Die Suche nach Jack'O

Aus Liber Historium
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Zeit: 30. - 31. Travia 1051

Region: Neuschanz

Beteiligte: Alice Donnerkrach, Bjarki Raganson und Rhajid ibn Ta'ir

Erwähnungen: Jack'O, Avala Lyria Vogelflug, Aedin Adersin, Hal'O Weeny, Kratos

Geschichten aus Neuschanz

„Ein regionales Fest, das weniger durch den 12. Götterglauben und vielmehr den anderen wundersamen Wesen zuzuordnen ist. Das Jack'O Laternenfest wird in den Landen der Crumolds begangen und ist hauptsächlich für Kinder gedacht. Bei Dämmerung wird ein riesiges Lagerfeuer entzunden und kleine Gruppen von Kindern werden ausgelost (3 an der Zahl). Diese dürfen bei einem besonderen Ereignis mitmachen und stehen dann in ihrem "Team" bei dem Feuer. Sobald die Praiosscheibe untergegangen ist, wirft jedes Grüppchen einen abgestorbenen dicken Ast ins Feuer, der vorher vom Geschichtenerzähler - in diesem Fall Avala - besonders präpariert wird. Nachdem er Feuer gefangen hat, wird er heraus gezogen und gewartet, bis das Feuer erlischt. Was übrig bleibt ist essentiell für die einzelnen Gruppen der Kinder, da sie daraus ihren Weg 'lesen' werden. Man munkelt, dass diese Kinder dann, dort wo sie hin gehen, einen ganzen Tag und eine ganze Nacht verbringen, um Jack'O zu finden, der Ihnen einen Wunsch gewährt, eine Frage beantwortet und ein kleines Geschenk bereit hält. Im Volksmund ist dies der 31. Travia - denn nach Praiosstunde am 01. Boron tauchen die Kinder wieder auf und manchmal erzählen sie so viel als wäre ein ganzer Tag vergangen Kinder jedoch, die ihren Wegweiser verlieren, verschwinden und alle Erinnerung und all das, was von ihnen geleistet wurde, verschwindet. selbst die Eltern können sich an die verschwundenen nicht mehr erinnern. Aber das wird von vielen nur als Gruselgeschichte gedeutet... es sind bisher immer alle wieder aufgetaucht!“


Die Kinder Alice, Bjarki und Rhajid, die zusammenarbeiten sollten, erhielten einen blau-glühenden Ast, nachdem dieser eine Zeit lang im Feuer lag. Dies sollte ihr Wegweiser sein, um Jack'O zu finden! Es dauerte eine Weile, bis sie wussten, dass der Rauch, der davon ausging, ihr Wegweiser sein sollte und sie erhielten von Aedin, dem Magier von Neuschanz, Schilfhalme, die ihnen Licht spenden sollten. Die Gruppe, Bjarki mit Proviant, Alice mit den Schilfen und Rhajid mit dem Wegweiser bewaffnet, machte sich also auf die Suche nach Jack'O.

Bald schon erreichen sie ein kleines Waldstück, in dem sie von einem Windstoß erfasst werden. Fast so, als würde dieser sie schneller hineinbringen wollen. Die Kinder wandern gemeinsam durch den Wald, folgen dem Rauch und treffen Entscheidungen, wenn der Wegweiser nicht eindeutig ist. Die Kinder sind sich nicht immer einig, bis sie sich sogar in die Haare kriegen und beleidigt aufeinander sind, obwohl sie genau wissen, dass sie nur als Team gewinnen können. Während jeder für sich schmollt, erblicken die einzelnen Kinder ein Leuchten zwischen den Bäumen und die Jungs beschließen, diesem zu folgen. Alice schließt sich nach einem kurzen Zögern an.

Sie finden ein Kürbis, der leuchtet und lacht, denn er meint, er würde sie verschlingen, weil sie nicht zusammenarbeiten. Bjarki nimmt sich daraufhin einen Ast und bedroht ihn. Die Gruppe beschließt gemeinsam, einfach wieder zu gehen und Rhajid entschuldigt sich daraufhin, aber Bjarki sieht nicht ein, wieso er sollte. Daraufhin ertönt die Stimme des Kürbis wieder und es raschelt, woraufhin Alice panisch davonläuft und die Jungs ihr folgen. Das Mädchen kriecht ängstlich unter einen Busch und Rhajid diskutiert mit Bjarki, woraufhin der Kürbis, diesmal mit einem Körper, auf sie zukommt. Sie packen Alice und laufen mit ihr davon.

