Ausflug in den Farindelwald

Aus Liber Historium
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Zeit: 15. Travia – 18. Travia 1034

Region: Winhall, Ambelmund, Farindelwald

Beteiligte: Maximus Donnerkrach von Donnerbach, Kylaria della Kerres, Avala Lyria Vogelflug

Erwähnungen: Connar Rhonwyn von Weidenau, Barl Isenkarte, Olaf Daire, Cathal Lon (verstorben)

Aus Lana Adersin-Nagraskjaleffs "Wohin mein Weg auch führt - Maximus Donnerkrach"

15. Travia 1034

Abends, als Kylaria und ich trainieren, kommt Connar vorbei und lädt uns wie schon so oft in die Grenzwacht ein. Er erklärt uns beim Essen, dass die Person, die uns bei der Läuterungsqueste führen sollte, schon zwei Tage zu spät dran ist und wir losziehen sollen, um ihn zu finden.

Dabei handelt es sich um Barl Isenkarte aus Honingen, einem Entdecker und Anhänger des Bund des Wahren Glaubens, der vom Südosten kommend am Farindelwald vorbeireisen muss. Connar vermutet, dass er dort aufgehalten wurde. Barl sollte uns eigentlich an einen Ort bringen, an dem verunreinigte Artefakte gereinigt werden können, aber wie genau das funktioniert und wo dieser Ort liegt, ist Connar unbekannt.

16. Travia 1034

Avala und ich treffen uns am Morgen also im Stall mit Kylaria und ziehen dann los, um auf dem Weg noch ein Pferd für Avala zu besorgen. Dann geht es los Richtung Honingen.

Nach einigen Befragungen von Reisenden bekommen wir die Information, dass vor zwei Tagen jemand mit weißem Umhang und allen zwölf Göttersymbolen in Ortis gesehen wurde.

In Ambelmund kehren wir im köstlichen Kessel ein und fragen dort ebenfalls nach dem Gesuchten. Die Wirtin meint, ihr Mann oder ihre Schwester könnten etwas wissen, doch die sind aktuell nicht hier. Da wir sowieso über Nacht nicht weiterreisen, quartieren wir uns also hier ein und schnappen noch einige Informationen und Gerüchte auf. Zum einen soll es einen Peraineschrein geben und etwas weiter weg einen Avesschrein. Außerdem soll Farindel gesichtet worden sein, aber nicht im Wald, sondern sie soll über die Felder spaziert sein und am nächsten Tag stand dort auf einmal ein Baum. Olaf Daire, der Bauer des Feldes, wollte den Baum absägen, aber sein Sägeblatt ist gerissen. Da wir sonst nichts zu tun haben, frage ich, wo wir den Baum finden können.

Nach dem Essen reiten wir im Dunkeln Richtung Südwesten los, um uns diesen Baum näher anzusehen. Selbstverständlich bitten wir vorher den Bauer um Erlaubnis, der uns eher unfreundlich entgegentritt, aber schließlich erlaubt, seine Felder zu betreten. Der Baum soll hier übrigens schon einen Mond lang stehen.

Nachdem wir unsere Pferde beim Bauernhaus zurückgelassen haben, waten wir zu Fuß über die matschigen Felder und erblicken schließlich den einzigen Baum in der näheren Umgebung. Er wirkt dadurch extrem deplatziert, aber auch irgendwie, als würde er dort schon eine Ewigkeit stehen. Dabei handelt es sich übrigens um einen Laubbaum, eine Hirschkastanie, wie Avala erklärt und sie weiß auch, dass dieser hier ab und zu wächst. Als sie schließlich versucht nach oben zu klettern, warne ich sie, dass es rutschig sein könnte und muss sie prompt auffangen, was ich natürlich liebend gerne mache! Sie versucht es aber sofort nochmal und findet schließlich ein Stück Stoff, auf dem das Zeichen von Hesinde zu sehen ist. Handelt es sich dabei um ein Stück Ärmelsaum? Vielleicht von einem Umhang? Sie berichtet uns auch, dass der Baum schon länger als einen Mond hier steht und ein darauf befindlicher Ausguck Richtung Farindelwald zeigt.

17. Travia 1034

Die Wirtin erzählt uns am Morgen, dass ihr Mann den Gesuchten am 15. Travia gesehen hat und dieser nach dem besten Weg in den Farindelwald fragte. Er wollte dort wohl einen alten Schrein besuchen und sie erklärt auch, dass der Baum schon seit 10 oder 30 Götterläufen oder noch länger hier steht.

Da es nun hell ist, besuchen wir den Baum nochmals und nun klettere ich in einem Anflug von Neugier mit Avala gemeinsam nach oben. Dort stehen wir auf einer schiefen Plattform und sehen in der Ferne im Farindelwald eine vermeintliche Lichtung mit einer weißen Spitze in der Mitte. Was das wohl sein soll? Der Ort liegt genau südwestlich und befindet sich etwa 200 bis 300 Schritt in den Wald hinein. Unten angekommen sehe ich zu Avala hoch, die mir ein fröhliches „Fängst du mich wieder auf?“, entgegenruft und auch schon springt, ohne auf meine Antwort zu warten. Mit einem breiten Grinsen strecke ich ihr meine Arme entgegen und empfange sie in einer festen Umarmung.

Bevor wir den Wald betreten, besuchen wir den Avesschrein, indem wir an der Grenze des Farindelwaldes entlanggehen. Auf einem Schild steht dort geschrieben: „Nur die, die sich ihrem Weg sicher sind, sollen den Wald betreten.“ Natürlich nehmen wir diesen Hinweis ernst und binden uns mit je 3 Schritt Platz zwischen uns mit einem Seil zusammen. Zuerst Kylaria, die die Führung übernimmt, dann Avala zwischen uns, damit wir sie notfalls schützen können und ich bilde das Schlusslicht.

Im Wald ist es wärmer, fast schon frühlingshaft, doch nach 15 Minuten Wegzeit wird es plötzlich still. Nichts ist zu hören und auch wie bleiben stehen, um zu lauschen. Doch, da ist ein Geräusch! Ein… Schmatzen? Kylaria zieht sofort ihr Rapier, doch ich verzichte erst Mal auf eine Waffe, da diese mich in dieser engen Umgebung behindern würden. Vorsichtig schleichen wir uns näher und sehen schließlich etwas Knorriges, ein seltsames Wesen, das einen Kadaver frisst und aufgeragt etwa 2 ½ Schritt hoch ist! Dieses Baumdings dürfte laut Kylaria kein Druide sein, aber eventuell eine Fee. Was sie aber sicher weiß ist, dass es definitiv böse ist und wir es töten sollten. Um zu kämpfen, machen wir uns aber los und nehmen uns vor, aufeinander Acht zu nehmen, um niemanden zu verlieren. Kylaria schlägt schließlich vor, dass wir es einkreisen und gemeinsam angreifen, doch mir wäre es lieber, wir könnten Avala aus dem Kampf raushalten. Da diese sich fürchtet, verneint auch sie den Plan von Kylaria und klettert auf einen Baum, um dort in Sicherheit zu sein. Der neue Plan sieht so aus, dass Kylaria das Viech ablenkt und ich es von hinten angreife. Und so geht der Kampf auch schon los.

Kylaria stellt sich dem Wesen entgegen und ich schleiche rundherum. Dabei beobachte ich, wie aus seinem Rücken eine weitere Gliedmaße, ähnlich einem Skorpionsschwanz, wächst und Kylaria so ziemlich in Bedrängnis gerät. Als sie schließlich zwei Mal getroffen wird und ich sehe, wie ihr Blut auf die Pflanzen um sie herum trifft, werfe ich den Plan über den Haufen und ziehe Patroni, worauf mich der gewohnte starke Impuls durchdringt und das Monster seinen Kopf in meine Richtung reißt. Ich stürze mich ihm entgegen, aber etwas fehlt. Wo ist Goras? Ich fühle mich weniger mächtig als sonst und seine Stimme ist in meinem Kopf nicht mehr zu hören. Auch die Verletzung, die ich dem Wesen zugefügt habe, sieht weniger schlimm aus, als ich es erhofft hatte. Sie dampft lediglich kurz. Glücklicherweise hält Kylaria ihn eine Zeit lang im Kampf fest und ich schaffe es, ihm einen Ast abzuschlagen, woraufhin er richtig sauer wird, aus Kylarias Ausfall ausbricht und mich drei Mal angreift. Zu schnell. Der Schwanz peitscht auf meinen Oberschenkel und die erste Hand reißt mir mit den Klauen eine Wunde in den Torso, auch die Krallen der zweiten Hand versenken sich tief darin und vergrößern die Wunde. Schon höre ich Kylarias „Rückzug!“, da sie selbst nochmal angegriffen wird, aber auch mich soll das Viech nochmal erwischen. Bei meiner Parade stolpere ich und stürze auf den Boden, ich sehe Sterne vor meinen Augen tanzen und Kylaria schreit: „Lauf!“ Ich rapple mich hoch, trete wankend meinen Rückzug an und dann ist es vorbei. Kylaria hat es geschafft und ich bin mir sicher, dass Rondra ihr beigestanden hat in dem Moment, in dem ihr Wille stark genug war, mich zu schützen.

Ich lasse mich an einem Baumstamm hinuntersinken und sehe zu der Stelle hinüber, wo das Viech zu Staub zerfallen ist. Avala ist wenig später bei mir, begutachtet meine Wunde und versorgt sie, so gut sie kann. Auf ihr „Trink!“ hin widerspreche ich nicht und nehme das Fläschchen, das sie mir hinhält, um es in einem Zug zu leeren. Puh, das war knapp. Ich lächle erst sie an und nicke dann Kylaria dankbar zu. Die kommt sogleich auch zu mir und schiebt mir ebenfalls einen Heiltrank zu, den ich, zwar widerwillig, aber doch trinke. Nun beginnen auch die Waldgeräusche wieder und Kylaria meint „Das nächste sollten wir umgehen.“ Ich grinse.

Zwar bin ich immer noch etwas müde, aber ich bin wieder einsatzbereit, also machen wir uns, nun wieder zusammengebunden, wieder auf den Weg. Nach etwa 30 Minuten kommen wir bei der Lichtung, die etwa 10 Schritt Durchmesser hat, an. In der Mitte steht ein kleiner Schrein und auf diesem ragt eine lange Fahnenstange in die Höhe, dessen letzter Schritt weiß ist – das haben wir also von dem Baum aus gesehen!

Die direkte Umgebung des Schreins fühlt sich göttlich an und plötzlich dreht sich mein Richtungssinn und ich merke erst jetzt, dass er vorhin nicht korrekt funktionierte. Nun aber scheint alles beim Alten zu sein, nur Goras, den ich wohl wegen des Waldes nicht höre, ist weiterhin stumm. Vor dem Schrein liegt eine Person und darüber ein Kapuzenumgang mit den Zeichen der Zwölfgötter. Die, wie sich herausstellt, tote Person, wurde damit wohl zugedeckt. Dabei handelt es sich nicht um unseren Gesuchten, die Leiche liegt auch schon etwas länger hier.

Avala liest eine 12-göttliche Inschrift am Schrein vor und dort liegt auch ein beschrifteter Holzblock: „Möge dieser Ort unter ihren Schutz sein und Verirrten und flüchtigen Seelen eine Zuflucht bieten.“ Gezeichnet: „bdwg“. Nach dem fachkundigen Blick von Avala mutmaßt sie, dass das vor nicht einmal 12 Stunden gemacht wurde.

Unvermittelt kommt eine Person mit erhobenen ausgestreckten Armen aus dem Wald auf uns zu: „Mögen die Zwölfe Euch segnen! Ich habe um Hilfe gebeten und ihr seid gekommen.“ Ich bin irritiert, aber Kylaria begrüßt ihn zugleich freundlich. Der Unbekannte redet weiter: „Wie ich sehe habt Ihr das Ungetüm zumindest bekämpft.“ Wir erklären ihm, dass es zerfallen ist und er wiederum erzählt weiter, dass er sich verirrt hat und die Bekanntschaft, die er hier im Wald gemacht hat, kürzlich verstorben ist. Da er sie nicht alleine mitnehmen konnte, hat er die Götter um Hilfe gebeten. Seiner Auffassung nach haben diese nun schließlich uns zu ihm geschickt. Wer nun wen geschickt hat, es war auch für uns eine glückliche Fügung, denn bei dem Mann handelt es sich um den gesuchten Barl Isenkarte.

Der Holzblock wird nach einem Gebet an die Zwölf wieder von ihm mitgenommen, da es sich dabei um etwas Geweihtes handelt und diesen Ort vorübergehend schützen sollte. Nun ist die Gravur wieder verschwunden und mit ihr die Aura der Sicherheit, sowie mein Richtungssinn, der mich mit seinem Drehen kurz schwindelig macht.

