Die Hexenschwestern aus Schwarztobrien

Aus Liber Historium
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Zeit: 10. - 30. Firun 1031 BF

Ort: Schwarztobrien

Beteiligte: Lana Adersin-Nagraskjaleff, Mareena, Valery, Cleitus Bosperanius

Erwähnungen: Kratos von Ysilia, Tiro Nagraskjaleff, Wanda Erk, Samiel Warun, Vladimir Tepesch, Liesl

Auszug aus Lana Adersin-Nagraskjaleffs Tagebuch:

25. Hesinde 1031

Pass über die schwarze Sichel

Entschuldige, liebes Tagebuch, dass ich dich lange nicht mehr auf dem Laufenden gehalten habe. Ich bin auf dem Weg in die schwarzen Lande und muss meine Augen und Ohren jederzeit offen halten. Vor allem die Reise alleine über die Berge erweist sich als knifflig. Ich bin mir aber sicher, dass sich meine Suche lohnen wird, denn sobald ich in Schwarztobrien bin, werde ich sicher eine Spur zu Tiro finden. Und dann bringe ich ihn nach Hause, da wo er hingehört!

10. Firun 1031

Ebelried

Auf meinem Weg nach Yol Gurmak traf ich auf zwei Hexenschwestern auf einem Wagen, die sich ständig in die Haare bekamen. Mareena und Valery nahmen mich aber wohl auch nur mit, weil sie mich anscheinend in einer ihrer Visionen gesehen hatten. Keine Ahnung, ob daran etwas Wahres war, doch mir war das nur recht, denn die beiden stammen schließlich von hier und würden mir sicher noch nützlich sein. Ich nannte mich spontan übrigens Flo Lavendel, mir ist nämlich wohl bei dem Gedanken, dass man mich mit den schwarzen Landen in Verbindung bringen könnte. Außerdem besteht immer noch die Möglichkeit, dass Flo und Kylaria auf der Suche nach mir sind. Auf dem Weg wurden wir außerdem von seltsamen untoten Leuten verfolgt und wir mussten sie beseitigen, ehe sie unser Lager angegriffen hätten.

11. Firun 1031

Anwesen von Kratos von Ysilia

Ein lautes Horn machte uns auf einen Reiter mit Banner aufmerksam, der den Schwestern eine Einladung von Kratos von Ysilia überreichte. Wir wurden daraufhin von dem Reiter und etwa 20 Soldaten durch ein paar Dörfer bis zu einem großen Anwesen geführt, in dem ich eher ignoriert werde, da ich ja schließlich nicht eingeladen wurde. Auf dem Weg zum Thronsaal befinden sich links und rechts angekettete Menschen, die hier bestimmt nicht freiwillig waren… Mareena tötete einen davon als Opfer für Kratos. So sehr ich auch etwas dagegen hätte tun wollen, ich hätte nur mein eigenes Leben verloren. Verzeih, Rondra. Wir essen mit ihm gemeinsam und er erklärt Mareena, dass sie eine Person mit dessen Gürtelschnalle aufsuchen sollte. Dabei handelt es sich, ich traute echt meinen Ohren nicht, um meinen Bruder! Ich sprach danach noch alleine mit Kratos und erklärte ihm, dass ich die Schwester von Tiro sei und ihm helfen wolle, meinen Bruder zu finden, da ich noch eine Rechnung mit ihm offen hätte. Natürlich war das nur ein Vorwand, an der Mission teilhaben zu dürfen.

12. Firun 1031

Auf dem Weg nach Yol Gurmak

Wanda Erk, eine Wildniskundige und Samiel Warun, ein Diener Kratos, soll uns auf unserer Mission begleiten. Der Mann ist äußerst kräftig und trägt Handschellen zu unserem Schutz vor IHM! Vor unserem Aufbruch wurde ihm eine hautenge Rüstung angeschmiedet. Kein Wunder, dass der Kerl schlecht drauf ist.

14. Firun 1031

Altdorf

Auf unserem Weg wurden wir nachts von Geistern angegriffen, die Samiel und ich aber erfolgreich vernichteten. Außerdem ist uns ein Trupp von Yol Gurmaks Soldaten auf den Fersen, die die Schwestern suchen. Ich konnte sie gerade noch mit einem Bannbaladin von uns ablenken, doch ein zweites Mal wird das sicher nicht funktionieren. Wir nächtigen außerhalb des Dorfes.

