Unfassbar

Aus Liber Historium
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Zeit: 03. Efferd - 15. Efferd 1056

Region: Neuschanz

Beteiligte: Alice Donnerkrach, Bjarki Raganson und Rhajid ibn Ta'ir

Erwähnungen: Flo, Liesl, Ayan, Hadwig, Lúr (Müller)

Geschichten aus Neuschanz

03. Efferd 1056

Die Donnerkrachs kommen wie jedes Jahr nach Neuschanz, weshalb die Freunde Alice, Bjarki und Rhajid bei Liesl wieder zusammenfinden. Nach dem fröhlichen Wiedersehen bittet Liesl sie darum, zwei verschiedene Holzarten und zwar ein Stück einer kürzlich abgestorbenen Ölfichte und ein Stück Kernholz des Felsahorns (auch Steinahorn genannt) aus dem Wald zu besorgen. Letzteres finden sie erst 1 oder zwei Tagesreisen entfernt und außerdem sollen wir einen Sack Ploppbeeren mitnehmen. Das alles wird für ein Geburtstagsgeschenk für Samiel benötigt, denn daraus soll ein Fass hergestellt werden.

Da heute Vollmond ist, wollen die Kinder aber erst morgen losgehen und überlegen, welche Streiche sie spielen können. Sie kommen von diesem Gedanken aber ab und wollen stattdessen jedem Bewohner Kekse bringen. Dafür bitten sie Flo, einen Haufen Kekse zu backen und gehen derweil im Waldsee schwimmen.

Im Wald vergnügen sich die Kinder im Wasser und essen Kuchen. Nach einer Herausforderung von Alice tritt Rhajid gegen sie an und sie duellieren sich mit ihren Kurzschwertern, wobei Rhajid das erste Duell gewinnt und Alice zwei Kratzer abbekommt. Da Alice eine Revanche verlangt, duellieren sie sich nochmal und das Mädchen landet einen harten Treffer bei Rhajid, sodass dieser eine blutende Wunde am Bauch davonträgt. Er möchte das Duell im Einvernehmen beenden, doch Alice verlangt, dass er aufgibt, was dieser allerdings nicht tut. Daraufhin landet Alice einen weiteren harten Treffer an seinem linken Bein.

Duell 1: Alice 0, Rhajid 2 Treffer Duell 2: Alice 2, Rhajid 1 Treffer

Alice: 3 TP linkes Bein, 2 TP linkes Bein, 3 TP linker Arm, Rhajid: 7 Tp Torso, 8 TP linkes Bein (2 Wunden)

Während Rhajid versucht sich irgendwie zu verarzten, kommt ein alter Fischer daher, der das alles beobachtet hat und schlägt Alice auf den Hinterkopf. Er schimpft mit den Kindern, näht aber die Wunden von Rhajid zusammen. Danach gehen sie langsam zurück ins Dorf, wo sie den Verletzten bei Flo lassen.

Alice und Bjarki gehen derweil zu Kylaria, wo Alice eine Beichte vor Rondra ablegt. Kylaria ist nicht böse, da sie ernsthafte Reue zeigt und auch Rhajid hat ihr verziehen. Das Mädchen beschließt außerdem, als Buße eine Aufgabe von Rhajid zu übernehmen, die er nicht machen möchte, sobald sie bei Kylaria in Lehre ist. Rhajid ruht sich derweil etwas aus und die Kinder beschließen, eine Keksparty in der Kaserne zu schmeißen, da sie wegen der Verletzungen ja nachts keine Kekse verteilen können. Rhajid ist einer der ersten, der schlafen geht und die anderen beiden beschließen, ebenfalls bei ihm zu übernachten.

04. Efferd 1056

Am nächsten Morgen geht es Rhajid gut genug, sodass sie ihre Aufgabe von Liesl angehen wollen. Dazu besorgen sie für 5 Tage Proviant von Liesl und Zeichnungen der gesuchten Bäume von Ayan. Der Magier erklärt uns auch, dass sie bei der Ölfichte, wenn sie dahinsiecht, aufpassen müssen, weil sich da auch größere aggressive Käfer tummeln könnten. Und der Sirup des Steinahorns ist süß und eignet sich für das Zubereiten von Süßspeisen, die Rinde ist aber steinhart, weshalb spezielles Werkzeug benötigt wird.