Wir bauen eine provisorische Trage aus Holz und nehmen den Toten mit. Während wir gehen, fragt Kylaria Barl aus, was er hier gemacht hat. Er antwortet bereitwillig und motiviert: „Im Wald war ein Zeichen zu sehen und laut meinen Aufzeichnungen sollte dies ein Ort sein, der traviaheilig war. In längst vergangenen Zeiten stand hier einmal ein Tempel, von dem die Leute ihre Flamme fürs Herdfeuer geholt haben. Da sich der Wald aber ausgebreitet hat, wurde der Ort verschlungen und die Geweihten sind gegangen. Die Fahnenstange dient als Mahnmal und wenn man sich diese näher ansieht, ist das Symbol der Travia noch ersichtlich.“ Das klingt alles interessant, aber ich werfe ein, ob wir überhaupt in die richtige Richtung gehen, da ich mich orientierungslos fühle. Und tatsächlich – wir wissen nicht, wo wir eigentlich hinmüssen. Avala hingegen fühlt sich plötzlich in ihrem Element, spricht ein Stoßgebet an Aves und lässt ihren Stab fallen. Auf göttliche Weise zeigt dieser in eine Richtung, in die niemand von uns gegangen wäre, aber Avala besteht darauf, dass wir dort lang müssen.

Eine Stunde später kommen wir endlich aus dem Wald heraus und ein Gefühl von „Richtigkeit“ durchströmt mich, als wir die Grenze überschreiten. Nun stellt sich auch der Hunger ein, was kein Wunder ist, denn es dürfte schon später Nachmittag sein. Aus einem Impuls heraus ziehe ich nun auch Goras, fast schon fürchte ich, ihn nicht mehr zu hören. Aber müsste mich das nicht eigentlich beruhigen? Da ertönt auch schon seine Stimme: „Aarg, das war sehr anstrengend da drin.“ Wir haben uns wohl beide nicht gehört und ich seufze erleichtert auf: „Ich habe schon geglaubt, du hast mich in Stich gelassen.“ – „Der einzige, der ein Problem mit unserer Zusammenarbeit hat, bist du.“ Ich bin nicht fähig dazu, das Wort abermals zu ergreifen und ich ahne, dass ich bleich geworden bin. Rasch schiebe ich das Schwert zurück in seine Scheide und folge den anderen, die schon ein Stück vorausgegangen sind.

In Ambelmund übergeben wir den Toten einem Boronakolyth, der sich anschließend um die Bestattung kümmert. Da wir hier nichts mehr zu tun haben, gehen wir zurück zum Gasthof „Zum köstlichen Kessel.“ Barl erzählt uns beim Essen, dass er seinen Begleiter erst kürzlich getroffen hatte und dieser ebenfalls Nachforschungen anstellen wollte. Dabei handelte es sich um Cathal Lon, einen albernischen jungen Gelehrten aus einer berühmten Entdeckerfamilie. Der Anhänger des Zwölfgöttlichen Glaubens erklärt auch, dass er ihn nicht hatte schützen können und er es selbst gerade noch mit dem Leben davongekommen war. Kylaria fragt ihn, wie er es schafft, alle 12 Götter zu vereinen. Barl erwidert, dass man das nie schafft, wir es aber als Fassetten des „Seins“ ansehen sollen. Mich hingegen interessiert, wie es nun mit der Läuterungsqueste weitergeht. Seine Antwort ist eine Antwort und irgendwie auch nicht: „Seid Euch gewiss, dass es Aufgaben bedarf, die der Läuterung zuträglich sein müssen. Es ist nicht einfach so, dass wir den Gegenstand in heiliges Licht tauchen müssen. Es wird umständlich und vermutlich wird jeder, der dabei ist, seinen Teil dazu beitragen müssen. Wichtig dabei ist, dass ihr im Glauben gefestigt sein.“ Im Glauben gefestigt…

Ich muss mit Goras reden. Ich kann es nicht länger aufschieben, schließlich habe ich ihm in Blaustein ein Versprechen gegeben. Ich verabschiede mich also von den anderen, gebe Kylaria aber Bescheid, was ich vorhabe. Nur für den Notfall. Sie verspricht, sich bereit zu halten.

Das Gespräch verläuft anders als erwartet und Avala kann einen Teil davon durch ihre Gabe mithören, ehe sie sich schlafen legt, da sie das Zuhören völlig verausgabt , und ich noch kurz mit Barl über die Queste rede. Danach sind nur noch Goras und ich übrig und wir tauschen uns über dieses und jenes aus. Über seine Herkunft, über Avala, über mich. Über die Queste, von der er glaubt, dass sie ihn vernichten wird, denn um das Böse zu vernichten, muss dieses entfesselt werden und dann würde es ihn verschlingen. Er ist auch fest davon überzeugt, dass niemand anderer besser dafür geeignet gewesen wäre, mich zu finden. Und schließlich gebe ich ihm mein Wort, dass ich seine Interessen vertreten werde, weil er es selbst nicht kann. Ich lasse nicht zu, dass er verschlungen wird. Außerdem möchte ich ihm so viel Zeit außerhalb der Scheide lassen wie möglich, da diese ihn in seiner Aufgabe, das Dämonische zu binden, behindert. Nun muss ich das nur noch Kylaria erklären. Aber sie wird es sicherlich verstehen.

18. Travia 1034

Noch vor Sonnenaufgang stehe ich in Kylarias Zimmer und teile ihr meinen Entschluss mit, die Queste nicht durchzuziehen, wenn Goras dabei Schaden nehmen könnte. Wir geraten deshalb aneinander, da sie mutmaßt, dass ich von ihm beeinflusst werde und nicht Herr meiner Sinne bin. Es tut weh, denn es ist das erste Mal, dass sie nicht komplett hinter mir steht. Sie vertraut meiner Intuition nicht. Trotzdem stimmt sie zu, als ich vorschlage, dass sie durch Avala selbst mit Goras reden kann. Ich sitze angespannt daneben und behalte sowohl Avala, durch die Goras spricht, als auch Kylaria, die das Schwert hält, im Auge. Kylaria fragt Goras eine Menge, wovon er nicht alles beantworten kann, aber sie scheint sich etwas zu entspannen. Nach einigen Minuten, als das Gespräch belangloser wird schreite ich allerdings ein, da ich nicht möchte, dass Avala weiter der Belastung ausgesetzt ist. Es geht ihr gut, stelle ich erleichtert fest, als ich sie an mich drücke und sie mir etwas verwirrt, aber normal antwortet. Kylaria kann nun besser nachvollziehen, wie ich fühle, doch ganz lässt sie sich nicht darauf ein. Sie verspricht mir lediglich einen Aufschub, um eine bessere Möglichkeit der Läuterung zu finden. Nun muss nur noch Connar mitmachen…

Am späten Nachmittag kommen wir dann auch in Winhall an.

Anhang: Maxis Versprechen (Das Gespräch zwischen Maximus und Goras)

M Ich habe vorhin noch mit Kylaria über mein Versprechen gesprochen und sie sagt, sie bleibt in der Nähe. Avala habe ich gesagt, dass sie sich vermutlich langweilen wird und sie nicht bei mir bleiben muss, wenn sie im Gasthaus lieber für Stimmung sorgen möchte. So gehe ich also auf mein Zimmer und mache es mir dort auf dem Boden gemütlich, nachdem ich meine Waffen abgelegt habe. Das schwarze Schwert liegt in seiner Scheide vor mir, der Rest liegt auf dem Bett.

//Avala// Ich komme auf unser Zimmer und schiebe mich lautlos durch die Tür um sie hinter mir zu schließen. "Darf ich mit hören?" Frage ich etwas zurückhaltend während ich an Maxi heran trete

M Ich sehe zu Avala auf und nicke mit einem sachten Lächeln. "Ich bitte dich nur, dich leise zu verhalten. Es stört mich aber nicht, wenn du dich bewegst oder den Raum verlässt." Ich atme tief durch. "Besitzt du ein Stundenglas?"

A "Ich meine damit ein gemeinsames Zuhören zwischen dir und ... Goras?" Ich Knie mich neben Maximus und sehe das Schwert in der Scheide an. "Ich habe es schon einmal gemacht und wenn du dabei bist passiert sicher auch nichts. Ich kann meinen Geist öffnen und euch beide hören..."

M Plötzlich gilt meine gesamte Aufmerksamkeit Avala und ich sehe sie nachdenklich an. "Ich... glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Ich werde nebenbei auf dich aufpassen müssen und ich weiß auch nicht, ob es Goras Recht ist."

A Ich kaue auf meinen Lippen und überlege mir meine nächsten Worte "Du könntest einfach die Klinge wieder wegstecken und die Verbindung würde unterbrochen werden, oder?" Ich tripple mit meinen Fingern auf meinen Knien herum

M Ich weiß nicht, was das damit zu tun hat, aber ich antworte trotzdem. "Das kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Es gab schon Situationen, in denen der Wille des Schwertes stärker war als meiner..." Ich beobachte genau, wie Avala sich verhält. "Warum willst du das wissen?" Ich füge noch hinzu: "Oder besser gefragt.. warum willst du unbedingt zuhören?"

A Mein Blick ruht auf dem Schwert während ich weiter spreche. "Ich möchte denjenigen kennen lernen, mit dem du eine wichtige Aufgabe zu erfüllen hast." Ich lächle schmal und sehe zu Maximus auf "Ich denke im Moment ist er ein wichtiger Teil deines Lebens und da scheint es mir nachvollziehbar, dass ich einen persönlichen Einblick erhoffe?"

M Ich sehe Avala lange abschätzend an. "Drei Bedingungen." Ich hebe meine Faust und strecke den Daumenr aus. "Erstens: Goras muss einverstanden sein, das heißt, ich werde ihn vorher fragen." Dann strecke ich den Zeigefinger aus. "Zweitens: Wenn wir auf Blaustein zu sprechen kommen, darfst du nicht mehr zuhören - Da sind Dinge passiert, die du nicht wissen musst." Zuletzt strecke ich noch den Mittelfinger aus. "Drittens: Du Wirst dich an dem Gespräch nicht beteiligen."

A Ich nicke eifrig und strahle dabei ein wenig "einverstanden!" Ich warte nun bis mein Freund mir Bescheid gibt...

M "Gut...", sage ich mit einem schmalen Lächeln und konzentriere mich dann wieder auf das Schwert vor mir. Ich nehme den Griff in die eine und die Scheide in die andere Hand, um es herauszuziehen. Bevor ich selbst etwas sage warte ich ab, wie Goras auf mich reagiert.

//Goras// Als das Schwert gezogen wird, ist der Kraftimpuls deutlich zu spüren und die bekannte Stimme meldet sich "Ist es nun soweit für unser Gespräch? "

//Avala// Ich bleibe nun gespannt und still sitzen und beobachte aufmerksam das weitere Geschehen.

M Ich lege das Schwert sachte auf meinen Beinen ab und nicke. "Ja, es ist soweit. Da du sowieso weißt, was um mich herum geschieht, ist dir Avala sicherlich nicht entgangen. Sie ist interessiert daran, zu hören, was du zu sagen hast."

//Goras// "Oh, sehr gut, je mehr desto besser!" Das Schwert vibriert leicht und Dröhnt dabei ein wenig als er weiter spricht "Ein weiterer Gesprächspartner ist immer willkommen!"

//Avala// Ich atme tief durch und warte darauf angesprochen zu werden

M "Ich möchte aber, dass du das Wort nur an mich richtest. Sie wird nur Zuhörerin sein und nicht dein Gesprächspartner." Während ich auf seine Antwort warte, nicke ich Avala zu.

//Goras// "Du bist ein richtiger Spaßverderber! Warum das denn? Ist ja fast so würdest du denken als wollte ich ihr schaden. " //Avala// Das Nicken nehme ich als Bestätigung, dass ich zuhöre. Darf und lege eine Hand auf eine freue Stelle des Griffs und versuche mich für den Gegenstand zu öffnen um zuhören zu können

M "Ich traue dir nicht.", gebe ich zurück und lege meine freie Hand auf Avalas. Ich fühle mich dabei beruhigter, als könnte ich sie dadurch vor jedem Unheil schützen. "Also, hier sind wir. Die Zeit läuft... du warst es, der mir dieses Versprechen abgerungen hast. Und ich hoffe dir ist klar, dass du mich dazu genötigt hast."

//Goras// "Das ist wirklich bedauerlich, obwohl ich dir schon das eine oder andere mal das Leben gerettet habe, vertraust du mir nicht." Die Klinge scheint düsterer zu werden "Manche Leute muss man in die richtige Richtung stoßen, auch wenn man sie nötigen muss." /

/Avala// Ich bin zuerst nervös, doch als ich die Hand Maximus auf meiner spüre, beruhige ich mich schnell. Ich höre die Stimme tatsächlich und konzentriere mich nicht davon überwältigt zu werden.