15. Firun 1031

Yol Gurmak

Diese Stadt ist furchtbar! Nicht mal Zwerge darf man hier angemessen grüßen! Wer denkt denn an sowas? Nunja, wir sind zum „blutenden Sterbenden“ gegangen, einem Krankenhaus, in dem Leichen anscheinend auch für frevelhafte Zwecke gekauft werden können und fanden heraus, dass Tiro zum Adelshaus von Broger Archhorn gehen wollte. Dorthin wollte auch ein seltsamer Kerl, Cleitus Bosperanius, der sich uns daraufhin einfach anschloss. Ich war auch bei einem Alchimisten, da ich Astraltränke kaufen wollte und… es beschämt mich, das schreiben zu müssen, aber ich habe den Rondraüberwurf, den ich damals von den Amazonen bekommen hatte, gegen welche eingetauscht. Ich erklärte den Schwestern, dass ich dort einbrechen wolle und sie für mich die Gegend im Auge behalten sollen. Es kam leider ganz anders… Sie kamen einfach mit! Hätte mir ja auch egal sein sollen, doch Mareena fasste etwas an, ein Alarm wurde ausgelöst und wir wurden von einem dämonischen Wesen angegriffen, das Cleitus mit einem Pentagramma zurück in die Niederhöllen schickte. Wir verfolgten den daraufhin flüchtenden Alchimisten, der den Dämon beschworen hatten, bis zum Anwesen von Broger Archhorn. Bei diesem wurden wir aber erst zur nächtlichen Praiosstunde eingelassen und wir erfuhren, dass Tiro Vladimir Tepesch aufsuchen wollte. Auch die Schwestern sind schon länger auf der Suche nach ihm, da dieser wohl den Legenden nach einen Wunsch erfüllen kann. Den Rondraüberwurf konnte ich übrigens wieder an mich nehmen, sowie auch einige Astraltränke, Blutproben und seltsame schwarze Münzen.

16. Firun 1031

Dorf Nähe Ysli See

Mareena und ich haben im Anwesen geschlafen und sind am Morgen zur Bibliothek von Yol Gurmak gegangen. Ich zahlte einige der schwarzen Münzen, um Einlass zu bekommen und fand interessante wahre Namen sowie ein Buch, das mir beim Lernen von Zhayad helfen wird! Mareena, Samiel, Wanda und ich übernachten in der Nähe eines Dorfes beim Wagen, während Valery und Cleitus dort im Gasthaus schlafen. Ich habe übrigens den Gürtel von Tiro aus dem Wagen gestohlen, damit die Hexen ihn nie wieder finden können!

17. Firun 1031

Auf dem Weg zur Südspitze

Früh am Morgen wurde ich aus den Schlaf gerissen, weil im Dorf Tumult zu hören war. Als ich dort ankam, sah ich, wie ein untotes Kind durch die Straße lief und mir war klar, dass Cleitus dafür verantwortlich war! Ich vernichtete das Kind mit einem gezielten Ignifaxius, um es vor dem Dahinsiechen zu bewahren und es kam zu einem Kampf, bei dem leider auch einige Dorfbewohner das Leben lassen mussten. Ich versuchte den dafür Verantwortlichen, Cleitus, zu töten und dank meines Ecplitifactus schien der Plan auch aufzugehen, bis Valery eingriff und wir kämpfen. Erst Samiels beherztes Zugreifen trennte uns und ich sprang auf Elodin, um alleine davonzureiten. Nun lege ich gerade eine kurze Pause ein, da Elodin verletzt ist und ich warten muss, bis der Balsam wirkt. Es tut mir so leid, dass er wegen meiner Kopflosigkeit gestürzt ist, aber ich muss unbedingt vor ihnen bei Tiro ankommen. Und mit Cleitus will ich nichts mehr zu tun haben! Ich werde die restliche Nacht durchreiten.

18. Firun 1031

Ysli See - Festung von Vladimir

AEDIN LEBT!!! Liebes Tagebuch, er lebt. Er lebt wirklich. Ich glaube es kaum… aber erst erzähle ich dir, wie ich zu dieser Information gekommen bin.

