Gloomy Bloomy

Aus Liber Historium
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Zeit: 03. Efferd 1052

Region: Neuschanz

Beteiligte: Alice Donnerkrach, Bjarki Raganson und Rhajid ibn Ta'ir

Erwähnungen: Der Alte Eogan, Stein-Erd-Pflanzenwesen, grüne Frau, Waldgeist

Geschichten aus Neuschanz

Die Gruppe, bestehend aus Alice, Bjarki und Rhajid, wird von den Helden der Stadt losgeschickt, um bestimmte Pflanzen zu suchen. Diese werden für die Bekämpfung einer Krankheit benötigt, können aber von Erwachsenen nur schwer gefunden werden.

Bewaffnet mit allem möglichen Zeug werden sie mittags mit einem Wagen zur Farm des Alten Eogan gebracht. Von dort aus ziehen sie in den nahegelegenen Wald los und machen sich auf die Suche nach der Pflanze. Es dauert eine Weile, in der sie querfeldein durch den Wald gehen und schließlich auf eine Höhle treffen. Obwohl keiner davon ausgeht, dass die Pflanzen dort drin wachsen, geht die Truppe hinein, um sich umzusehen. Die Neugier ist selbst für Alice, die enge Orte eher meidet, zu groß, denn drinnen befinden sich Kristalle, die das Licht der Laterne reflektieren und schön funkeln. Immer tiefer und tiefer gehen sie hinein, bis sie zu einem kleinen unterirdischen See, oder eher Teich, kommen. Das Wasser ist sehr klar und auch dort drinnen sieht man einige Kristalle.

Alice wirkt über diesen Ort nur wenig begeistert und möchte deshalb Rhajid mit dem Wasser bespritzen. Da dieser aber ausweicht, wird einer der Kristalle getroffen und saugt das Wasser auf. Daraufhin kommen seltsam leuchtende kleine Wesen aus dem Kristall und laufen aus der Höhle. Der Kristall reflektiert das Licht dann nicht mehr. Während Bjarki den weißen Dingern hinterherläuft, spritzen Alice und Rhajid noch mehr Kristalle an, um noch mehr der Wesen hervorzulocken. Danach versuchen sie einen Kristall abzubrechen, um ihn mitzunehmen und eins der Wesen, das herauskommt, fängt an zu weinen und zerfließt. Der Kristall selbst wird schwarz und wir holen rasch etwas von dem Wasser, um zu versuchen, das Zerbrochene wieder dranzukleben. Es hält nun zwar, aber im Radius von einem Schritt werden auch alle anderen Kristalle schwarz… die beiden Kinder sind erschüttert. Bjarki läuft den Geistern derweil bis nach draußen in den Wald hinterher und findet eine der leuchtenden Blumen. Er gräbt sie mit einer kleinen Handaxt aus.

Alice und Rhajid fällt erst sehr spät auf, dass Bjarki fehlt, und gehen ihn dann im Wald suchen. Es dauert zwar eine Weile, da kommt ihnen aber Bjarki entgegen – mit der Pflanze samt Wurzeln und Erde in seinen ausgestreckten Händen. Sie tauschen kurz Informationen aus und machen sich dann auf, weitere dieser Pflanzen zu suchen, denn die leuchtenden Wesen sind wohl in diese hineingeflossen und seit dem leuchten sie.

Nachdem sie insgesamt 5 Pflanzen in dem Apothekerschränkchen verstaut haben, machen sie sich auf den Rückweg. Irgendwann versperrt ihnen ein seltsames Stein-Erd-Pflanzenwesen den Weg und hat ebenfalls eine der leuchtenden Pflanzen in der Hand. Es zeigt schließlich auf das Apothekerschränkchen und dann auf den Boden. Da wir unsere Pflanzen aber nicht hierlassen wollen, machen wir einen großen Bogen darum. Dummerweise verfolgt es sie und Rhajids Arme, mit dem er das Kästchen trägt, werden schwerer. Daraufhin stellen sich Alice und Bjarki dem Wesen in den Weg, um ihn von Rhajid fernzuhalten. Es wickelt Alice in Wurzeln ein, die ihre Laterne nach ihm wirft. Sie zerbricht zwar, aber das Feuer scheint dem Steinding nichts anhaben zu können. Deshalb erhebt Bjarki seine Axt und droht ihm.


Sie hören Rhajid rufen, dass es jetzt wieder einfacher ist und sie kommen sollen, aber die beiden sind mit dem Steinwesen beschäftigt. Alice versucht die Wurzeln mit ihrem Messer zu lösen, während Bjarki mit der Axt darauf einschlägt. Dabei wird er aber extrem behindert, da die Wurzeln versuchen auch ihn einzufangen. Nun endlich gelingt es Alice, das Messer so in die Wurzeln zu stechen und drehen, dass ein Strang zerschnitten wird. Nun ist sie frei, schnappt sich Bjarki an der Hand und ruft: „Lauft!“ Als sie an Rhajid vorbeikommen, rennt auch dieser mit.