M "Avala ist für mich das wichtigste im Leben. Da kann ich nicht einfach jemandem trauen, über den ich nichts weiß, außer seinen Namen und dass er gerne kämpft."

//Goras// "Und nur weil ich dir dieses Versprechen abgerungen habe kommst du dazu mich näher kennen zu lernen! Also profitieren wir beide davon - du willst doch im Namen der Göttin handeln nicht wahr? Ich habe schon vielen Helden im Kampf beigestanden und die Lande geschützt! Weißt du wie ärgerlich es ist, sich einer Gottheit zu verschreiben und alles macht um etwas erzdämonisches zu binden? Der Dank ist Verachtung!"

//Avala// Ich halte meinen Mund und höre einfach zu, ich sollte schließlich nichts sagen

M "Du hast Recht. Ich war undankbar.", gestehe ich ihm ein. "Du hast mir gegen die Orks geholfen und gegen die Flugschlange und alles was du von mir bekommst ist Misstrauen und Verachtung... das ist alles andere als ehrenhaft."

//Goras// Die Stimme scheint sich zu beruhigen " Also das ganze soll nicht einseitig laufen, du bist schließlich hier um zu kommunizieren und nicht nur um zuzuhören."

//avala// Ich kann spüren, wie etwas versucht heraus zu kommen und es ist alles andere als gut. Ob es dich dabei um das Wesen handelt, mit Maximus spricht? "

Ich seufze kurz auf. "Vermutlich wird das hier unser einziges ausgedehntes Gespräch sein... du weißt, was mein Auftrag ist, oder?"

//Goras// "Ich weiß was dein Auftrag ist, weißt du auch was du da tust? Es gibt immer mehr als nur einen Weg. Ich gehe davon aus, dass du nicht blind irgendwelchen Befehlen folgst?"

//Avala// Die Stimme passt nicht zu dem Gefühl, dass etwas heraus möchte. Ich höre weiterhin zu, versuche aber angestrengt heraus finden zu können, was es ist.

M "Connar weiß, was zu tun ist.", sage ich verteidigend. "Aber ich hinterfrage sehr wohl und wenn ich es für richtig erachte, gehe ich meinen eigenen Weg." //Goras// "Connar kennt mich nicht und befiehlt meine Auslöschung? Oder hat er etwas anderes gesagt?" //Avala// Das was heraus will ist auf jeden Fall eingesperrt, so viel steht fest. Es ist für mich aber viel zu anstrengend weiter danach zu suchen, also belasse ich es für heute dabei und höre nur noch zu während ich die Hand meines Freundes auf meiner spüre

M "Er redet nicht von Auslöschung, sondern von Läuterung.", korrigiere ich ihn ruhig. "Das Dämonische wird vernichtet, sonst nichts."

//Goras// "Was passiert wohl mit einem Gefängnis ohne Schloss, wenn man das darin befindliche zerstören möchte?"

//Avala// Das Gespräch ist für mich ermüdend, dennoch möchte ich durchhalten und nichts verpassen. Ich schließe dabei meine Augen.

M Ich runzle die Stirn. "Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst..."

//Goras// "Ich habe dir erzählt, dass nicht ich es bin, der hier für erzdämonische Magie sorgt, sondern das, was ich Jahrzehnte lang in mir versperre. Solange ich hier bin, bleibt das andere Wesen eingeschossen. Natürlich dringt die Präsenz nach draußen und ist spürbar, aber was denkst du wäre, wenn ich nicht aufpasse? "

//Avala// Ich bekomme Kopfschmerzen und eine drückende Aura beschert mir Übelkeit. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass ich die Stunde schaffen werde

M "Wenn du nicht aufpasst, wird das Dämonische nach draußen gelangen. Das habe ich verstanden. Aber deshalb solltest du es doch gut heißen, dass wir das Damonische vernichten wollen."

//goras// "Ich bin oder ich bin nicht. Es gibt kein dazwischen, soweit ich dir sagen kann. Um das in mir zu zerstören oder in die niederhöllen zu schicken, muss ich mich öffnen und wenn das passiert verschlingt es mich. Ich gebe zu, mit der Zeit beeinflusst es mich, denn es ist mächtig. Doch zerstören kann es mich nicht - nicht solange ihn jemand dabei unterstützt"

//avala// Ich keuche hörbar auf und kneife die Augen zusammen. Nein jetzt gebe ich noch nicht auf!

M Ich habe vergessen, dass Avala hier ist und zucke kurz zusammen, als diese aufkeucht. Sanft drücke ich ihre Hand. "Du musst dir das nicht anhören." Goras stelle ich in nun hinten an, ich behalte seine Worte aber im Kopf.

//avala// Als ich den druck von Maximus Hand spüre sehe ich ihn an. Mein silbernes Auge pulsiert leuchtend und tränt etwas. "Ich möchte aber, und ich hab schon mehr geschafft als das, bitte lass mich weiter zuhören."

M Ich wäge ab, entschließe mich dann aber dazu, ihr die Entscheidung zu überlassen. Sie will es unbedingt schaffen und ich werde sie nicht davon abhalten. "In Ordnung. Aber übernimm dich nicht." Ich konzentriere mich wieder auf Goras. "Das heißt, wenn wir versuchen es zu zerstören, wirst du ebenfalls vernichtet?"

//Goras// "So ist zumindest meine Theorie und das Ergebnis gefällt mir nicht."

//Avala// Ich nicke verstehend, antworte aber nicht darauf, da es momentan Kraft kosten würde

M "Deine Theorie? Vielleicht ist sie falsch. Ich werde mit Connar darüber sprechen."

//Goras// "Wer soll es denn genau wissen? Ich bin schon länger da, als ihr alle zusammen"

//Avala// Ich Frage mich, was Goras früher einmal war, oder ob es überhaupt jemals etwaa anderes war.

M "Aber du sagst selbst, dass die Präsenz dich beeinflusst. Vielleicht will es dich glauben lassen, dass wir es nicht vernichten dürfen."

//Goras// Das Schwert schweigt für ein paar Momente " Es ist das einzige worauf ich mich verlassen kann, also werde ich von dem nicht abkommen können "

M Nun bin ich es, der Zeit verstreichen lässt. Ich muss kurz nachdenken... "Wir wissen also nicht mit Sicherheit, was mit dir geschieht bei der Läuterung. Hast du einen andere Vorschlag, wie wir den dämonischen Teil vernichten können?"

//Goras// "Ich weiß, dass Dämonisches vernichten mich stärkt. Das Fachwissen dazu könnten wenige Hochgeweihte, Magiekundige oder alte Städte des Wissens haben. Dafür hast du aber wohl keine Zeit. Vielleicht hat diese Queste ja einen anderen Weg parat außer eine komplette 'Reinigung'"

//Avala// Ich höre konzentriert zu und überlege selbst, ob ich jemanden oder etwas kenne, der dabei helfen könnte

M "Könntest du dabei so stark werden, dass du es schaffst, das Dämonische nicht nur eingesperrt zu halten sondern auch zu zerstören?" Ich denke nach, ob ich bei Connar noch Zeit hinausschlagen könnte.

//Goras// "Ich halte es nicht für ausgeschlossen" ist die kurze Antwort, die er gibt

//avala// Ich möchte etwas sagen, beiße mir aber noch rechtzeitig auf die Zunge, da ich nicht mit ihn sprechen soll,.Also bleibe ich lieber still

"Die Theorie ist genau so vage, wie die vorige." Ich seufze. Was soll ich nur tun? Ich will nicht, dass Goras möglicherweise vernichtet wird, aber ich kann mich auch nicht ohne wichtigen Grund gegen Connar aussprechen. "Einen Versuch wäre es Wert, aber uns läuft die Zeit davon."

//Goras// "Woher soll man etwas genaueres wissen, wenn man es noch nicht getan, gesehen oder beigebracht bekommen hat ? Man muss es ausprobieren."

//Avala// Ich entschließe mich dazu Maximus nach der Unterredung mit Goras auf meine Ideen anzusprechen, aber es kostet mich große Mühe nicht einfach loszusprechen

M "Ich stimme dir zu. Aber Connar wird das nicht mitmachen."

//Goras// "Das wird wohl so sein. Wenn, dann musst du ihn davon überzeugen, ich kann es schließlich nicht "

//Avala// Ich rücke etwas näher an Maximus heran, da mit ich mich an ihn lehnen kann. Die ganze Zeit über zu Knien wird langsam unangenehm

M Ich sehe keine Hoffnung darin, Connar zu überzeugen und löse deshalb meine Hand von Avalas, um mir damit durch die Haare zu fahren. "Können wir eine kurze Pause machen? Ich muss mir das mit Connar durch den Kopf gehen lassen. Dazu brauch ich meinen Kopf aber für mich alleine."

//Goras// "In Ordnung, bis später" ist seine kurze Antwort.

//avala// Ich fühle wie die Hand des Rondrageweihten sich von meiner löst und nehme ebenfalls die Hand weg. Ich fühle mich erschöpft, aber eine Pause wird mich wieder etwas erholen lassen

M Ich schiebe Goras zurück in seine Scheide und reibe mir mit einer Hand über das Gesicht. "Wie geht es dir?", frage ich Avala. Ja, ich will über Connar nachdenken, aber die Pause wollte ich auch für Avala.

Avala Ich lege mich langsam auf den Boden und halte meine Augen geschlossen "ich bin etwaa müde... und Frage mich, weshalb wir uns nicht ins Bett gesetzt haben, der Boden ist doch so ungemütlich." Lege meine Hände auf meinen Bauch "wie geht es dir denn? Ist es für dich auch anstrengend mit ihm zu reden ?"

M Ich sehe zu, wie Avala sich hinlegt und stehe dann kurzerhand auf, um einen Polster zu holen. "Weil ich den weichen Untergrund unpassend finde. Ich brauche sicheren Halt." Ich hebe ihren Kopf mit einer Hand hoch und schiebe dann mit der anderen den Polster darunter. "Mir geht es körperlich gut, es strengt mich nicht im geringsten so an wie dich. Aber ich weiß nicht, ob ich Goras glauben kann. Er könnte das alles sagen, um die Läuterung zu verhindern... andererseits habe ich das Gefühl, dass das, was er sagt, stimmt."

Avala Ich lasse meinen Kopf auf das Kissen Betten und lächle breit "liegt wohl daran, dass er dich ausgewählt hat und nicht mich. Ich weiß nicht, ob es dir hilft: ich hätte die eine oder andere Idee, wovon dir und mir eine gar nicht gefällt aber trotzdem möchte ich sie erwähnt haben..."

M Ich setze mich neben Avala und sehe sie interessiert an. "Nur zu, ich hab Hilfe dringend nötig. Her mit deinen Ideen."

Avala Ich möchte nicht liegen während ich über dieses Thema spreche, weshalb ich mich aufsetze. "Also... man könnte versuchen die früheren Bekannten Besitzer zu erforschen - ich meine es gibt vielleicht Aufzeichnungen über dieses Schwert oder die Parierstange oder so... vielleicht gibt es Tagebücher, Berichte oder dergleichen." Ich schweige kurz und atne durch. " Was keiner von uns möchte, aber was ich dir mitteilen wollte: ich könnte als Gefäß für die dämonische Macht dienen und dann exorziert werden"

M Ich lasse Avala aussprechen und schüttle anschließend energisch den Kopf. "Auf keinen Fall!" Ich verschränke die Arme. "Das kommt nicht in Frage, zumal du selbst gesagt hast, dass du es nicht möchtest. Und ich auch nicht. Das würde aber wesentlich schneller gehen, kann hierfür nicht etwas anderes ein Gefäß darstellen? Eine Blumenvase? Ein Topf? Irgendwas anderes?"

Avala Ich kichere und hebe die Hände beschwichtigend "schon gut, ich habe doch gesagt, dass ich das nicht mache, aber es hat dich auf eine andere idee gebracht. Und zur ersten Idee hast du gar nichts gesagt!" Ich zucke mit den Schultern "Ich weiß nicht ob man Dämonen einfach so in irgendwas reinstecken kann"

M "Ja, weil die erste viel zu viel Zeit beansprucht. Connar wird dem niemals zustimmen." Ich seufze. "Wir könnten... einen Magier um Rat bitten. Connar ist Magie nicht abgeneigt - wenn doch nur Aedin hier wäre, der kennt sich mit sowas aus."