Alsbald ich die Praiosscheibe erblicken konnte, erreichte ich eine verlassene Festung. Auf dem Weg dorthin zierten auf Spieße gesteckte Tote die Straße und ich hatte es ihm Gefühl, dass ich Tiro endlich finden würde. Ich kletterte über die Mauer und betrat das Hauptgebäude, woraufhin ich in einer großen Halle stand, in der sich am Ende ein hoher Thron mit einem Mann darauf befand. Der Mann, den ich erblickte, war leider nicht Tiro, er schien hier sogar eine Art König zu sein, da er eine Krone trug. Er hatte dunkle Haare, das Auftreten eines Adligen, sowie eine Kettenrüstung und einen orientalisch wirkenden Dolch am Gürtel. Dabei konnte es sich nur um Vladimir, den die Schwestern gesucht hatten, handeln! In meiner Enttäuschung fragte ich den mich stumm und abwartenden Mann, ob ich mich ausruhen dürfe. Nach einer Handbewegung ließ ich mich erschöpft und entmutigt eine Wand hinabgleiten, um dort auf die Schwester und dem Nekromanten zu warten. Bald kamen auch schon die Hexen mit dem Frevler herein und die beiden Frauen knieten sich vor den Thron, um ein Artefakt zu erbitten, welches ihnen helfen würde, ein eigenes Reich zu erschaffen. Eigentlich war es Valery, die das erbat, denn Mareena wollte mit ihm schlafen… Cleitus wünschte sich, als Führer in Targunitoths Dienste zu gelangen, woraufhin er einen Ring bekam und die Halle verließ. Um mich herum landeten 8 Pfähle, die von Geistern getragen wurden, um mich erst mal hier zu behalten. Das war vielleicht ein Schock, denn er fragte „Wer ist mit Dämonen im Bunde?“ und er ging erst zu den Hexen, ehe er bei mir war und mich einschloss. Da bekam ich es ehrlich gesagt ganz schön mit der Angst zu tun, zumal er noch sagte, dass ich anders sei. Anschließend ging er zu Mareena und Valery, brach seine Krone entzwei und rammte sie ihnen in die Stirn. Erst als die blutenden Schwester regungslos und kniend am Boden verweilten, kam er zu mir zurück, um mir meine Frage anzuhören, wo Tiro sei. Er erklärte mir, dass er hier sei, ich ihn aber nicht mitnehmen oder gar töten dürfe, da er ihn noch benötige. Mein Bruder hilft ihm wohl bei einer Sache, die er mir natürlich nicht weiter erläutern wollte. Ich wechselte das Thema und ging nochmal darauf ein, dass ich ‚anders‘ sei. Er erklärte mir, dass ich nicht von hier sei, da ich zu götterfürchtig sei und ich eine gemischte Seele, sowie noch etwas anderes in mir träge, das unscheinbar wirkt doch stetig wächst. Ich erfuhr außerdem, dass er Dämonen jagt und welche sucht, die ihm und seiner Familie geschadet hatten. Womit ich gar nicht gerechnet hatte war, dass auch ich einen Wunsch äußern durfte. Ich ging in mich, dachte nach und äußerste diesen nach gründlichem Bedenken. Ich wünschte mir, meinen Vorrat an Astralenergie zu vergrößern. Und er tat es wirklich! Er nahm als Gegenleistungen Erinnerungen von mir, doch welche auch immer das waren, sie waren es wert und ich habe nicht das Gefühl, als würde mir etwas Wichtiges fehlen. Im Gegenteil! Allerdings entlud sich meine gesamte Astralenergie, sodass ich erst mal ausgelaugt und von Kopfschmerzen geplagt dastand. Doch er überraschte mich ein weiteres Mal, indem er mich um einen meiner Dolche bat und mir im Gegenzug Informationen über den fremden Teil meiner Seele anbot. Liebster Grimnimm, ich musste einfach einwilligen, ich musste doch wissen, ob Aedin zumindest an einen Ort gelangt war, an dem es ihm für immer gut gehen würde! Und da erzählte er mir, dass Aedin noch auf Dere wandelt und mich sucht… Ich glaubte es kaum. Doch da erschien mir alles, wofür ich hier in Schwarztobrien war, sinnlos. Doch ich konnte jetzt noch nicht hier weg, ich war meinem Bruder doch schon so nahe! Außerdem erklärte er, dass Aedin sich sprunghaft durch Aventurien bewegte, was mir klar machte, dass er mich früher oder später sowieso finden würde. Ich musste hier nur noch meine Sachen erledigen, ehe ich ihm entgegenreisen würde! Die Schwestern und ich wollten hier in der Festung übernachten - ich glaube, Mareena schlief bei Vladimir - und vorher suchte ich dort noch nach Tiro. Ich fand ein Zimmer, in dem seine Gelehrtenmappe lag, in denen sich etliche Gesetzestexte vom alten Tobrien befanden, und erblickte ihn schließlich am Ende des Ganges. Er flüchtete und ich rannte ihm kopflos hinterher. Kurz bevor er durch eine Tür war, drehte er sich zu mir um, grinste hämisch und ich fiel durch eine Falle mitten hinein ins Abwassersystem. Ich war ihm so nah! Und dann stolperte ich unachtsam in eine Falle…