Kurz bevor sie den Weg erreichen, tritt eine grüne Frau aus dem Gebüsch.

Sie sagt, dass die Blumen uns nicht gehören und sie deshalb hier bleiben müssen. Die Kinder versuchen ihr zu erklären, dass sie sie brauchen, um Medizin herstellen zu können. Damit keine Menschen sterben müssen. Das Wesen wirkt ziemlich friedfertig und macht ihnen klar, dass sie erst den Waldgeist um Erlaubnis bitten müssen. Nun erfahren sie auch, dass sie die falsche Pflanze mitgenommen haben, denn die hier sind noch nicht gereift. Die kleinen leuchtenden Geister haben wohl ungereifte Pflanzen belebt.

Rhajid gräbt die Pflanzen deshalb wieder ein und eins der leuchtenden Geister steckt den Kopf kurz raus und kichert.

Die grüne Frau führt sie zurück zur Höhle, wo sich der Waldgeist im Wasser befinden soll. Sie bleibt aber draußen zurück und so gehen die Kinder alleine hinein. Zuvor hatten sie erfahren, dass die Wesen des Waldes durch Berührung kommunizieren und deshalb steckt Rhajid seinen Kopf ins Wasser. Gleich darauf taucht eine schimmernde Frau im See auf und begrüßt die Kinder. Der Waldgeist erklärt, dass die kaputten Kristalle eigentlich von den Blütenfeen in Ordnung gebracht werden sollten und es sie sorgt, dass wir keine gesehen haben. Sie bittet die Gruppe, die Feen zu suchen und als Dank dürfen sie sich dann einige der Kristallblumen mitnehmen. Die Kinder nehmen ein Schluck des Sees, weil sie damit laut dem Waldgeist fliegen können und verlassen die Höhle, um nach einem Baum zu suchen. In dessen Baumkrone sollen sich die Blütenfeen befinden.

Kaum aus der Höhle heraus, wird alles um die Kinder größer. Nein, sie werden kleiner! Daraufhin springt Rhajid in die Höhe, er bekommt Flügel und dann ist er in der Luft. Alice schafft es danach ebenfalls, nur Bjarki braucht etwas länger, um fliegen zu können. Den Baum findet die Gruppe direkt über der Höhle und so fliegen sie direkt in die Baumkrone hinauf. Als sie beinahe in den Schwarm von Wespen fliegen, drehen sie wieder um. Dabei haben die Kinder aber noch entdeckt, dass sich in der Baumkrone kleine Behausungen befinden.

Die Kinder gehen zurück in die Höhle, wachsen wieder und erstatten dem Wassergeist Bericht. Diese Art von Wespen gehört nicht in den Wald und macht anscheinend öfters hier Ärger machen. Die kleinen Leuchtgeister könnten mit ihrem Wasser helfen, weshalb sie mit einigen davon aus der Höhle gehen. Dort sprechen sie mit ihnen und erklären die Situation. Daraufhin bieten sie ihre Hilfe an und die Kinder schnappen sich je zwei Geistchen, um sie nach oben in die Baumkrone zu bringen. Erst versuchen sie sich an die Wespen ranzuschleichen, aber sie werden entdeckt und als der Schwarm auf sie zufliegt, wirft Alice eins der Geister in diese Richtung. Auch die Jungs machen es ihr nach und einige der Geister treffen die Wespen, andere allerdings nicht. Rhajid leistet die beste Arbeit und schafft es, dass die Wespen vorerst verschwinden. Danach beeilen sich die Kinder, zu den Feen zu kommen und sprechen mit ihnen. Sie erfahren, dass die Wespen vor einiger Zeit etwas oben in den Baum getragen haben und die Feen zeigen ihnen auch den Eingang dazu.

Mit noch mehr Leuchtgeistern bewaffnet betritt die Gruppe den Baum durch ein Astloch und kämpft sich den Weg durch papierartige Wände, bis sie ein grün leuchtendes und pulsierendes Etwas finden.