Da sie nicht mehr verfolgt werden, bleiben sie langsam stehen. Mittlerweile stehen sie vor einem Baum, in dem eine leuchtende Höhle ist und eine weitere Auseinandersetzung folgt. Endlich können sie den Streit beiseite legen und betreten den Durchgang, woraufhin sie in einer kleinen Eingangshalle landen. Die Tür hinter ihnen ist verschlossen und sie machen sich auf, das Innere zu erkunden.

Bald trifft die Gruppe auf Hal'O Weeny, die wohl hinter einer Tür gefangen ist. Sowohl Rhajid als auch Alice finden aber, dass sie dort bleiben sollte, wo sie ist, weshalb sie sich von ihr abwenden. Das Haus erweist sich als recht gruselig, denn auf Stühlen stehen leuchtende Kürbisse und auch der Kürbis, der sie verfolgt hat, befindet sich einmal hinter der Tür, hinter der sie auch Hal'O Weeny vermuten. In einem Raum hängt auch ein Spiegel, in dem eine verzerrte gruselige Gestalt zu sehen ist und ein Klavier spielt Töne von alleine nach. Ein Blick aus dem Fenster offenbart ein Feld, auf dem eine gruselige Vogelscheuche steht. Insgesamt also ein äußerst schauriges Haus.

Das einzige, das sie als möglicherweise nützlich empfinden sind Bonbons, denn in ihrer Nähe steht geschrieben: „Die, die euch schmecken, schmecken auch den Kürbissen.“ Natürlich probieren sie erst alle aus… Danach leuchten sie aus den Mündern.

Etwas später in einem anderen Raum legen sie eine Esspause ein und bemerken dabei ein Gemälde, dessen Portrait sich bewegt und manchmal auch schaurig ausschaut. Sie ist wohl Hal'O Weeny und formt mit den Lippen die Worte, dass die Kinder sie rauslassen sollen. Diese diskutieren kurz, gehen dann aber lieber wieder runter in den Keller, um mit dem leuchtenden Kürbis zu sprechen. Möglicherweise müssen sie ihn ja mit den Bonbons füttern?

Es scheint, als würde das alleine nicht reichen, denn der Rauch des Wegweisers führt genau hinter die Tür. Da diese aber mit einem Schloss verriegelt ist, begibt sich das kleine Grüppchen auf die Suche nach einem passenden Schlüssel. Dabei finden sie einen Hinweis, der auf die Gestalt im Gemälde, das Mädchen, deutet. Zurück beim Portrait schlussfolgern sie, dass sie ihre 3 Gestalten finden muss. Die normale ist das Portrait, die gruseligste finden sie im Spiegel, von dem sie eine Scherbe mitnehmen und die letzte hängt über dem Kamin. Hal'O Weeny mit Hörnern. Danach wirft Rhajid alle 3 Dinge in das Feuer und ein brennendes Mädchen tritt heraus. Sie geht auf direktem Weg in den Keller. Dabei kommen die Kinder an den Kürbissen im Eingang vorbei und der Ärmel von Alice fängt Feuer. Glücklicherweise reagiert Rhajid schnell genug und schafft es, sie vor größerem Schaden zu bewahren.

Im Keller bringt das Mädchen Hal'O Weeny das Schloss der Tür zum Schmelzen. Sie sagt, sie sei dahinter und auch, dass dieses Jahr irgendwie alles anders sei. Sonst spielt sie den Kindern immer Streiche, damit sie ihren Freund, Jack'O nicht finden, aber dieses Jahr war sie eingesperrt. Deshalb hilft sie uns Jack'O zu finden.

Hinter der Tür befindet sich nicht mehr der gruselige Kürbis, sondern ein blau leuchtender, der recht freundlich aussieht. Auch die brennende Weeny ist verschwunden, aber weiter hinten liegt sie auf dem Boden und malt Jack'O in ein Buch. Sie sagt, dass das Böse ihn finden wird, wenn wir ihn finden und das möchte ihn zerreißen. Es besteht aber eine Chance, ihn vor dem Bösen zu finden! Der Rauch zeigt ihnen den Weg durch ein kaputtes Fenster.