19. Firun 1031

Gasthaus in der Nähe des Ysli Sees

Wie erwartet war Tiro nicht mehr zu finden, doch er hinterließ mir einen gehässigen Brief und einen Goldsack mit 20 Dukaten als ‚Spende für seine arme Schwester‘. Ich kochte vor Wut. Im Thronsaal gab es einen kleinen Zwischenfall mit verärgerten Söldnern, die einen Wunsch von Vladimir einfordern wollten. Dieser war aber schon weg und ich bekam aus dem nichts heraus einen Bolzen in den Arm. Dreckskerle! Mein Tag war definitiv hinüber. Ich sprach mit Samiel darüber, dass ich ihn gerne mit ins Mittelreich nehmen würde, doch er erklärte mir, dass seine Schwester noch in Kratos Händen sei und er durch seine angeschmiedete Rüstung außerdem geortet werden könne. Ich entschloss mich dazu, erst noch Liesl, seine Schwester, zu befreien, ehe ich sie mitnahm, um Aedin zu suchen. Ich hoffe nur, ich bin schnell genug aus Schwarztobrien heraus, ehe er mich hier findet. Wir machten uns auf den Weg nach Krixxenstein, wo Liesl gefangen gehalten wird - Samiel hatte das von Vladimir erfahren - und auf dem Weg bat ich Mareena darum, mit meinem Verlobungsring auf die Suche nach Aedin zu gehen. Sie konnte sehen, dass er vor einigen Tage schon an der Grenze zu Schwarztobrien war und ich fühlte mich furchtbar schlecht, da er extra hierher gereist war. In ein Land voller Dämonen, die er so sehr hasste. Doch er würde verstehen, dass ich erst Samiel und Liesl hier rausholen musste! Auf dem Weg bekamen wir Probleme mit riesigen Fröschen und ich fiel noch dazu in einen Fluss, aus dem ich erst mit Samiels Hilfe herauskam. Ich MUSS ihn einfach aus Kratos Händen befreien! Über Nacht quartieren wir uns in einem Gasthaus ein, um vor einem seltsamen sauer wirkenden Regen Schutz zu suchen.

21. Firun

Krixxenstein

Wir sind endlich angekommen! Die Banner Kratos‘ zieren die Stadt und wir fragen uns durch die Leute, wo wir Lisel finden können. Am Markplatz versuche ich bei einer Kräuterhexe noch meinen Vorrat an Astraltränken aufzustocken, doch sie verweist mich auf den Turm eines Schwarzmagiers außerhalb der Stadt, den ich später aufsuchen möchte. Wir bekommen die Information, dass Lisel im Gasthaus Schankmaid ist, doch wir wurden enttäuscht. Sie bat uns aber, sie am Abend in den Ställen aufzusuchen und dort fanden wir tatsächlich auch die Schwester von Samiel! Die Schankmaid heißt eigentlich Rebecca und Lisel hat sich als Rebecca ausgegeben, um den Burgherrn zu heiraten. Rebecca kommt eigentlich aus einer anderen Stadt, Fünfhügel und war des Friedens wegen dem Burgherrn versprochen, doch sie liebt einen anderen Mann, weshalb Lisel, ihre gute Freundin, ihr zu Hilfe eilte. Wir müssen sie leider wieder gehen lassen, da wir sie schließlich nicht einfach entführen können, ohne einen Krieg mit Fünfhügel anzuzetteln. Wie sollten wir das alles nur schaffen? Mareena und Valery hatten es sich übrigens in den Kopf gesetzt, die Stadt an sich zu reißen… Bei Hesinde! Wo bin ich denn hierhin geraten? Notizen zur Untersuchung der Rüstung Samiels durch den Analys: dämonische Magie, Herrschaftskomponente, hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Rüstung geortet werden kann

