen oder ähnliches.

Niemand kann uns zur Hexe führen, weil die Hütte immer ihren Platz wechselt und jedes Mal, wenn sie sie zu finden versuchen, passiert etwas anderes: Magische Fallen?
Bein gebrochen, von Insekten angegriffen, Krähen und unheimliches Heulen.

Thalion fragt nach einem Auslöser. Sie meint zuerst, dass sie nichts getan haben, gibt dann aber zu, dass die Dorfbewohner sie immer aus dem Dorf jagen. Sie sei herrisch. Hin und wieder bekommt sie aber eine Suppe HINTER dem Gasthaus, nicht vorn, weil sie stinke.

Wir gehen zunächst zum Wirt, um ihn darauf anzusprechen, dass er die Hexe mit Suppe versorgt hat. Es war nicht er, sondern die Schankmaid Marie.
Sie sagt, sie ist eine ganz freundliche, alte Dame. Sie kann uns nicht sagen, wo genau sie ist, da die alte Dame ihr niemals gesagt hat, wo genau sie wohnt, damit niemand sie finden kann.

Thalion gibt sowohl der Schankmaid als auch dem Wirten eine Dukate für die traviagefällige Handlung und auf, dass es so bleibe. Beide sind mehr als begeistert.

Wir lassen uns einen Kuchen von der Schankmaid machen, den wir der alten Dame geben können, als Zeichen des Friedens. Die Schankmaid gibt ihr manchmal ein Stück davon.


Mit der ungefähren Richtung, in der die alte Dame nach ihrem Besuch immer verschwindet, wenden wir uns dem Wald zu.

Wir kommen zu einer Art Waldstation der Baumfäller mit einem Unterstand inkl. Gut gearbeiteter Axt. Dort hören wir ein paar Geräusche, Stimmen. Wir folgen den Stimmen, die hektisch werden „Da kommt jemand“ und finden ein Paar vor, das sich gerade die Kleidung richtet. Alice fragt direkt, ob sie Rahja gehuldigt hätten und der Mann stammelt vor sich hin. Er arbeitet hier im Wald und hat Pause gemacht, um mit der Frau allein sein zu können.
Auf die Frage hin, ob wir Kinder gesehen hätten, verstummen sie. Sie suchen nach ihnen, haben aber noch nichts gefunden.
Er ist der Vater der Kinder, die verschwunden sind. Seine Frau daheim macht ihm die Hölle heiß und er wollte hier einfach nur „Pause“ machen.
Alice sieht im Augenwinkel, wie der Mann der Frau etwas in die Hand drückt. Es sind Münzen. Sie ist eine Prostituierte.

Wir lassen das Paar hinter uns und wandern noch gut 1 Stunde, bevor Alice eine kleine Abzweigung findet. Wir folgen der Abzweigung, die nicht so sehr ausgetreten ist. Es ergibt Sinn, da eine einzelne Person den Weg weniger stark austritt. Es wird dunkler, der Wald eben dichter und es beginnt modrig zu riechen. Der Boden wirkt feucht.

Wir wandern weiter und weiter bis etwa 1 Uhr herum und beschließen Mittag zu machen.
Danach suchen wir mal nach Spuren. Wir finden nicht viel, außer ein paar Holzstämmen, auf denen Pilze wachsen und ein paar Pflanzen, die hier unüblich und essbar sind. Jemand muss sie angebaut haben. Aufgrund dessen finden wir einen sehr schwach ausgetretenen Trampelpfad.

Neben dem Trampelpfad sehe ich ein paar Brotbrösel. Anscheinend hat hier wer Pause gemacht. Jedenfalls scheinen wir auf dem richtigen Weg.

Nach einer weiteren kleinen Wanderung treffen wir auf eine Dornenhecke, die zu hoch ist, um drüber zu schauen. Der Pfad geht ein Stückchen die Hecke entlang und biegt dann direkt in die Hecke hinein. Wir versuchen ein Ende zu finden. Alice und Thalion gehen links entlang, Ragnar und ich rechts. Die Hecke ist nicht wirklich rund, aber geht komplett um ein kleines Hausgrundstück herum.