Der Blick nach draußen offenbart ihnen einen Kürbiskopfreiter, der wild durch ein Feld reitet. Auch die Vogelscheuche von vorhin können sie erblicken, zu der der Rauch wabert… Sie müssen somit an dem mit seiner Waffe fuchtelndem alles niedertrampelnden Reiter vorbei! Da sie zuvor ein magisches Laken gefunden haben, unter dem die Kinder unsichtbar werden, schlägt Weeny vor, sich darunter zur Vogelscheuche zu schleichen. Alle sind Feuer und Flamme, nur Alice nicht, die sogar hektisch um sich schlägt, als Rhajid ihr das Laken über den Kopf wirft und ihn ankreischt. Somit gehen Weeny und ich ohne Schutz durch das Feld, während die anderen uns unsichtbar folgen.

Bald schon wird Alice von den rot glühenden Augen angestarrt und sie geht in ihrer Panik in die Hocke und spürt nur noch die Hitze des Pferdes an sich vorbeirauschen. Rhajid versucht sie unter das Laken zu ziehen, doch sie wehrt sich wieder und rennt zur Vogelscheuche. Bjaki läuft ihr hinterher, während Rhajid zu einer blauen Kugel rennt, bei der sich Jack'O befinden soll. Beim Feld angekommen verwandelt sich die Vogelscheuche in ein Monster und aus Weeny schießen wieder Flammen. Derweil hat Rhajid das Ziel erreicht und erfährt, dass Jack'O auf der Suche nach Weeny ist und so laufen sie gemeinsam Richtung Vogelscheuche, wo sie alle aufeinandertreffen.

Jack'O schlägt vor, das Monster zu bekämpfen, während er versuchen wird, uns durch ein Tor hier herauszuholen. Somit stellen sich Alice, Bjarki und Rhajid dem Kürbismonster mutig entgegen, der sich dreigeteilt hat. Es dauert nur wenige Augenblicke und die geschlagenen Monster werden zu blau leuchtenden Kürbissen, die fröhlich davonschweben. Dann laufen die Kinder zu Weeny, als Jack'O uns das zuruft, und sehen noch, wie der Kürbisreiter auf sie zukommt. Rhajid ist bei seinem Anblick wie versteinert. Dann stehen sie plötzlich wieder dort, wo sie durch den Eingang beim Baum gegangen sind.

Weeny und Jack'O umschlingen sich. Der Junge nimmt seinen Kürbiskopf ab und darunter lächelt die Gruppe ein freundliches Gesicht an. Er erklärt: „Wir hätten gar nicht dort sein sollen, es war heute anders, aber hier war etwas böse. Danke, dass ihr uns geholfen habt.“ Nun will der Junge den Kindern eine Frage beantworten, einen Wunsch erfüllen und ihnen anschließend noch ein kleines Geschenk geben. Rhajid, fragt, ob es die Götter wirklich gibt und wünscht sich so etwas ähnliches wie den Ast, der ihn dorthin führt, wo er hinmöchte. Jack'O gibt ihm eine Meerschaumpfeife. Alice fragt, was sie sich wünschen soll und antwortet nach einer Gegenfrage, was sie gerne macht: „Licht.“ Daraufhin gibt er ihr eine seiner kleinen blauen Lichtkugeln. Bjarki fragt, was sich andere gewünscht haben und wünscht sich dann einen Umhang, der ihn unsichtbar macht. Das Laken wird daher von Jack'O zu einem Kapuzenumhang umgewandelt. Als kleines Dankesgeschenk bekommen die drei Kinder noch jeweils eine Kastanie von Weeny.

Die beiden, Jack'O und Weeny, verabschieden sich von ihnen und die Kinder gehen dann eine Treppe entlang. Sie werden von einem Nebel eingeschlossen und bald schon finden sie sich außerhalb des Waldes wieder. Sie werden von ihren Eltern empfangen



In der selben Nacht hat sich in Neuschanz etwas ereignet, das stark an die Machenschaften von Kratos erinnerte. Mehrere Dämonen tauchten auf. Einige Dorfbewohner verschwanden, einige wurden verletzt und dann konnten die unheilvollen Wesen von den Helden von Neuschanz vernichtet werden. 6 Tage später tauchten die Verschwundenen wieder auf, wobei zwei davon leider nur noch tot aufgefunden wurden. Aedin und Lana fanden heraus, dass dieses Ereignis zeitversetzt geplant gewesen und Kratos vermutlich nicht anwesend war. Oder doch?