Kylarias Schönheitsschlaf

Aus Liber Historium
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Zeit: 16.-17. Efferd 1058

Region: Neuschanz

Beteiligte: Ayan Adersin, Lyn Adersin, Medicus, Lialin Florencedotir, Fiona Elysia della Kerres

Erwähnungen: Kylaria della Kerres

Lyns Notizen

16. Efferd 1058

Wir treffen uns zur Traviastunde in der „gütigen Liesl“, um meinen Abschluss zu feiern. Aber Fiona lässt auf sich warten und da wir Hunger haben, beginnen wir schon zu essen.

Ayan und Lialin sehen nach Fiona, während der Medicus und ich „die böse 1 spielen“. Anschließend kommt nur Ayan zurück und erzählt, dass Kylaria krank ist, woraufhin der Heiler aufspringt und losläuft. Na super. Ich bitte Liesl darum, die Rechnung anschreiben zu dürfen und eile dann hinterher.

Bei Kylaria zu Hause führt uns Fiona mit besorgtem Blick in das Zimmer ihrer Mutter und wir überlassen das Feld dem Medicus. Auch Lialin, die Tante Flo gesucht und nicht gefunden hat, ist wieder hier. Ich erfahre, dass Kylaria seit zwei Tagen schläft und nur flach atmet, aber unser Heiler kann nichts herausfinden. Er, Lialin und ich gehen zu seinem Vater, während Fiona und Ayan bei Kylaria bleiben.

Der Medicus weckt seinen Vater und wir gehen gemeinsam zurück zu Kylaria. Ayan weist den Heiler darauf hin, dass die Rondrageweihte zwei Kratzer am Nacken hat. Natürlich schaut sich dieser die Stelle gleich genauer an, aber er ist weiterhin ratlos. Erst Ayan gibt den Hinweis, dass es eine Fledermaus hätte sein können. Nun ist es Sidric, der Kylaria untersucht. Aber immer noch nichts… Also, es muss ein Zauber sein! Ich wirke meinen Odem mit Leichtigkeit und wie schon vermutet, finde ich leichtes magisches Wirken in Bereich ihres Kopfes. Nun scheint dem Heiler auch einzufallen, um welche Krankheit es sich hierbei handelt: um eine magische Schlafkrankheit, die von Fledermäusen und Untoten übertragen werden kann. Um die Krankheit zu heilen müssen wir eine Yagannuss pressen und auf die Augen schmieren. Diese sollten wir im Gundelwald finden, den wir aber eigentlich nicht betreten dürfen…

Ayan macht den Vorschlag zum Gundelwald zu gehen, um dort einen elementaren Diener zu beschwören, der uns dann eine Nuss besorgen soll. Super! Also bereiten wir uns vor und ich übernehme die Aufgabe, genügend Proviant mitzunehmen, während der Rest sein Gepäck holt.

Wir treffen uns nach unseren Besorgungen am Westtor und reisen gemeinsam los.

Auf dem Trampelpfad zur Reichsstraße hin hört Ayan ein Knurren und unser Medicus sieht es in einem Busch rascheln. Als wir genauer schauen, treten 3 Wölfe heraus. Ich ziehe mein Bannschwert, als diese uns umzingeln und wir kämpfen gegen sie. Leider schaffe ich es kein einziges Mal, einen der Wölfe zu treffen, aber wenigstens wurde ich auch nicht von deren Zähnen erwischt. Nur der Heiler hat etwas abbekommen, der sich selbst verarztet und zwei der Wölfe wurden niedergestreckt.

Wir gehen weiter, aber wir werden langsam müde und so schlägt Ayan vor hier zu übernachten. Da der Medicus und ich aber nichts zum Schlafen mithaben, wandern wir noch etwa eine Stunde weiter bis „Zum gemütlichen Dachboden“, wo wir es uns dort oben gemütlich machen. Diesmal zahlt Lialin die 2 Silber für uns alle und ich bestelle für den nächsten Tag Spiegeleier mit in Scheiben geschnittenen Bornlandkartoffeln, in der Pfanne angebraten.

Oben gehen wir schlafen, bis ich nachts von einer Frau wachgerüttelt und angemeckert werde. Ich schubse sie erst, da ich keine Ahnung hab, was gerade los ist, aber schließlich entschuldige ich mich und gehe wieder ins Bett.

17. Efferd 1058

Ich wache am Morgen als erstes auf, lasse aber alle schlafen und geh erstmal runter, um mit der Wirtin zu plaudern. Warum auch immer verzieht sie sich, als ich anfange über magische Wesen zu sprechen. Aber ja, das kenne ich schon… Ich gehe wieder aufs Zimmer und zwei der anderen Gäste werden bald wach, ich schließe mich ihnen an und plaudere unten mit ihnen. Diesmal unterlasse ich es, über Fachthemen zu sprechen.

Irgendwann stoßen Ayan und unser Heiler zu uns und auch Lialin kommt. Nach dem Frühstück reisen wir weiter und die beiden Männer begleiten uns ein Stück, bis sie sich verabschieden und wir vor dem Gundlwald stehen. Ayan beschwört seinen Elementaren Diener und wir diskutieren eine Stunde darüber, dass ich gerne in den Wald gehen möchte, aber mein Bruder bleibt stur. Irgendwann schweige ich ihn also trotzig an, während der Medicus Pflanzen sucht und Lialin schweigend neben uns steht.

Als nach zwei Stunden der Elementare Diener nicht zurück ist, weist uns Ayan darauf hin, dass er auch nicht mehr kommen wird. Die ganze Zeit über haben wir Stimmen aus dem Wald gehört und nun behaupten sie, sie könnten uns führen und helfen. Aber immer noch will außer mir keiner hinein, auch nicht, als ich sie auf Kylarias Wohl aufmerksam gemacht hab. Auch nicht, als ich ihnen Mut zusprechen wollte! Nein, stattdessen möchte Ayan den Stimmen einen Torbogen aus Pflanzen machen und beginnt damit, die Bäume zu formen. Währenddessen kommen einige Feen heraus, um mit Ayans und Lialins Haaren zu spielen.

Als Ayan fertig ist, springe ich kurz durch den Torbogen, um IM Wald zu sein! Dann gehe ich wieder raus und bekomme von meinem Bruder einen ziemlich bösen Blick zugeworfen. Die Feen fliegen derweil zurück in den Wald und kommen nach etwa 20 Minuten mit einer Yagannuss zurück. Ayan achtet penibel darauf, dass ich nicht nochmal in den Wald gehe, als wir zurück nach Neuschanz aufbrechen.

Am späten Nachmittag kommen wir in Neuschanz an und gehen direkt zu Kylaria, wo unser Heiler mit seinem Labor Öl aus der Nuss herstellt. Er schafft es, Kylaria aufzuwecken und als sie fragt, was passiert ist, platze ich gleich damit raus, dass ich im Gundelwald war! Leider ist Kylaria gar nicht begeistert, sie stimmt Ayan zu und deshalb gehe ich angepisst nach draußen. Ich war als einzige mutig genug, um jeder Gefahr zu trotzen, um Kylaria zu retten! Und was ist der Dank dafür? Zurechtweisung. Super. Aber die Hauptsache ist doch, dass es ihr wieder besser geht.

AsP 35/37

- 8 Silbertaler

- 8 Silbertaler für 4x2 Tagesportionen

+ 4 Silbertaler von Ayan