Danach leihen sie von Grimmbotosch einen Wagen samt Zugpferd, mit dem die Kinder reisen und auch das Holz dann transportieren können. Außerdem bekommen sie eine Säge aus Zwergenstahl, mit der sie den Steinahorn sägen können.

Danach ziehen die Kinder los, um zuerst die Ölfichte zu suchen. Nach einigem Suchen finden sie einen abgestorbenen Baum, an dem sich etwa 5 Riesenbaummilben, von denen Ayan sie gewarnt hatte. Die Kinder beraten sich und schließlich folgen sie Rhajids Kommando und bekämpfen die sowieso aggressiven Käfer. Diese zerplatzen teilweise im Kampf, Maden springen ihnen entgegen und Bjarki kreischt, als er einen Käfer ins Gesicht bekommt. Die Kinder kämpfen verbissen bis zum Sieg, können diesen Kampf aber nicht unbeschadet überstehen. Danach versorgen sie erst Mal in Ruhe ihre Wunden, bevor sie weiter ihrer Aufgabe nachgehen.

Nachdem sie den Baum so bearbeitet haben, dass sie ein großes Stück mitnehmen konnten, begeben sie sich auf den Weg zurück zum Wagen. Nachmittags hieven sie das Holz auf ihr Gefährt und machen anschließend eine Pause, um zu Mittag zu essen. Danach zerkleinern sie das Holz noch in kleinere Stücke und erreichen Neuschanz nach etwa 2 Stunden, wo sie das Holz zu den Zwergen bringen.

05. Efferd 1056

Am nächsten Morgen ziehen sie wieder los Richtung Osten, um sich auf die Suche nach dem Steinahorn zu machen. Sie passieren ein Gasthaus und erblicken am Abend ein Gebäude in einem See, das man mittels Fähre erreichen kann. Dieses nennt sich „zum freundlichen Haifisch“ und zieht die Kinder fast schon an, denn sie beschließen einstimmig, dort einzukehren. Alice schafft es irgendwie, alle Leute des Raumes an einen Tisch zu bringen, um dort einem Kerl bei seinen Geschichten über den 4. Orkensturm zuzuhören.

06. Efferd 1056

Nachmittags kommt die Gruppe zu einem Baum, von dem sie glauben, dass es der gesuchte ist. Er steht auf einem Abhang, weshalb die Kinder erst hinaufklettern müssen, bevor sie anfangen können, den Baum mit der Säge zu bearbeiten. Da Alice aber einwirft, dass der Baum vielleicht jemanden gehört, klopfen sie im nahegelegenen Haus an. Der Mann darin wirkt sehr beschäftigt und hat nur kurz für die Kinder Zeit, er erteilt ihnen aber die Erlaubnis, den Baum zu fällen, wenn sie die Hälfte in ihren Schuppen bringen.

Es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis der Baum endlich umfällt und nun geht auch schon die Sonne unter. Deshalb geht die Gruppe zurück zum Haus, wo ihnen eine alte Frau anbietet, mit ihr zu essen und bei ihr zu übernachten.

07. Efferd 1056

Die Kinder werden nachts von einem brechenden Splittern geweckt und schon sehen sie die alte Frau, wie sie ihre Tür kriechend zudrückt und den Zeigefinger an die Lippen legt. Dann wird sie von hinten von einem Schwert im Nacken durchbohrt. Die Kinder versuchen die Person, eine Frau, zu umzingeln und hören dabei auch, dass unten noch mehr Leute sind. Schon kommt ein Gerüsteter die Treppe hoch, doch Bjarki schafft es, ihn hinunterzustoßen. Rhajid hält derweil die Frau in Schach und der Gerüstete erwischt Bjarki beim nächsten Mal so, dass dieser auf einer Bank landet. Nun ist es Alice, die sich auf den Fremden wirft und ihn so irgendwie die Treppe nochmal runterbefördert. Gemeinsam versuchen Bjarki und Alice eine Bank hinterherzuwerfen, aber sie sind nicht schnell genug und stellen sich ihm schließlich wieder mutig mit ihrem eigenen Körper in den Weg. Alice bittet Bjarki schließlich darum, die alte Frau zu durchsuchen und beschäftigt derweil den Gerüsteten. So schafft es Bjarki, einen Zettel in den kalten Händen und einen Anhänger zu finden und von unten ertönt eine weitere Stimme. Der Kampf geht weiter, die Kinder werden im Gerangel alle verletzt und schließlich kommt auch noch ein Magier hinzu, der Alice paralysiert. Rhajid ist es, der den Magier mit Karacho die Treppe runterschubst, als dieser einen weiteren Zauber sprechen will. Diese Gelegenheit nutzt aber die Mörderin, indem sie die erstarrte Alice schnappt und ihr das Schwert an den Hals hält. Nun legen Rhajid und Bjarki die Waffen nieder und die Kinder werden ins Zimmer zurückgedrängt.