22. Firun 1031

Zwischen Krixxenstein und Fünfhügel

Wir überlegten uns, wie wir die ganze Situation lösen sollten und Mareena sowie Valry versuchten mich davon zu überzeugen, dass ich das Heer von Fünfhügel mit einem Dämon töte, doch ich lasse mich auf dieses Unterfangen gar nicht ein! So weit kommt es noch, dass ich Unschuldige töte! Wir sind also erst mal ohne Plan losgereist und werden Morgen in Fünfhügel ankommen.

23. Firun 1031

Fünfhügel

Wir haben in Fünfhügel herausgefunden, dass es hier 3 wichtige Familien gibt und Rebecca zum Haus Laiko gehört. In der Stadt selbst wurde mir eine kleine Schriftrolle zugesteckt, auf der sich ein Fallen oder Schutzsiegel befand. Am Abend untersuchte ich diese natürlich und musste nach dem öffnen sofort aufs Klo - haha, netter Zauber, wo lern man den? - und konnte die ‚nette‘ Nachricht dann lesen. „Jetzt, da du ungestört bist, kannst du diese Nachricht ohne fremde Augen lesen. Ich verlange nach Informationen über Tiro Nagraskjaleff innerhalb dieses Mondes, sonst werden meine Männer dich holen. Kratos von Ysilia.“ Autsch, das klingt insgesamt irgendwie nicht so gut, aber ich habe noch einige Tage Zeit, um dieses Problem zu beseitigen. Die Nachricht zerstörte sich dann übrigens von selbst.

24. Firun 1031

Magierturm nähe Krixxenstein

Ich bin alleine zum Turm geritten, um Astraltränke zu besorgen und darf die Nacht hier schlafen. Der alte Magier verkaufte mir einen magischen Lichtstein und leichte Halluzinogen Räucherstäbchen, die ich für meine Beschwörung benötigen werde. Ich werde Kratos eine Nachricht auf meine Art zukommen lassen und ihm zeigen, dass ich mich nicht einschüchtern lasse! Von dem Magier, der aus der Dracheneiakademie zu Kunchom stammt, erzählte mir außerdem, dass es einen sehr dämonenaffinen Platz im untersten Kellergewölbe der Burg in Krixxenstein gäbe.

25. Firun 1031

Fünfhügel

Ich bin zurück nach Krixxenstein geritten, um mit Lisel zu reden, die von den Hexen einen Brief erhalten hatte. Sie solle zurück nach Fünfhügel, um dort den Thron zu besteigen! Ich begleitete sie gemeinsam mit Samiel und ihrem Geliebten nach Fünfhügel. Ihr Vater war krank und verrückt geworden, da er sich zum ‚Schutz‘ mit zu vielen magischen Artefakten eingedeckt hatte und die Hexen versuchten ihn davon zu trennen, indem sie ihm Heilung versprachen, wenn er sich nackt in ein Zimmer begeben würde. Dort wollte er aber vorerst nicht mehr rauskommen… Die Schwestern hatten außerdem geplant, die ganze Familie zu vergiften, damit Lisel auf den Thron könne, doch ich redete es ihnen aus, da sonst die Tochter beschuldigt werden würde!