Avala "Und wenn man nur im Rondratempel die Bücher durchgeht? Da gibt es bestimmt ein paar Schriften, die etwas von diesem Artefakt erzählen, denn es war ja schließlich dort gelagert?" Ich schließe kurz die Augen, da ich schon ziemlich müde bin "Dann suchen wir nach einem Magier? Oder gleich Aedin?"

M "Ja, das könnten wir tun. Aber auch das wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen." Ich überlege weiter. "Kylaria würde Aedin vertrauen, vielleicht kanns sie mir dann helfen, Connar zu überzeugen. Falls Aedin eine Idee haben sollte... aber er ist nicht hier. Ich weiß nicht mal, wo er sich aktuell aufhalten soll."

Avala "Hmm es war nur eine Idee, die ich loswerden wollte~" Ich höre mir die Überlegungen Maximus' an und wippe mit meinem Kopf nachdenklich schräg von links nach rechts und umgekehrt. "Also fällt Aedin wohl weg - Wir könnten auch den Mann fragen, der euch auf die Queste begleiten wird?"

M "Das ist kein Magier. Und ich weiß nicht, was ich von ihm halten soll. Er ist mir suspekt.", erkläre ich wahrheitsgemäß. "Ich könnte versuchen seine Gnaden Sidric Baernhold eine Nachricht zu übermitteln. Wenn Aedin in Neuschanz ist, könnte er vielleicht ruckzuck da sein. Er beherrscht da diesen Reisezauber."

Avala "Wirklich?" Ich blinzle etwas verwundert und setze mich dann aufs Bett "Wieso ist er dir suspekt? Er scheint doch ganz nett zu sein?" Ich bin gespannt auf die Erklärung meines Freundes und lege mich derweil auf den Bauch um mich mit den Ellbogen auf der Matratze zu stützen. Mein Kinn lege ich auf meine Handrücken und sehe Maximus an "Das dauert aber bestimmt auch ein paar Tage, nicht wahr?"

M "Ich weiß nicht, wie lange das dauert.", gestehe ich und überlege dann, was ich auf Avalas andere Frage antworten soll. "Dieser Glaube erscheint mir seltsam. Der Versuch, allen Göttern gleichzeitig zu entsprechen, verknotet meinen Kopf."

Avala "Nunja man kann es trotzdem versuchen - es ist besser man probiert vieles aus und hat dann mehrere Möglichkeiten!" Ich stütze nun meinen Kopf nur auf eine Hand und tripple mit meinen Fingern auf dem Bettlaken "Man muss nicht alles verstehen, ich finde seinen Ansatz aber interessant!"

M Ich betrachte Avala grübelnd. "Du denkst, er kann uns vielleicht wirklich helfen?... gut, dann fragen wir ihn gleich. Goras kann warten."

Avala "Vielleicht, immerhin scheint er sich mit heiligen Orten aus zu kennen und er sollte euch doch zum Questort bringen?" Ich habe jetzt angefangen meine Beine abwechselnd auf die Matratze fallen zu lassen. Links-rechts-links-rechts....

M "Wir sollten vorsichtig nachfragen und uns erst ein Bild davon machen, wie offen er für alternative Ideen ist." Ich sammle meine Waffen zusammen und warte auf Avala, um mit ihr rauszugehen.

Avala Ich Rolle mich auf d3n rück3n und stehe dann nicht wie gewöhnlich mit Schwung sondern langsam auf. "Wenn nicht jemand mit der Einstellung allen 12 zu gefallen nicht für so etwas bereit ist, dank weiß ich auch nicht..." ein wenig wankend Folge ich Maximus aus dem Zimmer

M Ich bleibe wieder stehen und sehe Avala besorgt an. "Du kannst ein Nickerchen machen, während ich mit ihm rede. Ich wecke dich verlässlich, wenn ich zurückkomme."

Avala Ich blinzle langsam "wird wohl besser sein, weck mich wenn du wieder da bist." Ich warte noch eine bestätigende Antwort ab und würde mich dann zum Bett schleppen und hinein fallen

M "Schlaf gut.", wünsche ich ihr noch und mache mich dann auf den Weg zum Zimmer, in das sich unser neuer Begleiter einquartiert hat, (Hat er eh oder? xD) um dort anzuklopfen.

Barl "Tretet ein, ein Gespräch kann gut tun." Sobald der Rondra-geweihte die Tür öffnet, sieht ihm der Mann neugierig entgegen. Er hat seinen Tisch so verrückt, dass er sowohl Fenster als auch für sehen kann während er sitzt. (Ja er hat ein eigenes Zimmer^^ weißt du noch wie er heißt? )

M (Kann ich erst in der Uni schauen) Ich trete in den Raum und schließe die Tür hinter mir. Dort bleibe ich eine Weile unschlüssig stehen, ehe ich den Mund öffne. "Entschuldigt die Störung, aber ich muss mit Euch unbedingt über dir Queste sprechen."

Barl (Ok) Er sieht den Knappen der Göttin abwägend an und nickt "Seid unbesorgt Euer Gnaden ich fasse nur gerade meine Erlebnisse zusammen. Was genau wollt Ihr wissen? "

M "Wurdet Ihr in Kenntnis gesetzt, was gereinigt werden soll?", beginne ich das Gespräch mit einer Frage.

Barl "Ich weiß, dass es sich um einen ehemals heiligen Gegenstand handelt, der korrumpiert wurde. Da es ein Rondra-Artefakt sein soll, gehe ich von einer Waffe oder Rüstung aus" Er blickt Maximus überlegend an.

M Ich nicke und klopfe dabei leicht auf die Schwertscheide der gemeinten Waffe. "Ja. Ich würd gerne wissen, was genau mit dem Schwert auf der Queste passiert. Welche Folgen wird das haben?"

Barl "Darf ich es mir näher ansehen ?" Der Anhänger des Bundes des wahren Glaubens steht auf und tritt an den Geweihten heran

M Ich zögere einen Moment, sehe aber keinen Grund, ihm dies zu verwehren. Also löse ich es von meinem Gürtel und händige es dem Mann aus, dabei verkneife ich es mir, ihm zu sagen, dass er vorsichtig sein soll. Er wird schließlich wissen, was er tut.

Barl Bedächtig nimmt er das Schwert samt scheide entgegen und inspiziert das, was man sehen kann ohne die Klinge zu ziehen, eingehend.das dauert eine Weile

M Ich warte geduldig und lasse den Mann seine Untersuchung machen. Es freut mich sogar ein wenig, dass es länger dauert, denn so hat Avala genügend Zeit, um sich etwas auszuruhen. Dorthin driften meine Gedanken schließlich auch ab, indem ich mir Sorgen um sie mache.

Barl "Die Scheide ist neu und sehr mächtig, das spürt man sofort. Ungewöhnlich dass ein Rondra-Hochgeweihter so etwas anordnet." Er tippt mit dem Fingernagel auf die Parierstange, dessen relief schon sehr abgegriffen wirkt. "Das hier wirkt am ältesten - ist es erlaubt dir Klinge zu ziehen?"

M Ich werde aus meinen Gedanken gerissen und schätze ab, ob es für mich in Ordnung ist, dass er das tut. Aber ist es überhaupt relevant, was ich möchte? Connar meint, er ist der richtige für diese Queste, also sollte ich ihm vertrauen. "Ja, aber Vorsicht.", nun warne ich ihn also doch.

Barl Vorsichtig macht der ältere Mann die Schnallen der Schwertscheide auf und zieht die Klinge langsam Heraus. Der Impuls ist nicht ganz so stark wie üblich, denn die Energie entweicht langsamer. "Das ist wahrhaft ein mächtiges Artefakt - und es dauert wohl auch nicht mehr lange, bis es vollkommen verschlungen wird..."

//Goras// "so ein Schwachsinn, du wirst vorher das Zeitliche gesegnet haben bevor ich verschlungen würde!"

M Ich kann mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen, wische es mir aber schnell wieder aus dem Gesicht. "Wie kommt Ihr zu dieser Annahme?"

Barl Er zieht das Schwert komplett und betrachtet die komplett schwarze Klinge. "Es war nicht immer so schwarz gewesen... seht selbst" er zeigt auf ein paar silbrige Stellen in der Nähe des Hefts das dann hinter der Parierstange verschwindet. "Der metallene Teil des Griffs dürfte noch nicht schwarz sein, der Rest jedoch ist schon verschlungen. Kennst du den Namen der Klinge?"

//Goras// " Das kommt davon, dass ich zu lange keine Dämonen mehr erschlagen habe!"

M "Sein Name ist Goras.", sage ich. "Und ja, ich weiß, dass das Schwert nicht immer schwarz war."

Barl "Wirklich...? Ich glaube noch ein E hier erkennen zu können..." er deutet auf eine schwarze Stelle, die zwar das Licht zu verschlingen scheint, doch wenn man darüber fährt könnte man Buchstaben erfühlen

//Goras// "... Mein Name ist Goras, und daran wird der Kerl auch nichts ändern!"

M "Ja, wirklich.", sage ich. "Aber dort steht 'Patroni', das wird es sein, das ihr ansatzweise erkennt."

Barl Er nickt verstehend "Hmm, Patroni.. soetwas wie Ein Beschützer. Woher kommt der Name Goras?" Jetzt sieht er sich das Heft genauer an und wirkt nachdenklich "dieser Teil wirkt... Brüchig ist euch das schon aufgefallen?" Das Material ist zwar gut gepflegt, ist aber wirklich schon sehr alt. Es gibt einige Scharten und weist erhebliche Gebrauchsspuren auf, nicht unbedingt ein Anzeichen von Brüchigkeit, aber komplett in Ordnung ist das Material trotzdem nicht mehr.

//Goras// "Da kennt sich jemand überhaupt nicht mit Schwertern aus, das ist nur der Einfluss von Satinav"

M "Keine Ahnung, woher der Name kommt. Er hat ihn mit gesagt und ich glaube ihm." Ich frage mich langsam, ob es wirklich eine gute Idee war, ihn aufzusuchen. "Und ja, das Schwert ist schon alt..." Mir*

Barl "Ich verstehe, verzeiht, dass ich den Namen in Frage gestellt habe." Genauso vorsichtig wie er es gezogen hat, lässt er es wieder in die Scheide gleiten, woraufhin die spürbare Präsenz verschwindet. "Nun könnt Ihr mir noch einmal Eure Fragen stellen, ich hab einen kleinen Einblick bezüglich des Problems erhalten."

M Ich nicke leicht. "Ich würde gerne wissen, was bei der Queste mit dem Schwert passiert und welche Folgen es für Goras geben könnte."

Barl "Es wird eine Art Pilgerfahrt zu einem Ort, der einen Weg eröffnet für Artefakte, die vom Chaos berührt wurden. Dieser Weg kann nur einmal von einem Menschen geöffnet werden um etwas göttliches zurück zu bringen oder zu erneuern."

M Er hat meine andere Frage noch nicht beantwortet, stelle ich fest. "Und dann?"

Barl Barl überlegt seine nächsten Worte "Das vorherzusehen liegt nicht in meiner Macht. Je nachdem wie verdorben und wie willig das Artefakt ist oder wie Willensstark und selbstbewusst der Mensch ist, der den Weg öffnet, ist das Spektrum von Zerstörung bis Wiederherstellung zum alten Sein offen." Er fährt sich mit einem Finger über sein Kinn "Es hängt wohl von Euch und Euren Begleitern ab, was genau passieren wird."

M Ich strecke meine Hand aus, um das Schwert zurückzufordern. "Ich möchte Goras retten. Wenn es eine Möglichkeit hierzu gibt, dann werde ich sie ergreifen."

Barl Ein ehrliches Lächeln bildet sich auf das Gesicht des Mannes während er ihm das Schwert wieder zurück gibt "Sehr nobel und ehrenhaft von Euch. Ich werde Euch so gut ich kann unterstützen - und wo wir gerade dabei sind uns zu unterhalten. Weshalb seid Ihr mir gegenüber so .... skeptisch?"

M Ich nehme das Schwert entgegen und befestige es an meinem Gürtel, ehe ich überrascht aufblicke. Sieht man mir die Skepsis etwa an? "Ich... finde es manchmal schwer, voll und ganz den Prinzipien Rondras zu folgen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Prinzipien aller Götter folgen kann. Es erscheint mir unmöglich. Deshalb bin ich skeptisch, was Euch betrifft."

Barl "Ihr seid mir gegenüber skeptisch, weil ich versuche das zwölfgöttliche Pantheon zu verstehen und eine Basis der vielen göttlichen Prinzipien zu schaffen?" Barl legt ein etwas dickeres Buch auf den Tisch auf dem alle Symbole der Zwölfe im Kreis angeordnet sind. "Euer Gnaden, denkt Ihr es sei unmöglich oder gar frevelhaft allen Göttern dienen zu wollen?"