Wir kehren zurück zur Spur, die in die Hecke hineinführt. Sobald wir vorn ankommen steigt uns ein Geruch in die Nase, der würzig und süßlich riecht. Alice kann uns sagen, dass es ein Gewürzbrot und nennt sich Pfefferkuchen.

Sowohl Alice als auch ich wollen uns die Hecke näher ansehen, aber uns beschleicht ein ungutes Gefühl, sodass wir sie nicht berühren wollen. Alice ruft kurzerhand: „Wir haben Nusskuchen und tauschen gegen Pfefferkuchen!“ so laut sie kann. Wir hören eine Krähe rufen und nach knapp 10 Minuten verschwindet die Hecke an der Stelle, vor der Alice vorhin noch gehockt hat. Drinnen wirkt es sehr düster, fast nächtlich. Vor der Hütte, deren Fenster hell erleuchtet sind, ist ein kleiner Teich.

Als wir näherkommen, kippt ein Besen auf der Veranda um. Da wir uns nichts dabei denken, klopfen wir an und hören nach einiger Zeit eine Stimme, die fragt, wer wir sind. Erst nachdem wir erklären, dass wir sie eigentlich nur kennen lernen wollen, macht sie uns die Tür auf und lässt uns auch ein.

Im Eingangsbereich liegen alte völlig abgetragene Schuhe und es hängen recht abgetragene Mantel dort. Rechts neben der Tür liegt schwarzes Pulver und direkt vor der Tür ist ein weißes Pulver in einer Linie gestreut. Ihr Name ist Brima Leb.

Sie verbarrikadiert alles, weil sie Angst vor den Dorfbewohnern hat. Sie wollen sie töten, weil sie angeblich die Felder verhext hätte und ihre Kinder fressen würde. Sie gibt zu, eine Hexe zu sein, aber mit den Feldern und Kindern hat sie nichts zu tun.
Sie hat die Kinder vor 2 Tagen gesehen, aber die sind direkt umgedreht, als sie sie gesehen haben.

Die Bauern haben sich letztes Jahr andere Saat zusätzlich gekauft und die angebaut. Die Pflanzen sahen ganz anders aus. Sie waren höher und hatten eine komische Farbe. Die Blätter waren grün, aber hatten ganz viele braune Stellen. Sie sahen ein bisschen aus, wie ein Stern. Wir wissen nicht, was das für eine Pflanze ist.

Die Kinder hat sie in der Nähe beim Stamm mit den Pilzen gesehen. Wenn man von hier aus, den Stamm anschaut, dann nach rechts. Also gen Norden.
Wir bitten sie noch, die Kinder, falls sie hier vorbeikommen, evtl. am Gehen zu hindern, damit wir sie dann später abholen können. Sie gibt uns etwas von ihrem Pfefferkuchen mit und wir verlassen das Heckenumrahmte Häuschen wieder.

Wir gehen sehr lange bis wir irgendwann das Gefühl haben uns verlaufen zu haben. Nach kurzer Beratung beschließen wir, zurück zur Hexenhütte zu gehen. Von dort aus versuchen wir es nochmal, den Baum zu finden.
Wir werden allerdings schon vorher fündig. Ich finde die Brotkrumen von vorher wieder, die waren in der Nähe des Baumstammes. Von hier aus finden wir tatsächlich den Stamm wieder und schlagen hier unser Lager auf.
Dir Nacht ist ruhig. Der Wald eigentlich schon zu ruhig…


19. Phex

Am nächsten Morgen finden wir weitere Krumen. Anscheinend haben die Kinder Pfefferkuchen.
Die Spur jedenfalls führt zurück Richtung Dorf. Daher kehren wir auch zurück.
Dort angekommen stellt sich allerdings heraus, dass die Kinder nicht zurück sind. Alice merkt außerdem bei einem abendlichen Spaziergang, dass hier allgemein kein einziges Kind zu sehen ist. Die Schankmaid klärt sie auf, dass es hier aktuell kaum Kinder gibt, da die schon länger verschwunden sind. Nämlich 5 Kinder aus 3 Familien. Einige glauben an die Hexe, andere an Wölfe oder Banditen.