Dort sperren sie die Tür zu und beschließen, aus dem Fenster zu flüchten, da sie hören, dass die Fremden bei der alten Frau nichts gefunden haben und nun die Kinder verdächtigen. Da hören sie auch schon die Tür zersplittern, als sie unten ankommen. Sofort laufen sie Hals über Kopf in den dunklen Wald und hören Stimmen rufen, aber auch Hundegebell. Rhajid führt sie direkt zu einem etwa 5 Schritt breiten Bach, aus dem einige Steine ragen. Sie beschließen aber einige Zeit durch das Wasser zu gehen, nach 40 Schritt halten sie die Kälte aber nicht mehr aus und verlassen den Bach auf der anderen Seite. Nach einer Stunde des Wanderns finden sie im Dickicht eine Stelle, die einigermaßen geschützt wirkt und lassen sich dort nieder. Ihnen bleiben nur noch 1 oder 2 Stunden bis zum Sonnenaufgang und nach diesem kurzen Nickerchen frühstücken sieh.

Nun betrachten sie Bjarkis gefundene Gegenstände der alten Frau: Ein bläulicher Stein, in dem etwas eingeschlossen ist, so etwas ähnliches wie ein kleines Goldsteinchen und ein Zettel, auf dem „… noch 5 Tage. Sie suchen es, aber sie werden es nicht finden. Wir werden es verstecken, sobald wir Zeit dafür haben. Sie dürfen es nicht kriegen.“ Etwas weiter unten steht mit vermutlich Blut geschrieben: „Bis zur nächsten Mondphase in einen Tempel bringen.“ Da sie so ziemlich die Orientierung verloren haben, packt Rhajid seine Meerschaumpfeife aus und hofft, durch ihre Benutzung zum nächsten Dorf mit Tempel zu finden. Sein Rondrasymbol des Wappenrocks verwandelt sich daraufhin in einen magischen Kompass.

Danach gehen sie los, wählen dabei aber eher leichteren Pfaden, da sie sich nicht verausgaben wollen. Nach etwa 2 Stunden finden sie eine Ansiedlung mitten im Wald. Es sieht aber ziemlich verwachsen und zerfallen aus. Auch nach einem Rufen meldet sich niemand, also durchqueren die Kinder die Gegend und befinden sich rasch wieder im dichten Wald. Rhajid und Bjarki bemerken dabei in den Baumkronen etwas, das größer ist als ein Vogel und sich ab und zu bewegt. Vielleicht eine Eule? Aber sie sehen es nie, wenn sie direkt in die Richtung starren.

Nach etwa 10 Minuten kommen sie an einem Mann vorbei.

Nach einem kurzen Gespräch mit ihm bietet er den Kindern an, sie zum nächsten Tempel zu begleiten. Sein Name lautet Hadwig und er beantwortet die Fragen der Kinder bereitwillig. Bald schon gelangen sie an eine Stelle, in der sich einige Holzhütten mit Strohdach befinden, die sich sehr gut in die Natur einfügen. Schließlich sagt Hadwig vor einem Eingang, dass das hier ein Tempel von Sumu ist. Rhajid geht hinein und bittet Bjarki vorerst mit dem Amulett zu warten. Alice beschließt, bei Bjarki zu warten.