Sie werden Zeuge davon, wie eine Wespe sich versucht mit ihren Beißwerkzeugen zu befreien, wird aber unterbrochen, als Rhajid einen Leuchtgeist danach wirft. Dem pulsierenden Etwas kann das Wasser allerdings nichts anhaben, im Gegenteil, es scheint sich davon sogar zu ernähren. Deshalb sticht Alice mit ihrem Messer hinein, das aber sofort grünlich aufleuchtet und zerfällt. Die Kinder besprechen das weitere Vorhaben und Rhajid versucht die Ranken, die das Leuchtding fest im Griff haben, zu entfernen. Dabei verbrennt er sich die Finger, aber das Leuchtende selbst fühlt sich für ihn gut an. Deshalb legen alle Kinder ihre Hände darauf und hören ein Flüstern, da sie nicht verstehen können. Alice fühlt zusätzlich, dass etwas nach ihr greift, zuckt aber ängstlich davor zurück. Die anderen versuchen die Wurzeln zu entfernen, verletzen sich aber und Alice wird unruhig, weil ihre Freunde sich nicht weh tun sollen! Sie vernimmt auch einen Hilferuf und nimmt deshalb ihren Mut zusammen, um das Leuchtende nochmal anzufassen, wobei sie darum bittet, ihr nichts anzutun. Das Grüne geht schließlich auf sie über und sie fühlt sich sicher und geborgen. Nun können sie es hier wegbringen!

Am Rückweg kommen ihnen einige Wespen entgegen und Rhajid und Bjarki stellen sich ihnen selbstbewusst entgegen, um sie zurückzudrängen. So gelingt es ihnen, den Baum hinunterzufliegen, während die Feen weitere Wespen bekämpfen. Eine der Feen zeigt auf einen anderen Baum und die Kinder fliegen dorthin. Sie sehen, als sie näherkommen, dass das Stein-Erd-Pflanzenwesen in den Ästen hängt und dort die leuchtenden Blumen verteilt hat. Diese haben sich festgewurzelt. Bei weiterem Nähern hört Alice eine andere freundliche Stimme, dass er nun fertig ist und sie herkommen sollen, weil sie die Essenz haben. Er hält dabei eine Rinde vom Baum weg, was wie ein Eingang wirkt. Alice ist nicht begeistert, weil sie dem Steinding nicht zu Nahe kommen will und Rhajid versucht ihm verständlich zu machen. Tatsächlich geht er ein paar Schritte zur Seite und sie betreten den Eingang.

Im Inneren sehen sie einen geschnitzten Holzsstab, der Decke und Boden miteinander verbindet. Da Alice es nicht gleich anfassen will, legen die Jungs ihre Hände darauf und merken, wie ihre Verbrennungen heilen. Erst jetzt berührt auch Alice den Stab und die grüne Essenz fährt in den Stab ein, um einen weiteren, leuchtenden Kristall zu manifestieren.

Draußen sehen die Kinder, dass aus den Blumen nun grüne Kristalle geworden sind und einige Feen fliegen heran. Sie wuseln um den Baum herum und dann fliegen plötzlich ganz viele zurück zu ihrem Heimatbaum, um die Wespen in die Flucht zu schlagen. Eine einzelne Fee kommt schließlich wieder zu ihnen zurück und erklärt, dass sie einen neuen Baum der Essenz erschaffen haben. Sie ist auch verwundert, dass Menschen dazu in der Lage sind und gibt ihnen dann etwas Nektar, mit denen sie die Kristalle wieder beleben können. Die Kinder fliegen mit ihr zurück in die Höhle, wobei nur Rhajid daran gedacht hat, dass sie dort drin wieder groß werden und der Rest fällt eher unsanft zu Boden. Der Nektar wird über die schwarzen Stellen der Kristalle gegossen und diese fangen das Licht anschließend wieder ein.

Danach gehen sie zum Waldgeist zurück und sie erklärt ihnen, dass sie die Blumen, die sie suchen, mit Nektar beträufeln sollen, damit sie zu der gewünschten Pflanze werden. Da Alice zwischendurch von dem Nektar gekostet hat, spricht sie plötzlich so schnell, dass die anderen sie nicht mehr verstehen. Der Waldgeist erklärt, dass sie Feeisch spricht, das aber nicht lange anhalten wird. Danach verschwindet sie im Wasser.

Als die Kinder die Höhle verlassen, sehen sie den Vollmond über ihnen und es scheint so, als würde er der Grund dafür sein, dass sie nicht mehr kleiner werden. Nachdem sie 5 der gesuchten Pflanzen gefunden und eingepackt haben, gehen sie zurück auf den Weg und treffen bald wieder auf den Kutscher. Die Gruppe wird zurück nach Neuschanz gebracht.

Im Dorf geht Bjarki kurz nach Hause, Rhajid in die Kaserne und Alice folgt ihm, während sie immer wieder am Nektar leckt. Danach erschrecken sie nachts Dorfbewohner und sie gibt dann auch den anderen Honig, damit sie miteinander reden wollen.

Am nächsten Tag stellen die Kinder noch einigen Unfug mit dem Nektar an und schaffen es, das ganze Dorf erheitert zum Lachen zu bringen…