20. Phex

Die Schankmaid gibt uns eine Liste von Namen. Die Kinder und Familiennamen
Thilda(8) + Anfric(7) Alar
Radisa(7) + Gunto(6) Inlit
Good(9) Leine

Alar
Seit gut 9 Monaten verschwunden. Die Kinder waren eines Morgens nicht mehr in ihren Betten. Die Fenster und Türen waren verschlossen, sowohl am Abend davor als auch am Morgen danach. Die Leute sind in den Wald, um die Hexe zu finden. Haben aber absolut gar nichts gefunden.
Mutter wollte dem Junker Bescheid geben, aber das Dorf hat einstimmig bestimmt, dass es die Hexe war.

Inlit
3 Monate her. Waren im Dorf spielen und sind nicht heimgekommen. Hat im gesamten Dorf gesucht. Sollte nicht zum Junker gehen: Der Dorfvorsteher meinte, dass das keine gute Idee sei. Wieder sind alle der Meinung, dass es die Hexe war.

Leine
Vor 6 Monaten. Laut Mann ist der Junge davongelaufen. Das glaubt sie aber nicht. Der Mann hat das Dorf verlassen, nachdem der Junge verschwunden ist. Er war streng, aber fürsorglich dem Jungen gegenüber.
Sie glaubt, dass der Mann sich mit einer Prostituierten vergnügt hat, während er hätte aufpassen sollen. Der Junge muss sich verlaufen haben.
Sie glaubt nicht, dass es die Hexe war. Sie würde ihn nicht fangen können.
Dorfvorsteher meinte, dass er Strafen bekäme, würden sie JETZT zum Junker gehen, obwohl seit Monaten Kinder verschwunden sind.

Bauer Bert
Zusätzliche Pflanze „Chonchinis“. Wird zu Brandsalbe verarbeitet und man soll damit gut handeln können. Haben das Saatgut vom Dorfvorsteher bekommen, dem das herzlich empfohlen wurde.
Dorfvorsteher: Ingbert Dachstein. Er will auch die Hexe dabei gesehen haben, wie sie die Felder verhext hat.

Familie Alltreu
Kinder waren zuhause, kamen aber nicht, als sie zum Abendessen gerufen hat. Auch hier hat der Dorfvorsteher interveniert, dem Junker Bescheid zu geben.

Gehen zum Dorfvorsteher
Er weiß nichts von einem Saatgut. Nachdem er seine Unterlagen holen geht, kommt er aufgelöst zurück, er hat das Saatgut abgesegnet, aber er erinnert sich absolut nicht mehr daran. Tatsächlich hat der den Familien NICHT nahegelegt, dem Junker nichts zu sagen, sondern es wurde sogar ein Bote zum Junker geschickt, mit der Antwort, dass jemand geschickt werden würde, der sich darum kümmert.
Das Siegel bewahrt er in seiner Arbeitsstube auf. Theoretisch hat jeder Zugriff darauf.
Verbleibt von Alfons Leine ist ungeklärt.

Wir gehen nochmal nachfragen. Alfons war der Bote und hat gleichzeitig allen anderen mitgeteilt, dass der Dorfvorsteher dem Junker nicht Bescheid geben will.
Außerdem ist das Saatgut ebenfalls von Alfons geliefert worden.

Alice versucht noch mehr herauszufinden, aber alles verläuft im Sande.