M "Nein, so ist es nicht. Ich kann dieses Streben nur nicht verstehen." Als er ein Buch auf den Tisch legt, runzle ich die Stirn. "Und nein, das ist sicher kein Frevel, das zu wollen. Und wollen kann man viel. Ich kann mir lediglich nicht vorstellen, dass das funktioniert."

Barl "Man muss nicht alles verstehen um danach streben zu können. Wir verstehen die Götter auch nur zu einem Bruchteil, wer das Gegenteil behauptet, sollte in sich gehen und sich selbst prüfen." Er fährt die Symbole mit einem Finger nacheinander nach. "Von uns gibt es nur wenige. Wir sind diejenigen, die das große Ganze etwas besser verstehen wollen und deshalb suchen wir nach einem Weg das Unmöglich möglich zu machen."

M Ich nicke. "Ich wünsche Euch viel Erfolg bei Eurem Vorhaben. Danke, dass Ihr Euch Zeit genommen habt." Sollte mich Barl nicht aufhalten, würde ich anschließend gehen.

Barl "Diesen Wunsch gebe ich zurück. Ruht euch aus, der Weg wird beschwerlich sein." Gibt Barl zurück und widmet sich dann wieder seinem Buch

M Ich gehe zurück in Avalas und mein Zimmer. Dabei bin ich aber leise, um sie nicht zu wecken, falls sie schläft.

//avala// Ich döse quer über dem Bett und habe meine Füße seitlich über der bettkante

M Ich muss lächeln, als ich Avala erblicke. Dann setze ich mich auf den Boden und ziehe Goras, um ihm leise etwas mitzuteilen. "Entschuldige, es hat etwas länger gedauert..."

//Goras// "Hauptsache ist, dass wir jetzt weiter machen können. Es ist schön zu hören, dass es noch Leute gibt, die sich entschuldigen können. Also, wo waren wir stehe. Geblieben? "

M Ich atme tief durch. "Ich muss erst noch Avala wecken...", meine ich bedauernd und sehe zu ihr auf. "Wie findest du sie?" Ich weiß nicht, wieso ich ihn danach frage. Eigentlich wollte ich nicht, dass sie überhaupt zum Thema wird, aber ich hatte einfach das Bedürfnis danach.

//Goras// "Du 'musst' Avala noch wecken? Ich glaube sie strengt sich zu sehr an, während sie unserem Gespräch folgt. Ihre Gabe ist noch nicht ausgereift." Ein überraschtes Lachen ertönt durch das Schwert " Also wenn nicht jeder den du fragst nicht sofort 'perfekt' sagt, leidet derjenige unter Geschmacksverirrung. So könnte man sich doch einen Avatar Rahjas vorstellen, nicht wahr?"

M Ich grinse schief. "Okay, ich hätte nicht fragen sollen..." es ist mir unangenehm, diese Worte von jemand anderen zu hören. "Aber gut, dass wir was das angeht einer Meinung sind. Und ja, ich habe ihr gesagt, dass ich sie wecken werde, wenn unser Gespräch weitergeht."

//Goras// "Also bitte, mit mir kannst du ruhig auch über sie sprechen, was willst du denn hören? Ich kann dir gerne auch in anderen Belangen helfen - mein Fokus liegt aber auf dem Zweikampf. Nun gut, dann weck sie, ich warte."

M Ich weiß nicht genau, was Goras meint, aber wenn es das ist, was ich glaube... lieber nicht. Ich schüttle nur energisch den Kopf und stehe dann auf, um zu Avala zu gehen. "Avala?", sage ich und lege meine Hand sanft auf ihren Kopf. "Ich bin wieder hier, aber du kannst ruhig weiterschlafen. Ich werde dir morgen alles erzählen." Ich möchte nicht, dass sie sich so verausgabt, deshsalb wäre es mir lieber, sie schläft weiter.

//avala// Ich blinzle kurz und sehe zu Maximus auf "Mmh ich glaube es ist besser wenn ich weiter schlafe... erzähl mir morgen alles, ja?" Ich beginne mich schläfrig auszuziehen um mir dann langsam mein schlafgewand überzustreifen

M Ich lächle sanft. "Ja, ich brauche dich bei klarem Verstand, deshalb ruh dich aus. Ich berichte dir alles, wenn du wach wirst." Ich helfe Avala noch beim Umziehen und lege ihr dann eine Decke über.. Dann bleibe ich noch neben ihr, bis sie wieder einschläft.

//Avala// Es dauert nur wenige Atemzüge bis ich wieder einschlafe und mich ausruhe

M Ich streichle ihr noch ein letztes Mal über den Kopf und setze mich dann zurück auf den Boden. "So, danke, dass du gewartet hast. Jetzt hab ich dich schon so oft vertröstet..." Ich weiß nicht genau, was ich sagen soll, also belasse ich es erst Mal dabei.

//Goras// "Wenn es dir tatsächlich so Leid tut, könntest du auch unabhängig von unserer Vereinbarung ein paar Worte mit mir wechseln - wie wärs?" Das Pulsieren der Klinge fühlt sich nun etwas anders an als sonts

M Ich schließe die Augen, um mich auf das neue Gefühl zu konzentrieren. "Ja... das klingt gut. Und wir werden uns eine Möglichkeit überlegen, wie wir dich von dem Dämonischen trennen können. Wo ist eigentlich dein Körper?"

//Goras// "Das klingt wirklich gut für dich?" einen Herzschlag lang schweigt das Schwert "Wirst du dann meine Hilfe gegen die unheiligen Schergen und ihre Helfer und deren Helfershelfer annehmen? Mein Körper ist die Klinge, mein Zuhause die Parierstange - der eigentliche Körper ist wohl nicht mehr existent."

M Ich überlege kurz. "Ja, das klingt gut. Ich lerne deine Gesellschaft zu schätzen..." Ich lege mich nach hinten auf den Rücken und stütze meinen Hinterkopf auf den verschränkten Armen ab. "Das klingt traurig. Wenn wir das Dämonische entfernen, bist du dann frei? Kannst du dann dorthin, wo du eigentlich sein solltest?"

//Goras// "Ich dachte schon das passiert nie! Das klingt für dich traurig? Traurig ist nur, dass man seiner Bestimmung nicht folgen kann, wenn man nicht geführt wird. Ich bin der Meinung, dass ich da bin, wo ich hin gehöre. In einer Klinge, die böses bestraft. Ich denke da sollte ich auch bleiben."

M "Wenn das dein Wunsch ist.. dann werden wir das schon irgendwie hinkriegen. Wir müssen also das Dämonische austreiben, es dabei von dir fern halten und alles ist gut." Ich seufze. Das klingt so viel einfacher als es ist...

//Goras// "Wer weiß, ob ich meine Meinung noch ändere - ich könnte auch eine göttliche Erleuchtung haben die mich in eines der 12 Paradiese einfahren lässt - lange genug dafür gearbeitet habe ich ja schließlich schon.... Eigentlich müsstest du mich erst einmal dazu bekommen das Dämonische aus mich heraus zu lassen - wie ich schon sagte werde ich das nicht zulassen."

M Ich lasse meine Augen geschlossen und stelle mir vor, wie Goras früher wohl ausgesehen haben könnte. "Du musst es aber zulassen, denn du kannst nicht ewig so weitermachen. Und mit mir an deiner Seite hast du einen Partner, der deine Interessen vertritt."

//Goras// "Wieso nutzt du dann eigentlich diese Scheide, die mein Sein bindet, wenn wir Partner sind?"

M Ich zögere und öffne die Augen deshalb wieder. "Ich... hatte Angst vor dir."

//Goras// "und wie ist es jetzt?"

M "Jetzt nicht mehr. Auch, wenn mir nicht alles ganz geheuer ist, zum Beispiel dass du mir dreinredest und mich Dinge machen lässt, die ich nicht möchte oder mich von Dingen abhälst."

//Goras// "Ich habe dich auf wichtige Dinge aufmerksam gemacht und von Dingen abhalten war wohl das einzige das ich tun konnte um deine Aufmerksamkeit zu erhalten und mit dir ordentlich reden zu können"

"Ich möchte nicht, dass du mich zu etwas zwingst, das ich nicht möchte. Anders rum werde ich es ebenso akzeptieren." Ich setze mich auf und sehe nir die Schwertscheide an. "Ich habe jetzt nun mal nur diese, offen rumtragen kommt nicht in Frage. Und die anderen würden es vermutlich nicht nachvollziehen können, wenn ich die Scheide auswechsle... ich würde damit auch gegen meine Vorgesetzten Handeln. Das geht nicht."

//Goras// "Was wäre wenn du einen fatalen Fehler begehen würdest? Sollte ich da nicht eingreifen um schlimmeres zu verhindern ? ... Es ist wohl wie es derzeit ist. Wenn du die scheide in von den anderen unbeobachteten Momenten weg lässt,.wie zum beispiel hier im zimmer, ist das schonmal ein großer schritt in richtung besserer Partnerschaft."

M "Was für dich wie ein Fehler aussieht, könnte für mich keiner sein. Du kannst mich aber gerne auf deine Sicht der Situation hinweisen." Ich überlege, wie weit ich gehen kann in punkto Scheide. Bis jetzt hat Goras mir nichts böses getan, im Gegenteil, er hat mir mehrmals beigestanden. "Ich gestehe, dass es mir Sorge macht, dich in die Nähe von Avala zu lassen. Ich habe Angst, sie könnte in etwas hineingezogen werden. Sie wurde schon Mal von einem Geist besetzt, wie kann ich sicher sein, dass du es nicht angenehmer findest, dir einen menschlichen Körper zu nehmen statt ein Schwert, das auf die Hände seines Besitzers angewiesen ist?"

//Goras// "Ich werde dich darauf aufmerksam machen." Ein vibrieren geht durch den Stahl "Besitzer ist nicht richtig, Partner oder Waffenbruder wäre korrekt. Hätte ich das Bedürfnis gehabt einen anderen Körper zu bewohnen hätte ich das schon vor Zig Jahren gemacht. Ich habe hier schließlich eine Aufgabe zu erfüllen und die ist alle vor dem zu schützen, was ich eingesperrt habe."

M "Eine noble Aufgabe.", bemerke ich positiv und sehe dann kurz zu Avala hinüber, ehe ich mich strecke. "Kann ich dich dabei unterstützen?"

//Goras// "Du kannst mit mir in den Krieg wieder der Dämonenmeute und deren Helfer gehen!" Die Stimme wird hasserfüllter und die Wut ist deutlich zu spüren. Der Einfluss des Dämonischen verstärkt wohl die negative Energie

M Ich schüttle langsam den Kopf. "Und wo soll ich diese Meute auftreiben? Die laufen hier schließlich nicht einfach rum..."

//Goras// "Das ist wahr, es gibt Orte und Landstriche die von Dämonen und ihren Schergen heimgesucht werden. Einen Ort kennst du, denn dort habe ich dir das Versprechen abgerungen mit mir zu reden "

M Ich hebe abwehrend die Hände. "Moment. Du willst, dass ich Connar sage, dass wir nicht auf die Läuterungsqueste gehen, sondern in die Schwarzen Lande, um uns dort gegen eine Horde Dämonen zu stellen? Dir ist klar, dass die letzten beiden Dämonen, vor denen wir standen, mich fast getötet hätten?"

//Goras// "Ich meine nicht jetzt... sondern nach all dem, sollte ich noch hier sein"

M Ich atme tief durch. "Ich möchte verhindern, dass du verschlungen wirst. Ich weiß aber nicht, ob ich das überhaupt kann... du hättest dir echt jemand aussuchen sollen, der mehr Erfahrung hat als ich."

//Goras//" Je mehr ich von dem zerstören kann, was in mir gefangen ist, desto stärker kann ich mich widersetzen. Ich hätte mir nienand besseren aussuchen können - das habe ich schon festgestellt"

M "Also wäre es gut, wir würden vor der Reinigung noch Dämonen vernichten... ich bezweifle, dass wir davon welche finden, aber eigentlich haben wir noch Zeit. Am 9. Boron lässt die Wirkung der Scheide nach, aber vergessen wir dieses Datum einfach... nur Connar und Wolfhardt werden dagegen sein, dieses Datum zu überschreiten." Dann lege ich mich wieder nach hinten auf den Rücken und starre an die Decke. Keinen besseren als mich? Das kann ich mir kaum vorstellen.

//Goras// "Das wäre mein Vorschlag, aber vielleicht führt uns ja die Läuterung zu einigen unreinen Kreaturen"

M Ich überlege. "Lassen wir es einfach auf uns zukommen?"

//Goras// "was bleibt uns anderes übrig?"