Rhajid schiebt den Lianenvorhang beim Eingang zur Seite und watet blind, aber mit einem vertrauten Gefühl durch den Tempel. Nachdem schummriges Licht den Raum erfüllt, erkennt er einen Altar mit einer Schüssel mit klarem Wasser. Der Rondranovize ruft „Hallo“ und erhält die Antwort, dass er sein Schuhwerk ausziehen soll. Natürlich macht er dies und links vom Altar steht plötzlich eine Person mit langem Bart, die ihn mustert. Er bietet Rhajid seine Hilfe an, dafür soll er ihm zuerst den Zettel bringen, weshalb er wieder zurückgeht und den Zettel holt. Bjarki und Alice warten wieder, während ihr Freund im Tempel ist.

Der Sumudiener nimmt den Zettel bald darauf entgegen und schnuppert prüfend daran. Anschließend legt er ihn ins Wasser, woraufhin er sich auflöst, was Rhajid eher unzufrieden beobachtet. Der Mann erklärt daraufhin, dass es nicht wichtig ist, was darauf steht, sondern was die Person, die es geschrieben hat, damit sagen wollte. Auch sagt er, dass der Träger des Gegenstandes nun verflucht sei und er gereinigt werden müsse. Außerdem soll niemand sonst den Gegenstand anfassen. Da er ihnen helfen will, soll Bjarki nach einer Stunde mit ihm zurückkommen. In der Zwischenzeit würde er den Tempel vorbereiten, damit der Gegenstand nicht auch den heiligen Ort entweiht.

Derweil nimmt sie Hadwig mit nach Hause, wo Rhajid etwas einnickt, während sie auf das angebotene Essen warten. Dann bekommen sie eine seltsame Suppe serviert. Schmeckt im ersten Moment wie Gras, dann aber wie Nudeln mit Kräutern. Danach bekommen sie leckere Honigtäschchen.

Vor dem Tempel weigert sich Alice, diesen zu betreten, weil sie die Dunkelheit dahinter fürchtet. Bjarki und Rhajid befinden sich aber bald wieder im Altarraum und der alte Mann untersucht das Amulett. Er erklärt daraufhin, dass Bjarki aus dem Wald ein Opfer finden muss, das diesen Fluch für ihn übernimmt und so das Amulett reinigt. Sollte er den Fluch nicht ablegen können, würde er 10 oder 20 mal so schnell altern wie andere. Sollte Bjarki kein Opfer bringen wollen, muss er den Verursacher finden oder einen stärkeren Diener Sumus. Rhajid und Bjarki beschließen, lieber zu Aedin und Lana nach Neuschanz zu gehen, um diese um Hilfe zu bitten. Der Sumudiener empfiehlt ihnen, trotzdem einen Katalysator zu suchen, nämlich einen besonderen Blutegel, den Bjarki in der nähe seines Herzens anbringen soll. Sie werden diese Blutegel in einer Stunde Richtung Osten finden, dazu sollen sie einfach dem unangenehmen Geruch folgen.

Bjarki und Rhajid klären Alice auf und anschließend machen sie sich auf die Suchen nach den Blutegel. Dabei begegnen sie einem wilden Eber und sie wollen auf einen Baum flüchten, aber Alice und Bjarki schaffen es nicht. Da Alice auch als einzige bewaffnet ist stellt sie sich mit ihrer Klinge in seinen Sturmangriff und versucht diesen abzuwehren, wird dabei aber selbst verletzt. Rhajid entdeckt vom Baum aus einige Ferkel und ruft den anderen zu, dass sie die Mutter nicht töten sollen! Also versuchen sie langsam rückwärts davonzukommen. Der Eber lässt schließlich von ihnen ab.

Bald darauf finden sie die Blutegel und setzen Bjarki einen an die Brust, sodass sich dieser dort in der Nähe des Herzens festsaugt. Danach gehen sie zurück zu dem Walddörfchen, machen aber einen Bogen um die Stelle, an der sie auf die Sau getroffen sind.

Im Dörfchen angekommen suchen sie nach einem Schlafplatz und werden in den Tempel verwiesen. Alice überwindet ihre Angst und wird von Rhajid durch das Dunkle bis zum Altar geführt, wo sie der alte Mann erwartet. In einem Hinterzimmer dürfen sie sich in niedrigen Schlafnischen im Stein ausruhen, was Alice nicht ganz so zusagt, weshalb sie sich lieber vor die Nischen legt.