Nachdem der Großteil bereits zur Versammlung da ist, riechen wir plötzlich Feuer. Wir schauen nach: Irgendwo im Wald brennt etwas und es liegt in etwa dort, wo das Hexenhaus ist.
Es fehlen noch der Bauer Bert und die Eltern Alltreu und einige andere.
Wir rennen in den Wald. Es IST die Hexenhütte. Die Hecke steht offen und wir rennen rein. Das Haus brennt lichterloh. Nachdem Thalion etwas oder jemanden sieht, rennen wir rein und können tatsächlich die Hexe bergen. Erst danach fällt uns auf, dass sie aussieht, wie eine vertrocknete Mumie. Rußig, aber garantiert schon länger tot. Sie ist nicht im Feuer gestorben.

Wir beschließen ihre Leiche mitzunehmen und kehren zum Dorf zurück. Uns fällt auf, dass wir heute viel schneller beim Hexenhaus und zurück waren. Wir haben nur einige Stunden, statt einem halben Tag und einer halben Nacht im Wald verbracht.

Zurück zur Versammlung sind alle da (von ein paar Alten und Kranken abgesehen). Ich lasse mir ein Tuch geben, um die Leiche einzuwickeln.

Die Alltreus und Bert haben die Hütte tatsächlich angezündet. Sie haben gerufen und Herr Alltreu war auch im Haus und hat dort niemanden gefunden.
Sie sind einer Kröte zum Haus gefolgt. Sie haben keine Hecke überwinden müssen.

Nach einem etwas aufreibenderen Gespräch beschließen wir, zusammen mit den Brandschatzern nochmal zur Hütte zu gehen. Tatsächlich ist dort keine Hecke und der See sieht tatsächlich so aus, als würde dort ein amphibisches Tier leben.

In der Nähe, wo zuvor die Küche war, finde ich einen Beutel, in dem der Nusskuchen ist. Außerdem finde ich dieses weiße Pulver dort, wo eigentlich der Eingang durch die Hecke sein sollte.

Thalion lässt die Brandschatzer die Hütte löschen und es gelingt mir eine Falltür zu finden. Dort wo die Leiche vom Brima zuvor war. Unten drin finden wir eine weitere Leiche, die die Dorfbewohner als Alfons identifizieren können.

Wir bringen auch Alfons Leiche zurück ins Dorf, wo ein Heiler sie untersucht. Es gibt keine äußeren Verletzungen, aber er erinnert sich daran, dass Alfons sehr viel kräftiger war und es so wirkt, als sei er an Entkräftung verstorben. Vielleicht war er unten in der kleinen Kammer eingesperrt.

Alice provoziert eine Vision bei der mumifizierten Leiche und kann sehen, wie die Hexe der Schankmaid beibringt, den Nusskuchen zu backen.
Wir wollen also die Schankmaid aufsuchen, die aber nicht zu finden ist. Der Wirt selbst erinnert sich sogar nichtmal daran, eine Schankmaid gehabt zu haben, obwohl alle anderen sich daran erinnern, dass sie da sein müsste.

In der Küche finden Alice und Ragnar ein Fläschchen mit weißem Pulver. Wir bringen das Fläschchen zum Heiler, der das Pulver als Knochenpulver identifizieren kann.
Er kann uns nicht sagen wo die Schankmaid ist.

Wir beschließen zu essen und dann schlafen zu gehen, da es ohnehin schon 21 Uhr ist.


21. Phex

Erfragen wo die Schankmaid wohnt und erfahren, dass sie in einer Hütte nahe am Wald, die zuvor freistehen war, lebt. Dort angekommen antwortet niemand auf unser Klopfen. Die Tür ist offen, also kündigt Thalion und an und wir gehen rein. In der Küche scheinen einige Alchemika zu sein. Sonst nichts Besonderes außer einer Kellerluke, die von innen verschlossen wurde.

Ich warne vor, dass wir uns gewaltsam Zugang verschaffen müssen, wenn niemand reagiert. Nachdem tatsächlich alles ruhig bleibt, brechen wir die Luke auf. Es bleibt regungslos, aber wir erkennen ein kleines Licht – eine Kerze?
Unten hören wir klappern. Eventuell kocht jemand was? Wir gehen weiter und finden eine Frau, die der Schankmaid sehr ähnlichsieht und hektisch etwas zusammenwirft.