M Ich fasse einen Entschluss, den ich Goras auch gleich mitteile. "So wie du mir in der Gefahr beigestanden hast, werde auch ich dir beistehen. Ich werde mit all meiner Macht versuchen zu verhindern, dass du verloren gehst. Und wenn du an irgend einem Punkt der Meinung bist, dass wir hier eine Grenze ziehen müssen, dann werde ich es für dich tun. Du hast ein Recht darauf über dich zu entscheiden, niemand anders sollte das. Nicht Wolfhard, nicht Connar, nicht ich."

//Goras// die dunkle Aura die das Schwert für eine Zeit lang ausgestrahlt hat, flaut ab und verschwindet beinahe "Das klingt nach einer Erfolgversprechenden Zusammenarbeit"

M Ich merke die Änderung und fühle mich wesentlich wohler damit. Ich hoffe, meine Entscheidung wird mich nicht in ernste Probleme bringen, aber es wäre nicht das erste Mal, dass mich jemand aus einem Tempel wirft. Was kann schon schlimmes passieren? "Erzähl mir etwas über dich. Ich weiß lediglich deinen Namen, aber aus welcher Zeit stammst du? Ich habe noch nie etwas von dir gehört, dabei sollte man deinen Namen kennen, finde ich."

//Goras// "sagt dir die Priesterkaiserzeit etwas? Da war ich dabei..."

M Ich überlege. "Ich hab davon gehört... und welche Rolle hast du dort gespielt?"

//Goras// "meine Erinnerung an diese Zeit ist vernebelt. Ich kann mich nicht daran erinnern, ich weiß nur, dass ich seit dem irgendwann in diesem Schwert gelandet bin."

M "Und weißt du, wie du darin gelandet bist? Hast du gegen den Dämon gekämpft? Hat euch jemand anderes eingesperrt?"

//Goras// schweigt für ein paar Atemzüge "Ich weiß es nicht mehr "

M "Mhm..." Nun wird es still in dem Raum und ich überlege, was ich als nächstes tun kann. "Du kannst die anderen hören und sehen, richtig? Ich möchte mit Kylaria darüber reden, denn ich bin mir sicher, sie wird mich verstehen. Und ich möchte, dass du dabei bist."

//Goras// "Durch das magische Gefängnis höre ich nur sehr gedämpft und sehe vieles im Nebel, möglicherweise hilft mir das restliche bisschen göttliche hier dabei"

M "Würdest du dich dazu bereit erklären, mit ihr zu reden? Sie ist mir wirklich wichtig und ich denke, sie wird mich in meiner Entscheidung unterstützen."

//Goras// "wie du vielleicht mitbekommen hast, kann ich selbst nicht bestimmen mit wem ich Rede, sonst hätte ich Avala willkommen geheißen. Da sie es jedoch mit ihrer Gabe geschafft hat, könnte ich mir vorstellen, dass sie als Sprachrohr fungieren kann"

M "Ich werde mit ihr darüber reden und dann entscheiden, ob ich ihr das zumuten kann." Mein Blick wandert zu ihr hinüber und es tut mir irgendwie weh, sie da alleine liegen zu sehen. "Aber ich muss sie erst ausschlafen lassen... möchtest du mich nun aus dem Gespräch entlassen, damit ich ebenfalls zur Ruhe komm? Oder gibt es noch etwas, das du mir sagen möchtest?"

//Goras// "Ich werde über unser Gespräch rekapitulieren und in meinen Erinnerungen nach Informationen suchen. Du kannst dich gerne ausruhen."

M Ich nehme das Schwert in die Hand und möchte es zuerst zurück in die Scheide schieben, dann aber besinne ich mich eines besseren und lege es einfach daneben. Damit möchte ich ihm zeigen, dass meine Worte ernst gemeint waren. "Dann sprechen wir uns morgen wieder." Anschließend schiebe ich Avala ein Stück auf die Seite und lege mich zu ihr ins Bett, um zu schlafen.

M Zeitg vor Sonnenaufgang wache ich auf und strecke mich erst Mal. Dann berühre ich Avalas Wange sanft. "Avala?" zeitig*

Avala Ich bin noch etwas schläfrig und Rede mit geschlossenen Augen "Ist es schon Zeit zum Aufstehen?" Murmel ich vor mich hin

M "Nein, nicht unbedingt. Aber ich wollte gleich zu Kylaria und dich vorher etwas fragen." Ich entzünde die Öllaterne neben dem Bett, dämpfe aber das Licht, um Avala nicht gleich zu überfallen.

Avala "Ok ich komme gleich mit, ich muss mich nur kurz anziehen. Was möchtest du mich fragen?" Ich richte mich langsam auf und gähne kurz während ich mich Strecke.

M "Du kannst dir Zeit lassen, ich möchte erst alleine mit ihr sprechen.", meine ich lächelnd. "Ich hab ja noch mit Goras gesprochen und ich wollte fragen, ob du es für möglich hälst, dass Kylaria mit deiner Hilfe mit ihm kommunizieren kann."

Avala Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und rolle mich zur Bettkante "Nagut ich komme gleich nach. Ich bin ausgeruht genug um Goras durch mich sprechen zu lassen, das erfordert nicht so viel Konzentration - soll ich auf irgendein Zeichen warten oder einfach reinkommen wenn ich fert8g angezogen bin?"

M "Bist du dir sicher, dass du das schaffst? Ist es nicht zu anstrengend?" Ich bin überrascht, dass Avala so schnell aufzuwachen scheint.

Avala Ich winke mit schlaffer Hand ab. "Gar nicht, nur wenn ich verhindern will dass durch mich gesprochen wird und da das ja gewollt ist ist es nicht anstrengend."

M "In Ordnung... aber ich möchte, dass du Bescheid gibst, wenn es dir schlecht geht oder es dir zu viel wird. Versprich es mir." Ich warte auf Avalas Antwort.

Avala "Ich melde mich wenn irgendetwas wichtiges sein sollte, versprochen." Ich gehe zu meinem Rucksack und ziehe mir langsan frische Kleidung an

M "Gut.", meine ich lächelnd. "Ich hole dich und Goras dann." Ich werfe dem Schwert noch einen kurzen Blick zu und verabschiede mich von Avala, um zu Kylaria zu gehen.

Avala Ich nicke müde und mache mich allmählich fertig

Anhang: Maxi auf verlorenem Posten (Gespräch zwischen Maxi, Kylaria und Goras)

Maxi Nachdem ich mit Kylaria über das Dämonenschwert gesprochen hatte, bin ich mit Avala auf unser Zimmer gegangen, um mein Versprechen einzulösen. Kylaria hatte mir zugesagt, in der Nähe zu bleiben, aber ich suche sie erst am nächsten Morgen auf, indem ich kurz vor Sonnenaufgang an ihre Tür klopfe und hoffe, sie noch dort anzutreffen. Bevor wir zurück nach Winhall aufbrechen, möchte ich noch etwas wichtiges mit ihr besprechen.

K Noch ohne Rüstung und Wappenrock öffne ich die Tür meines Zimmers. Im Moment liegt das noch auf dem Bett ausgebreitet, bin ich doch gerade erst dabei, meine Stiefel zu putzen. "Guten Morgen!" Ich lächle, da ich mir schon dachte dass es Maxi sein würde, der so früh vor meiner Tür steht. Ich lasse die Tür auf und gehe wieder zum Bett, wo ich mein Kettenhemd auf Löcher und Rost inspiziere. Dabei denke ich nichtmal darüber nach, ob Maxi mir in den Raum folgt oder nicht, sondern gehe einfach davon aus, dass er das tun wird. "Was gibt's? Hast du schon Heimweh.. oder Fernweh.. wie sagt man das, wenn man in eine Stadt zurück will, die sowas wie ein Basislager darstellt?"

M Ich selbst habe nur eine weite Hose an, meine Haare stehen wirr in alle Richtungen ab und ich wirke noch nicht ganz wach. Aber die Tatsache, dass ich so in den Raum trete, müsste Kylaria zu denken geben, dass mir das Gespräch mit ihr aktuell wichtiger ist als meine Morgenroutine. "Ich habe mit Goras gesprochen.", beginne ich und schließe die Tür hinter mir. Mein Gesichtsausdruck ist nicht zu lesen.

K Erst jetzt schenke ich Maxi einen wirklich aufmerksamen Blick und sehe, wie vergleichsweise ungepflegt er vor mir steht... Ich lege das Kettenhemd beiseite und wende Maxi meine gesamte Aufmerksamkeit zu. "Und? Worüber habt ihr gesprochen?"

M "Unter anderem über unsere Partnerschaft, wir haben einiges klar gestellt. Und wir haben über die Läuterung gesprochen." Ich zögere einen Moment, ringe mich dann aber dazu durch, weiterzusprechen. "Es kann passieren, dass Goras von der dämonischen Präsenz verschlungen wird, wenn wir versuchen, diese auszulöschen."

K Ich nicke kurz und schweige einen Moment nachdenklich. "Und damit würde die Macht, die dieses Artefakt besitzt vermutlich auch zerstört? ... Was hält Goras von seinem Opfer, sollten wir dazu gezwungen sein...?"

M "Er möchte es nicht. Und ich möchte es auch nicht.", stelle ich mit fester Stimme klar. "Ich werde dieses Risiko nicht eingehen und ich werde nicht zulassen, dass jemand anders versucht, diese Läuterung unter diesen Umständen durchzuführen." Ich fühle mich nicht wohl damit, Kylaria so hart gegenüberzustehen, aber ich möchte ihr zeigen, dass ich meine Worte ernst meine und ich auch nicht von ihnen abweichen werde.

K Ich mustere Maxi einige Sekunden. Meine Miene völlig ohne Regung..

M Diese Sekunden bereiten mir Umbehagen, ich habe Angst, Kylaria könnte sauer auf mich sein. Aber wenn, dann ist es so, aber ich mochte wenigstens versuchen mich zu erklären, bevor ein Donnerwetter über mich hereinbricht. "Es ist unsere Aufgabe, jene zu schützen, die es nicht selbst können. Und hier steh ich. Zwischen Goras und jedem, der seine Seele den Kreaturen der Niederhöllen opfern würde, nur weil das der schnellste Weg ist. Goras hat sein Opfer schon gebracht, er sollte nicht noch eines bringen müssen."

K Mein Blick bleibt nun in Maxis Augen hängen und ich warte, bis er meinen Blick erwidert, bevor ich zu sprechen beginne. "Ich akzeptiere deinen Entschluss... Unter einer Bedingung! Beweise mir, dass Goras eine Seele hat, die es zu retten gibt und er nicht die Stimme des Dämons ist, der sich selbst einen schönen Namen gegeben hat..."

M Ich erwidere ihren Blick und kneife nach der Nennung ihrer Bedingung die Augen zusammen. "Das kann ich nicht.", antworte ich ihr. "Alles, was ich habe, ist meine Verbindung zu ihm. Eine Verbindung anders als zu Rondra, deswegen aber nicht weniger bedeutungsvoll. Du sagst immer, ich soll auf meine Intuition vertrauen. Wieso kannst du es nicht?" Mein Blick ist nicht anklagend, eher traurig.

K Mein Blick bleibt ohne jegliche Regung, trotz der Traurigkeit, die mir im Herzen weh tut... "Weil deine Sinne von deinen Emotionen getrübt scheinen. Du vergleichst deine Verbindung zu einer menschlichen Seele oder vielleicht sogar zu einem Dämon mit deiner Verbindung zu Rondra.."

M In diesem Moment fühle ich mich so leer, so verlassen. Aber ich darf nicht nachgeben, obwohl ich ahne, dass jedes Argumentieren sinnlos ist. "Ich kann dich also ohne einen aussagekräftigen Beweis nicht überzeugen?"

K Ich seufze traurig. "Ich fürchte ich muss darauf bestehen, auch wenn es mir anders lieber wäre. Dämonen machen es sich zu Spiel unsere Gedanken zu verwirren.. Aber ich kann dir bzw. euch zumindest ein Zugeständnis machen... Ein zeitlicher Aufschub. Und meine Hilfe auf der Suche nach einem Weg, das Schwert zu läutern ohne eine weitere Seele zu opfern." Mein Blick verharrt weiterhin auf Maxi, als könnte er mir jeden Moment entgleiten und nur mein Blick hielte ihn fest.

M "Aber mehr wollte ich doch gar nicht." sage ich und bin mir nicht ganz sicher, an welcher Stelle unsere Kommunikation gescheitert ist. "Ich hab nicht verlangt, das Böse gewähren zu lassen oder ähnliches. Ich möchte lediglich, dass Goras dabei nicht draufgeht. Also sofern man das von jemandem wie ihm überhaupt sagen kann." Ich bin nicht ganz sicher, was ich von Kylaria halten soll. "Was dachtest du denn, was ich will?"

K "Nun.. ich gewähre einen Aufschub, keine Absolution. Sollten wir keinen Weg finden, ihn zu retten, muss die Läuterung dennoch stattfinden. Und das willst du verhindern, oder nicht?"