08. Efferd 1056

Als die Kinder ausgeruhter aufwachen, bittet der Priester sie darum, den Tempel wieder zu verlassen, da sie sonst ihr Gefühl für Zeit verlieren. Vorher fragen sie noch nach dem Großen Fluss und erfahren, dass sie etwa 7 Tage davon entfernt sind und er südöstlich liegt. In 1 bis zwei Tagen könnten sie aber eine größere Menschensiedlung erreichen, die gen Westen liegt. Vorher holen sie noch 6 weitere Blutegel, 2 davon nimmt Alice und 4 Rhajid. Von einer freundlichen Dorfbewohnerin erhalten sie auch ein bisschen Obst und Gemüse für die weitere Reise.

Nachts schlafen sie in der Wildnis und wechseln sich mit der Wache ab.

09.Efferd 1056

Auch an diesem Tag wandern die Kinder weiter Richtung Westen und suchen sich nachts wieder ein Lager. In der ersten Wache von Bjarki hört er allerdings weit weg ein Gebell, Stimmen und einen leichten Lichtschein. Er weckt die anderen und schon begeben sie sich wieder auf die Flucht, weiter Richtung Westen, in der Hoffnung, in der Zivilisation Hilfe zu finden. Die Verfolger nähern sich ihnen aber immer weiter, sie kommen aber an einen Fluss, in den sie steigen, um in ihm davonzuschwimmen. Die Strömung ist aber so stark, dass Alice, die sich die ganze Zeit an Rhajids Hand festgeklammert hat, von ihm gerissen wird. Die Kinder kämpfen mit voller Kraft, um mit dem Kopf über dem Wasser zu bleiben, der letzte, Rhajid, sieht auch noch, wie der Hund ans Ufer läuft und dort schnuppert, dann ist er nicht mehr auszumachen, da sie weggetrieben werden. Die beiden Jungs schaffen es ans Ufer zu gelangen, Alice wird noch ein Stück weitergerissen und gelangt nur an der anderen Seite heraus, sodass die Gruppe erst mal getrennt ist. Da Alice fast in Panik gerät, macht sich Barjki auf die Suche nach einer Brücke oder ähnlichem, während Rhajid an Ort und Stelle wartet, um seine Freundin nicht alleine zu lassen.

Bjarki findet einen Baum halb über eine verengte Flussstelle und gelangt so zu Alice. Auch Rhajid wechselt auf ihre Seite und gemeinsam versuchen sie weiter zum Dorf zu gelangen.

10. Efferd 1056

Schließlich geht die Sonne auf und der Wald wird dichter, wobei die Kinder auch brachliegende Felder sehen. Und eine Mühle, die die Gruppe gleich aufsucht und einen arbeitenden Mann finden. Seiner Auskunft nach sind es noch einige Stunden bis zum Dorf, was Alice ziemlich demotiviert. Da sie den Mann, sein Name ist Lúr, aber auch nicht in Gefahr bringen wollen, schlagen sie das Angebot, sich hier zu verstecken, aus und nehmen lediglich etwas Proviant von ihm mit.