Thalion spricht sie an und sie will nach einem Dolch greifen. Ich halte sie fest und dreht sie zu den anderen, sodass ich zwischen ihr und ihren Utensilien stehe. Sie sieht älter aus als zuvor. Nicht allzu viel, aber jedenfalls nicht mehr jugendlich, wie zuvor.

Sie gibt zu, zu wissen, wo dir Kinder sind und dass sie es uns nicht sagen möchte, wenn wir sie zum Junker bringen. Thalion droht ihr damit, sie ihrer Kräfte zu berauben. Sie zögert und nachdem ich sie anstoße, endlich zu reden will sie nochmal zum Tisch, aber ich halte sie auf und Ragnar schnappt sie. Wir bringen sie raus, während Thalion sich den Tisch ansieht. Dort findet er ein Buch mit Notizen mit zwei Handschriften, die ein Ritual beschreiben, das der Verjüngung dient. Dazu braucht man tatsächlich Kinder.

Unter dem Tisch findet Thalion aufgewühlte Erde, die er mit einer Schaufel, die dort liegt, aufgräbt. Darin befinden sich menschliche Überreste in Leinensäcken. Insgesamt sind es 5 in 3 verschiedenen Verwesungsstadien. Hans und Greta leben wahrscheinlich noch, aber wir wissen nicht, wo und wie lang sie überleben werden.

Nach ein bisschen Einschüchterung gibt sie zu, dass die Kinder ihr davongelaufen sind, in den Wald, sonst würde sie nicht so rumlaufen, wie sie aktuell rumläuft. Thalion gibt ihr einen heiligen Befehl uns zu helfen, die Kinder zu finden. Ragnar bringt die toten Kinder ins Dorf, während wir uns auf den Weg machen Hans und Greta zu suchen.

Plötzlich hören wir ein Horn von ankommenden Leuten im Dorf. Da wir davon ausgehen, dass das Hilfe sein könnte, gehen wir doch erst wieder zum Dorf und können eine kleine Truppe Reiter sehen. Zwei davon haben je ein Kind vor sich auf dem Pferd sitzen.
Wie sich herausstellt, sind die Kinder in einem benachbarten Dorf aufgetaucht und haben von bösen Machenschaften erzählt und von einer Hexe, die sie jagt.

Sie bekommt eine Verhandlung. Die Beweise sind allerdings eindeutig, sodass sie zum Tode verurteilt wird. Thalion erklärt sich bereit das Todesurteil zu vollstrecken. Sie wird verbrannt. Einen kurzen Moment wechseln Thalion und sie ein Grinsen (Thalion grinst sie diabolisch an, und sie erkennt, was er eigentlich ist, worauf hin sie selbstgefällig zurück grinst). Niemand von uns merkt allerdings etwas davon…

Während der Verhandlung finden wir heraus, dass sie die Pflanzen hat einschmuggeln lassen, da sie die für ihre alchemischen Sachen nutzen kann. Der Boden ließ sich allerdings nicht deshalb nicht bestellen, der Boden war gefroren. Sie hat das nur genutzt, um den Hass auf die alte Frau aufrecht zu erhalten, damit sie selbst weniger auffällt. Alfons hat sich von ihr mit Nettigkeiten und Magie manipulieren lassen, ihr zu helfen. A la „Sag dem Junker nicht Bescheid, sie habe zwar nichts damit zu tun, aber es wäre dennoch nicht gut für sie, wenn alle wüssten, dass sie eine Hexe ist.“

Die alte Frau gab es wirklich, sie war allerdings keine Hexe. Auf Reisen ist die Schankmaid zuerst bei der Frau aufgetaucht und hat dort einige Zeit gelebt. Bis sie sich entschlossen hat, sie als Sündenbock zu benutzen. Die Frau, die wir getroffen haben, war nicht die alte Frau, sondern die Schankmaid mit mächtiger Illusion.

22. Phex Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg weiter Richtung Fasar.