26. Firun 1031

Krixxenstein

Wir reisten mit engen Beratern der Familie Laiko zurück nach Krixxenstein, um mit Vertus Balduin, dem Herrn der Burg, zu reden. Wir arrangierten eine neue Hochzeit zwischen den Städten, doch Lisel wollte er vorerst bei sich behalten und wir sahen uns deshalb im Keller um, da ich einen Platz zum Dämonenbeschwören suchte. Was wir dort aber fanden, war zu gefährlich, um sich näher damit zu beschäftigen… Ein zugemauerter Torbogen mit arkanen Symbolen und guter Matrix schützt diese Burg vor etwas, das sich dahinter befindet. Laut Mareena’s Prophezeiung war dort drin etwas Schreckliches passiert mit schwarz gekutteten Leuten und sollten wir dort hineingehen, gäbe es 3 Möglichkeiten, was passieren könnte: Wir werden von einem Dämonen zerfetzt und die Burg wird überrant, Mein Ritual würde einwandfrei funktionieren ohne Zwischenfälle oder… nichts, da war nur noch Schwärze. Unter diesen Umständen wandten wir uns davon ab und suchten einen Großwildjäger auf, der uns eine halbe Tagesreise entfernt zu einer alten Tempelruine führte. Der gute Mann suchte recht schnell wieder das Weite auf und wir reinigten den Ort, um ihn für das morgige Ritual vorzubereiten.

27. Firun 1031

zerstörter Tempel

Notizen zur heutigen Beschwörung eines Bha’Levek:

  • Donaria: Artefakt (Lichtspendender Stein), Artefakt von den Hexen (Würfel), Spiegelscherben und Blut eines fliegenden Wesens mit Magiegespür
  • Räucherwerk zu Iribaars Gefallen mit geringer Halluzinogenen Wirkung
  • Gute magische Zauberkerzen der Hexen sowie meine magische Kreide
  • Die Formulierung des Dienstes lautet: „Ich, Lana Nagraskjaleff, befehle dir, Kratos von Ysilia heimzusuchen und ihm Alpträume seiner größten Ängste zu bringen. Er soll leiden und wissen, dass ich dich geschickt habe. Mach nur, was ich dir befohlen habe und verschwinde von dieser Sphäre, wenn der Auftrag erfüllt ist. Erbringe deinen Dienst jetzt!“
  • Die Beschwörungsformel habe ich im Kopf und wird aus Sicherheitsgründen an dieser Stelle nicht niedergeschrieben, wahrer Name der Qualitätsstufe 1 vorhanden
  • Die Hexenschwestern werden in das Ritual zur Unterstützung eingebunden

Es ist alles vorbereitet und ich bin sicher, dass für die Beschwörung nur ein minimales Risiko besteht. Kratos, sieh dich vor!

29. Firun 1031

Krixxenstein

Ich lebe noch. Auch wenn ich die letzten Tage in einem traumlosen Zustand verbracht habe. Der Dämon tauchte wie gewünscht auf und war in der Dunkelheit, die zeitgleich durch die erloschenen Kerzen entstanden war, nicht zu sehen. Doch wir hörten seine tiefe, unmenschliche Stimme, die uns sagte, dass der Kreis, in dem wir standen, uns nicht schütze würde. Im Vertrauen auf meine Fähigkeit befahl ich ihm natürlich, was zu tun war und plötzlich raste diese dunkle Gestalt auf uns zu und Mareena und ich rannten wie dumme ängstliche Kinder aus dem Kreis. Ab dem Zeitpunkt fehlen mir jegliche Erinnerungen an das, was danach geschehen war, doch ich wachte mit dem frischen blutigen Zeichen Iribaar’s in meiner linken Handfläche auf und ich hatte Hautfetzen unter den Nägeln. Die Kontrolle dürfte nicht ganz so glücklich gelaufen sein, doch ich bin mir sicher, dass der Dienst dennoch ausgeführt wurde. In Zukunft muss ich meine Formulierungen präziser und eindeutiger gestalten. Wir sind anschließend zurück nach Krixxenstein gereist und übernachten dort.

30. Firun 1031

Auf dem Weg zur Grenze

In einer Nacht und Nebel Aktion schmuggelten wir Liesel in den Wagen und fuhren Richtung Fünfhügel. Auf dem Weg trennten wir uns aber, die Hexen reisten weiter und Samiel, Liesel und ich ritten über einen Umweg zurück, um zur Grenze von Schwarztobrien zu kommen. Die Hexen schenkten mir zwei Heiltränke sowie 15 Eisenmünzen und ich gab ihnen je 3 schwarze Münzen. Wir reiten nur abseits der Wege und versuchen, keine Spuren zu hinterlassen. Ich bin mir sicher, Kratos wird seine Leute schon nach mir geschickt haben und es wird nicht lange dauern, bis sie uns einholen. Bis dahin müssen wir aber über die Grenze sein!