M "Wenn dabei die Möglichkeit besteht in zu verlieren, richtig." Ich überlege einen Moment. "Du würdest eine Seele opfern, wenn es keinen anderen Weg gibt? Wieso?"

K "Zum einen, wissen wir nicht mit Sicherheit, dass es sich überhaupt um eine Seele handelt. Dann wissen wir auch nicht mit Sicherheit, ob wir die Seele opfern würden und nicht vielleicht sogar befreien. Aber selbst wenn das beides sicher wäre muss man abwägen.. Wenn dieses Schwert dazu in der Lage ist, Rondrageweihte zu entzweihen.. zu was wäre es dann fähig in den Händen von nicht gefestigten Personen? Können wir es verantworten, tausende Seelen in Gefahr zu bringen, um eine einzige zu retten?"

M Ich antworte nicht gleich, weil das erste, das ich hatte sagen wollen, nicht ganz der Wahrheit entsprochen hätte. "Du redest von Dingen, die niemand sicher weiß. Du weißt nicht, ob Goras nicht doch eine Seele hat. Er steht seit mehreren Jahrhunderten zwischen der dämonischen Präsenz darin und dieser Welt. Du kannst nicht wissen, ob jemand Schaden nimmt, wenn es noch Jahre so weitergeht." Ich hab immer noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, dass Kylaria doch noch zu überzeugen ist. "Sag mir, warum mein Gefühl nicht reicht. Sag mir, wieso du mir nicht vertrauen kannst. Wieso dieses Mal nicht?"

K "Wir reden die ganze Zeit nur von Dingen, die wir nicht sicher wissen.. Wieso ist deine Hypothese gewichtiger als meine?" Auf seine Frage des Vertrauens denke ich einen Moment nach. "Ich vertraue dir..", antworte ich dann wahrheitsgemäß, "aber ich traue dem Schwert nicht und vor allem nicht diesem Goras..."

M "Weil..." ich zögere. "... ist sie nicht.", gebe ich schließlich zu. Dann atme ich tief durch. "Es fühlt sich aber so an, als würdest du mir nicht trauen." Ich bin verzweifelt, ich hatte nicht damit gerechnet, dass Kylarias Meinung eine andere ist als meine. Aber sie kennt Goras nicht. Und ich auch nicht... "Er hat mir nie geschadet, im Gegenteil. Ohne ihn wäre ich längst tot. Und das mehrfach. Ich wünschte, du könntest fühlen, was ich fühle. Ich wünsche, du würdest verstehen, wieso ich so fühle. Ich wünsche, du würdest mir einfach nur vertrauen." Ich lächle traurig. "Aber das kannst du nicht. Genau so wenig wie Connar und Wolfhardt..."

K "Doch ich kann... Aber mein Instinkt warnt mich vor Goras.. deiner traut ihm. Welchem Instinkt soll ich nun folgen? Was mir bleibt ist Logik. Und die sagt mir, dass ich dieses mögliche Opfer der Gefahr für viele vorziehen muss. Und dich vor dem Tod zu retten spricht für ihn, ja. Aber es garantiert nicht, dass er es nicht nur getan hat, weil es seinem Ziel zuträglich war." Ich reibe mir die Augen, die im starren ein wenig trocken geworden sind. "Erkläre mir, was du fühlst. Vielleicht kann ich es dann verstehen."

M Ich lasse die Worte auf mich wirken und nicke dann langsam. Ich kann daran nicht rütteln, aber ich kann es akzeptieren. "Wir sind uns nicht einig... Ich hatte etwas anderes erhofft, aber es soll wohl gerade so sein. Es wird uns nichts anderes übrig bleiben, als den Weg so lange gemeinsam zu gehen, bis unsere Überzeugung uns auseinanderbringt." Alleine das auszusprechen macht mich traurig, aber das heißt nicht, dass ich Kylaria verlieren werde. "Ich kann es dir nicht erklären... aber ich kann dir die Möglichkeit geben, selbst mit Goras zu sprechen. Die Gefahr besteht, dass du danach noch überzeugter bist, im schlimmsten Fall stehen wir danach also so da, wie wir es jetzt tun. Oder aber... es eröffnet dir oder mir neue Denkweisen."

K "Ich hoffe, dass es erst gar nicht so weit kommt..." Über das Angebot, selbst mit Goras zu sprechen muss ich nachdenken. Sollte es tatsächlich einfach nur die Stimme eines Dämonen sein, dann muss ich mich hüten. Es wäre arrogant, davon auszugehen, dass ich mich dem entziehen kann, obwohl Maxi es nicht konnte. Andererseits... haben wir zwei weitere Geweihte und eine gesamt Kirche, die uns aufhalten könnte, sollten wir beide fallen. Ich nicke also: "Mit ihm zu sprechen wäre vermutlich so oder so förderlich, um eine Lösung zu finden..."

M Ich nicke. Ja, mir wäre es auch lieber, es würde gar nicht erst so weit kommen. Aber es war mir wichtig, die Fronten zu klären. "Ich muss Avala dazuholen. Du weißt, sie ist sehr empfänglich für so etwas und wollte gestern auch schon einen Teil meines Gesprächs mit Goras hören, was ich unter einigen Bedingungen erlaubt habe. Sie kann dir das ermöglichen."

K "Er kann nicht selbst mit mir sprechen? Hat er nicht mit Wolfhardt gesprochen, als er das Schwert gehalten hat?" Vermutlich betrügt mich meine Erinnerung...

M "Es fällt ihm schwer, meine Umgebung klar wahrzunehmen... Ich weiß nicht, wieso Wolfhardt ihn gehört hat, aber du kannst es auch gerne erst ohne Avala versuchen." Ich öffne die Tür hinter mir. "Bin gleich wieder da." Und dann gehe ich aus dem Zimmer.

Avala ich stehe, gerade als Maximus die Tür öffnet, mit dem schwarzen Schwert vor ihm. Die Klinge ist in der Scheide, aber die Verschlüsse sind offen. "Ouh, hups~ ich wollte nachsehen wo du bleibst, ich habe gedacht du holst mich gleich?"

M Ich sehe Avala an und bin kein bisschen überrascht, sie zu sehen. "Du hast lange durchgehalten.", sage ich milde lächelnd und öffne die Tür von Kylaria gleich wieder, um Avala reinzulassen. Beim Vorbeigehen nehme ich ihr das Schwert aus der Hand. Auch, wenn ich Goras glaube, so ist mir dennoch nicht wohl dabei zu sehen, dass sie das Schwert bei sich trägt. "Ging schneller als erwartet.", sage ich zu Kylaria und schließe die Tür wieder hinter uns.

K "Oh.." ich bin überrascht, dass es gefühlt nichtmal eine Sekunde gedauert hat, zucke aber die Schultern und mache weiter damit, das Bett zu verschieben, sodass wir genug Platz haben, uns in einen Kreis zu setzen. "Also.. das war offenbar vorher schon geplant, ja?" Ich lächle, während ich kurz den Kopf schüttle, setze mich dann im Schneidersitz vor das Bett und schaue die beiden erwartungsvoll an.

M Ich kratze mir verlegen am Kopf. "Ja schon, aber ich dachte die Ausgangslage wäre eine andere..." langsam realisiere ich, dass wir uns tatsächlich nicht einig sind. Aber gleichzeitig merke ich auch, dass es der Moment des Schocks verfliegt und ich anfange es zu akzeptieren. "Goras weiß auch Bescheid." Ich werfe einen prüfenden Blick auf Avala, um ihren Zustand zu checken. Sie sieht besser aus als gestern, ausgeruhter, aber dennoch fühle ich mich nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass sie uns helfen muss. Vielleicht klappt es ja auch ohne sie... "Avala, Kylaria möchte erst selbst versuchen, Kontakt zu Goras aufzunehmen.", teile ich ihr mit. Dann wende ich mich an Kylaria. "Bereit?" Ich strecke meinen Arm aus, um ihr das Schwert anzubieten. Es befindet sich in der magischen Scheide, die beiden Schnallen sind allerdings geöffnet. Dabei merke ich, wie leicht es mir fällt. Bei allen anderen hatte ich Sorge, bei Kylaria aber sehe ich keinen Grund dazu.

K Ich schaue kurz zwischen den beiden hin und her und nicke dann, als Maxi mir das Schwert entgegenhält. "Irgendwas, auf das ich achten sollte?" frage ich, während ich das Schwert entgegen nehme und es mir zunächst auf den Schoß lege.

M Kylaria würde beim Ergreifen der Scheide deren Magie förmlich spüren können - als leichtes Prickeln auf der Haut. Ich nehme gegenüber von ihr ebenfalls im Schneidersitz Platz, dabei sitze ich so nahe, dass sich unsere Knie fast berühren. Meine Hände lege ich locker auf die Oberschenkel, so bin ich bereit, notfalls eingreifen zu können. "Stell dich auf einen kräftigen Impuls ein, wenn du die Klinge ziehst. Die Macht, die innewohnt, ist groß." Ich überlege, was ich ihr noch sagen sollte. "Avala hat es ermüdet, unserem Gespräch zuzuhören. Also ich weiß nicht, wie es dir dabei ergehen wird."

K "Mhm.. verstehe.." erneut ein Nicken. Ich schaue nochmal beiden Anwesenden in die Gesichter, atme tief durch und konzentriere mich dann auf mich selbst, versuche mich zu stärken. Mental, physisch.. und mich darauf vorzubereiten, was kommen mag. Dann ziehe ich das Schwert aus der magischen Scheide. Jene behalte ich in der Hand - man weiß ja nie. Außerdem eignet sich das Kribbeln ja vielleicht als Ankerpunkt...

M Ich beobachte Kylaria ganz genau, ich versuche alles andere auszublenden und erschaffe gedanklich eine Blase um uns beide herum. Eine, die sich jederzeit öffnet und Avala einlässt, wenn sie sich zu uns gesellt. Wird es funktionieren? Ich bleibe entspannt, ruhig und ganz nah bei mir selbst. Ich weiß, warum wir das hier machen aber ich gebe mich nicht der Hoffnung hin, dass dieses Gespräch Kylaria umstimmen könnte.

K Jetzt lege ich doch die Schwertscheide weg, allerdings auf meinen Schoß, wo sie jedezeit griffbereit ist und ich das Kribbeln weiter spüren kann. Das schwarze Schwert nehme ich nun in beide Hände und rufe in Gedanken nach der Entität, die ihm innewohnt: 'Goras?'

//goras// Als das Schwert gezogen wird, ist ein Impuls zu spüren als hätte man einen wasserschlauch zum Platzen gebracht. Doch bis auf ein leichtes Vibrieren kann nur Maximus Goras stimmte hören "Nun denn, dann beginnen wir wohl ..." /

/Avala// Ich Knie mich dorthin wo ich gerade Platz finde und sehe gespannt zu Kylaria und dem Schwert

M Ich sehe lächelnd zu Avala und mache Platz, damit sie mit uns ein Dreieck bilden kann. Dabei lege ich auch eine Hand auf Avalas Bein - eine schützende Geste. Goras vernehme ich auch sofort als er spricht, aber niemand scheint auf ihn zu reagieren. Dabei wirkt Kylaria so konzentriert, dass es mir sogar ein kleines Grinsen entlockt. "Du musst schon was sagen, wenn du mit ihm reden willst. Oder was denkst du, wieso ich meine Selbstgespräche nicht leiser führe?"

K Erst Maxis Stimme holt mich aus meiner Konzentration und ich blicke irritiert auf: "Oh.. ja.. das ergibt Sinn.." Ich schaue wieder aufs Schwert: "Goras? Hörst du mich?"

//Goras// "Ich kann dich hören, aber das beruht wohl nicht auf Gegenseitigkeit." (Goras Stimme ist nach wie vor nur von Maximus zu hören )

//Avala// "Ist Kylaria denn auch affin gegenüber dieser Wesen, so wie ich?" Flüstere ich Maximus zu, da ich mir sonst nicht vorstellen konnte, wie sie vor hat ihn zu vernehmen.

M "Er kann dich hören.", sage ich und sehe dann zu Avala. "Nein, nicht dass ich wüsste." Ich lasse Kylaria selbst entscheiden, wann und ob sie um Unterstützung bitten will. Vielleicht fällt ihr ja noch etwas ein, das sie probieren will.

K "Hmm..." da er mich nicht hören kann, tippe ich darauf, dass das Schwert nun einfach an Maxi gebunden ist. Wolfhardt würde es jetzt vermutlich auch nicht mehr hören.. oder doch? Ich zucke die Schultern: "Nun.. da ich ihn nicht in Gefahr bringen will, werde ich auf Unterstützung durch Rondra verzichten.." Dann sehe ich Avala an: "Maxi sagt, du kannst mir helfen, ihn zu hören?"