Auf dem Weg zum Dorf stellen sich ihnen allerdings zwei bekannte Leute in den Weg. Der Gerüstete und die Mörderin. Von weiter hinten tauchen weitere zwei Leute auf, aber kein Magier. Sie verlangen das Amulett und Bjarki versucht sie zu täuschen, daraufhin greifen sie an und Alice, die als einzige eine Waffe trägt, wird von der Schwertkämpferin angegriffen und verletzt. Bjarki versteckt sich hinter ihr und Rhajid versucht sich erfolglos mit seinem Schild einen Weg freizurammen. Alice versucht sich weiter zu wehren und Rhajid wirft sich mit dem Gerüsteten ins Dickicht, sodass Bjarki versucht an den Angreifern vorbeizukommen. Dabei stolpert er, schafft es aber bei einem weiteren Anlauf durch die Ablenkungen von Alice und Rhajid, an den Leuten vorbeizulaufen. Die beiden Fremden, die sich bis jetzt nicht in den Kampf eingemischt haben, versuchen ihm zu folgen, wobei einer aber von Alice verletzt und somit aufgehalten wird. Der letzte allerdings versucht Bjarki einzuholen, wobei der Junge sieht, dass ihm vom Dorf aus jemand mit gezogener Waffe entgegenläuft. Alice wird von der Angreiferin schwer am Schildarm getroffen und wirft ihr Schwert mit letzter Kraft zu Rhajid, der es in der Luft auffängt, ehe sie bewusstlos zu Boden geht. Derweil erkennt Bjarki Samiel, der ihm entgegenruft, er solle runtergehen und nachdem er sich hinwirft, saust das Schwert von seinem Retter über ihm hinweg. Schon trifft es den Angreifer. Rhajid springt derweil zwischen Alice und die Mörderin und versucht seine Freundin zu verteidigen. Auch ein weiterer Dorfbewohner von Neuschanz eilt zu Hilfe: Aedin prescht mit einem Pferd heran und ein weiterer Angreifer fällt zu Boden. Nun stehen lediglich die Mörderin und der Gerüstete, die aus Angst wie erstarrt sind, kurz darauf schreitet Aedin schon an ihnen vorbei auf die bewusstlose Alice zu, um sie zu heilen. Dabei bricht Rhajid in Tränen aus und das Passierte sprudelt förmlich aus ihm heraus. Samiel schlägt die beiden Angreifer in der Zwischenzeit ohne Gnade nieder. Alice, die noch etwas verwirrt ist, kommt zu sich und wird von dem schluchzenden Rhajid in die Arme geschlossen. Natürlich kümmert sich auch Aedin um die anderen und sie gehen ins Dorf, um sich dort weitere Pferde zu organisieren.

Samiel bleibt dort, um mit den Bütteln das mit den Gefangen zu klären. Aedin reist mit den Kindern auf deren Bitte zur Hütte der getöteten Frau, um ihre Waffen, den Wagen, das Pferd und den Baum zu holen. In einer Nachricht beschreiben sie auch das, was passiert ist und finden Dokumente über eine hiesige Adelsfamilie. In der Zwischenzeit nimmt Aedin auch das Amulett an sich und verwahrt es in einer Schatulle.

Auf dem Rückweg nach Neuschanz übernachten sie in einem Gasthaus.

11. Efferd 1056

Abends erreichen sie endlich das Ziel: Neuschanz! Liesl ist überglücklich und entschuldigt sich bei den Kindern. Danach suchen sie Flo auf, aber sie ist nicht zu finden, weil sie noch auf der Suche nach den Kindern ist. Lialin heißt ihn aber willkommen und bekommt von Rhajid einfach einen Blutegel an den Arm gesetzt.

Die Kinder erzählen natürlich allen, was passiert ist und Alice hadert mit sich, weil sie sich über den letzten Schritt zum Dienst an Rondra nicht drübertraut. Kylaria, Rhajid und Bjarki versuchen sie zu beruhigen, bis sie sich schlussendlich den Wappenrock überziehen lässt. Den Schwur soll sie aber erst in einigen Tagen ablegen. Aedin braucht ebenfalls noch ein paar Tage, um eine Lösung für Bjarkis Problem zu finden, sodass die Kinder die Zeit jeder für sich nutzen. Samiel verliert kein einziges Wort über die Leute, die sie angegriffen haben.

14. Efferd 1056

Bjarki wird von Lana abgeholt, um ihn in den Magierturm zu bringen, wo ein Ritual durchgeführt werden soll. Eine Schwarze Statue aus dem Reich Nandus soll die Last des Alters von Bjarki aufnehmen, weshalb diese gegenüber von ihm in einem Ritualkreis platziert wird. Lana und Aedin führen das komplizierte Ritual problemlos durch und nehmen somit den Fluch von Bjarki.

15. Efferd 1056

Morgens tritt Alice im Beisein von Bjarki, Rhajid und ihren Eltern vor den Altar der Rondra und vor Kylaria, um ihren Eid abzulegen. Danach verabschiedet sie sich von ihrer Familie und lebt sich rasch ein.