//Goras// "Rondra wird mir nicht schaden, habe ich doch mein Leben für sie geopfert!" Die Klinge beginnt leicht zu vibrieren.

//Avala// "Ich werde gerne helfen, er kann durch mich sprechen." Zumindest funktioniert das bei Geistern also warum nicht auch hier. Das behalte ich jedoch für mich

M "Meine Gegenwart und die von Rondra haben ihm bis jetzt nicht geschadet.", werfe ich ein und nicke dann Avala zustimmend zu.

K "Nunja... das einzige, was mir gerade einfiele wäre ein Ritual, wie das zu einem Exorzismus. Da gibt es eine Phase in der man dem Innewohnenden gegenüber steht... aber das geht dann in Richtung Läuterung. Ich fürchte also, dass es ähnliche Effekte herbeiführen könnte, die wir ja eigentlich vermeiden wollten." erkläre ich, was ich meine und dreht mich dann zu Avala. "Durch dich... wie bei der Geisterfrau? Aber.. übernommen werden kannst du dadurch nicht? Ich meine.. nicht dass wir dem Dämon, der ja auch irgendwo da drin schlummern muss, eine Pforte bieten?" //Goras// " Wenn das mit dem Läutern so einfach wäre, müsste man keine Queste machen..." meint er verwundert und wartet ab.

//Avala// Ich nicke sachte "da habe ich mehr oder weniger geschlafen und war nicht vorbereitet. Als ich Kontakt hatte, habe ich nur in seinem Inneren etwas unheimlich böses gespürt, nicht er selbst..." (Kontakt mit dem schwert)

M Ich zucke nur die Schultern, Läuterung hin oder her, das spielt aktuell eh keine Rolle. Als Avala aber meint, dass sie ihn selbst nicht als böse wahrgenommen habe, sehe ich sie überrascht an. "Goras steht zwischen dem Dämon und uns, er würde das nicht zu lassen.", sage ich überzeugt.

K Ich schaue skeptisch zwischen den beiden hin und her. "Nun.. irrelevant! Traust du dir zu, eine Verbindung herzustellen, die du abbrechen kannst, sobald es brenzlich wird? Wenn ja, dann lass uns beginnen!" Ich warte ab, ob Avala diese Frage bejahen kann und würde ihr erst dann das Schwert entgegenhalten, da ich davon ausgehe, dass sie es berühren muss, damit Goras durch sie sprechen kann.

//Avala// "Ja, ich kann das, es ist leichter als nur zuhören zu müssen." Ich strecke meine Hand nach dem Schwertgriff aus und würde diesen mit der linken Hand umfassen. Ich atme einmal tief durch, schließe die Augen und flüstere etwas unverständliches still für mich selbst. Als ich dann wieder meine Augen öffne scheint mein silbriges Auge pulsierend aufzuleuchten. Meine Stimme verändert sich - vielmehr ist es gar nicht meine Stimme, sondern die von Goras.

//Goras// "Noch ein Versuch... ich glaube jetzt funktioniert es" nun können natürlich alle seine Stimme hören, da Avala als Sprachrohr fungiert

M Mir ist das plötzlich gar nicht mehr recht, weshalb ich meine Lippen fest aufeinanderpresse. Es ist ihre Entscheidung, ich habe nicht das Recht, ihr das zu verbieten... "Gut.", sage ich daher auch nur und versuche nun sowohl Kylaria als auch Avala genau im Auge zu behalten.

K Auch wenn Avala das Schwert beim Griff hält, lasse ich es nicht los - immerhin kenne ich diesen Goras nicht - wer weiß.. Da sich Avalas Stimme ändert und ihr Auge pulsiert gehe ich nun also davon aus, dass das vor mir Goras ist: "Also gut... du bist also Goras von Phexcaer?"

//Goras// "Ich bin Goras und meine letzte Stadt die ich in Erinnerung habe ist Phexcaer."

M Ich habe keine Ahnung, wie lange es diese Stadt schon gibt, aber das ist auch nicht relevant, schätze ich. Blöd nur, dass ich Goras gesagt hab, dass Kylaria mich verstehen wird... ich atme tief aus, um die Anspannung etwas abzuschütteln. Bizarr, jemand anderen mit ihm reden zu hören. Aber ich beschließe mich vorerst nicht einzumischen.

K Kannst du dich an mehr erinnern, als nur diese Stadt? Weißt du wer du warst?

//Goras// "Ich war..." eine kurze Pause folgt in der es so wirkt als würde er nachdenken "Ich war ein ... Ritter ... ein Ritter der Göttin ... und es war nicht Phexcaer.. es war Myrburg bevor es Phexcaer hieß."

M Ich nicke kaum sichtbar diese Information hatte ich noch nicht, bestätigt aber nur, wovon ich ausgegangen war. Aber das hat wird Kylaria natürlich nicht überzeugen... Gespannt beobachte ich ihre Reaktion.

K "Ein Ritter der Göttin?" obwohl ich damit hätte rechnen sollen, überrascht es mich dennoch. Ich schüttle die Irritation ab und Frage weiter: "Welches ist die letzte Jahreszahl, ab die du dich zu Lebzeiten erinnerst?" Dabei beobachte ich Avala, um zu erkennen, ob und welche Auswirkungen das ganze auf sie hat.

//Goras// "Das ist schon zu lange her, das weiß ich nicht mehr."

//Avala// Mein Blick im anderen Auge wirkt konzentriert und scheint in eine andere Welt zu blicken, wobei das silberne präsent ist und wohl eine Art Verbindung darstellt. Es sind keine körperlichen Beeinträchtigungen erkennbar, zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt

M "Er sagte, er hat die Priesterkaiserzeit miterlebt. Also muss er mindestens so lange schon auf Dere weilen.", werfe ich eine Information ein.

K Ich nicke nachdenklich auf Goras Worte hin. "Ah..." Meine ich dann auf Maxis Information hin. Ich hole mir in Erinnerung zurück was ich über diese Zeit weiß und schüttle traurig den Kopf. "Das war keine gute Zeit für unseres gleichen..." Ich betrachte Avalas Auge, das wie durch mich hindurch zu sehen scheint und Frage mich kurz, was sie dort wohl sehen mag... "Gut 6 Jahrhunderte ist es dann auf jeden Fall her... Wie bist du an dieses Schwert gekommen? Aber viel wichtiger.. wie bist du hinein geraten?"

//Goras// "Das war eine beschissene Zeit!" kommt die prompte Antwort, jedoch gibt es nun eine weitere kleine Pause in der das leuchtende Auge etwas stärker pulsiert "Es ist mein Schwert... es ist Patroni, von ... von..." man kann aus der Stimme heraushören, dass ihn irgendetwas aufregt ".. verdammt wie hieß er - ich kann mich nicht erinnern! Warum kann ich mich nicht mehr erinnern?!" Die Hand um des Schwertes Griff drückt etwas fester zu, wird aber nicht bewegt.

M Ich schließe für einen Moment die Augen, da mir nicht gefällt, was ich höre und blicke dann das Schwert an. Dabei atme ich bewusst ruhig ein und aus in der Hoffnung, Goras dadurch etwas beruhigen zu können.

K Ich verziehen das Gesicht mitfühlend. Langsam verstehe ich, wieso Maxi sich ihm so nahe fühlt. Sollte es stimmen, dass das hier sein Schwert ist, dann war er eine wahre Ikone unserer Kirche.. unseres Glaubens.. und unserer Göttin... Ich lege ihm nunja.. eigentlich Avala die Hand auf ihre, die zuvor den Schwertgriff locker gehalten hat. "Du warst lang eingesperrt.. Gib dir selbst Zeit.. Vielleicht fällt es dir wieder ein.. Reden wir erstmal weiter.. Ich will dich retten, aber dazu muss ich so viel über die Umstände wissen, wie du dort hinein gebunden wurdest und wie diese dämonische Präsenz ihren Einfluss festigen konnte.." Ich hoffe, ihn ein wenig beruhigen zu können, indem ich ihm mein Vorhaben näher bringe. //Goras// Für einen Lidschlag scheint etwas dunkles böses sich zu zeigen, das sofort wieder verschwindet als Maximus sich beruhigt und Kylaria zeitgleich ihre Hand auf Avalas legt "Ich BIN eingesperrt, aber ich hüte etwas noch viel schlimmeres. Diese Schwertscheide macht es nicht besser, sie isoliert mich noch mehr, sodass meine Sinne getrübt sind und mein Sein dem abgrundtief Bösen ausgesetzt ist. Ich bin zuversichtlich, dass ich siegen werde, aber dazu muss ich Dämonen und deren menschliche Schergen abschlachten - das gibt mir Kraft." eine kurze Pause folgt in der er sich wohl sammeln will "Ich weiß, dass ich gekämpft habe, aber gegen wen oder was ... ist mir schleierhaft."

M Ich lausche den Worten und bemerke mit Zufriedenheit, dass Kylaria das alles hier nicht ganz kalt lässt. Bekräftigend nicke ich. "Kylaria... als ich mit ihm gegen den Dämon gekämpft habe. Er hat sich dadurch verändert, ich bin mir sicher, dass das Böse, das ihn langsam aber sicher verschlingt, dadurch wieder etwas zurückgewichen ist."

K "Entschuldige.." teile ich ihm auf seine Reaktion hin ehrlicherweise mit. Ich kann mir kaum vorstellen, wie es sein muss, so lang in einem Schwert fest zu sitzen.. Auf Maxis Erklärung hin meine ich: "Es würde Sinn machen.. die Klinge lag viel zu lang still.. Mit ihr Dämonen und deren Schergen zu schlachten geht mit unseren Zielen konform. Und.. es wäre eine absolut akzeptable Form der Läuterung, wenn es Goras gelänge, die dämonische Macht zu besiegen.. Die Frage ist..." Und damit wandert mein Blick zum silbern pulsierenden Auge, als könnte ich damit direkt in Goras Augen blicken. "... Wie kann ich wissen, dass du mir nicht einfach etwas erzählst, um mich gefügig zu stimmen?"

//Goras// "das kannst du nicht wissen." Kommt die sofortige Antwort. "Ich kann dir weder beweisen, dass ich der bin der ich bin, noch kann ich dir viel über meine Vergangenheit erzählen... aber vielleicht gibt es Aufzeichnungen, die man studieren könnte..."

K "Das hab ich befürchtet..." Wieder überlege ich einen Moment. "Das wäre zumindest eine Idee.... Vermutlich sollten wir in Phexcaer beginnen..?"

M Ich fasse es nicht. Phexcaer! Wo liegt das überhaupt? Egal, das ist nicht wichtig... So sehr ich es auch versuche, ich kann mir ein zufriedenes Grinsen nicht verkneifen.

K Ich wende mich wieder an Goras bzw Avala. "Und... Gab es diese dämonische Präsenz schon immer mit dir im Schwert?"

//Goras// "Ich wollte nach Phexcaer, aber ich befürchte, dass dort nichts mehr ist, das relevant wäre.. " der Griff um das Schwert ist nun sehr locker "Ja, ich denke, ich bin genau deshalb hier..."

m Hmpf, also doch nicht Phexcaer? Ich sehe Kylaria erwartungsvoll an. Was nun?

k "Wie kommst du darauf, dass dort nichts relevantes ist?"

//Goras// "Von der Stadt wie sie einmal war ist ziemlich sicher kaum mehr etwas vorhanden. Es sind Jahrhunderte vergangen und dort kümmert sich bestimmt kaum jemand um die Vergangenheit"

K "Na überall sind Jahrhunderte vergangen seit dem.. wo sollten wir deiner Meinung nach sonst Nachforschungen anstellen?"

M "Das reicht jetzt.", sage ich bestimmt. "Ich will Avala zurück, sie hat sich lange genug dafür bereitgestellt und das wichtigste wurde bereits gesagt. Den Rest können wir auch anders klären."

//Avala// mit den Worten Maximus zuckt meine Hand sofort vom Schwert weg, so als hätte ich mich verbrannt und sehe dann etwas erschrocken zu Maximus

M Ich schiebe das Schwert mit einer Hand in Kylarias Richtung, weg von Avala, und ziehe sie mit der anderen an mich. "Wie geht es dir?"

K Einen Moment lang will ich Maxi schelten, aber er hat Recht.. das sollte reichen. Ich warte ab, wie es Avala geht.

//Avala// Ich atme durch denn mein Herz rast gerade. "Mir geht es ganz okay. Als du meinen Namen gerufen hast dachte ich, es wäre irgendetwas schlimmes passiert. Ich war gerade in Gedanken und habe mir ... Ich weiß nicht was... Ich habe mir Bilder angesehen."